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Neuer Schlot bricht auf Kanareninsel auf – ändert der Lavastrom seine Richtung?

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Seit mehr als zwei Monaten belastet der Vulkanausbruch das Leben der Inselbewohner. Jetzt hat sich die Erde erneut geöffnet.

La Palma - Am Vulkan auf La Palma haben sich neue Schlünde geöffnet. Ein neuer Lavastrom ist nur noch etwa eineinhalb Kilometer von La Laguna entfernt. Der Ort blieb bislang von der Naturkatastrophe verschont.

Das sich schnell bewegende flüssige Gestein sei bis zu 1300 Grad heißt, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE am Dienstag. Allerdings habe sich die Geschwindigkeit, mit der sich die Lava Richtung Meer wälzt, etwas verringert. Auch die Richtung könne sich noch ändern. Die etwa 1200 Bewohner von La Laguna waren schon im Oktober evakuiert worden.

Lava fließt im November 2021 aus dem Vulkan auf der Kanareninsel La Palma.
Der neue Schlund des Vulkans auf der Urlaubsinsel La Palma. © Emilio Morenatti/dpa

Die Kanareninsel sei in den vergangenen Stunden auch wieder von mehr als 100 leichten bis mittleren Erdbeben erschüttert worden. Das heftigste habe eine Stärke von 5,0 gehabt und sei auf der ganzen Insel zu spüren gewesen.

Seit der Vulkan vor mehr als zehn Wochen, am 19. September, ausbrach, hat die Lava mehr als 2000 Gebäude zerstört oder beschädigt. Demnach waren zuletzt insgesamt 1115 Hektar von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Diese Fläche entspricht mehr als 1500 Fußballfeldern. Mehr als 7000 Bewohner Spaniens mussten sich seit Ausbruch des Vulkans in Sicherheit bringen. (dpa/frs)

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