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Neue Coronavirus-Variante: Omikron-Verdachtsfall in Hessen bestätigt

Nach der Entdeckung einer neuen Virusvariante hat die Bundesregierung den Flugverkehr mit Südafrika eingeschränkt. Bild: dpa

Hessens Gesundheitsminister Klose hat bestätigt, dass bei einer Person aus dem Rhein-Main-Gebiet die neue Coronavirus-Variante nachgewiesen wurde. Sie war bereits am 21. November eingereist.

Der Verdachtsfall in Hessen auf eine neue, in Südafrika entdeckte Coronavirus-Variante namens Omikron hat sich bestätigt. Gesundheitsminister Kai Klose hat den Befund auf Twitter mitgeteilt. Die Person stammt nach Angaben des Ministeriums aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sie war schon am 21.November aus Südafrika in Frankfurt angekommen, zu diesem Zeitpunkt war das Land weder als Hochrisiko- noch als Virusvariantengebiet eingestuft. Das Ergebnis der vollständigen Sequenzierung ist vom Institut für medizinische Virologie am Universitätsklinikum Frankfurt unter der Leitung von Sandra Ciesek durchgeführt worden.

„Die infizierte Person ist vollständig geimpft. Sie hatte im Laufe der Woche Symptome entwickelt und sich daraufhin testen lassen. Danach wurde sie häuslich isoliert“,  teilte Klose mit.

Seit Bekanntwerden der neuen Coronavirus-Variante B1.1.529 testet das Gesundheitsamt in Frankfurt derzeit alle Reisenden aus Südafrika und Namibia sofort nachdem sie am Frankfurter Flughafen ausgestiegen sind. Bei den bisher durchgeführten Testungen am Flughafen sind keine der Reisenden positiv getestet worden.

Am Sonntag sind Südafrika, Namibia und zahlreichen Nachbarländer als Virusvariantenregion eingestuft worden. Damit dürfen nur noch deutsche Staatsbürger und solche mit Wohnsitz in Deutschland aus diesen Ländern einreisen. Darüber hinaus gilt eine 14-tägige Quarantänepflicht nach Einreise. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte die Omicron-Variante am Freitag als besorgniserregend eingestuft.