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Neuer über sein MRT: „Glücklich, als ich ein positives Bild gesehen habe“

Gleich nach dem Spiel gegen Österreich flitzte Manuel Neuer mit dem Auto von Klagenfurt nach München, um an der Säbener Straße eine letzte MRT-Aufnahme seines Fußes machen zu lassen – mit positivem Ergebnis.

München - „Es war ein letztes Gefühl der Sicherheit für alle Beteiligten. Ich war sehr glücklich, als ich ein positives Bild gesehen habe“, verriet der Torwart am Montag in Eppan. Neuer und der DFB hatten vereinbart, dass der Keeper erst öffentlich sprechen werde, wenn seine WM-Teilnahme unter Dach und Fach ist.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass ich den Belastungen bei einem Turnier standhalte. Daher will ich so viele Spiele wie möglich machen“, sprach der DFB-Kapitän sofort Klartext. Neuer blickt also voller Zuversicht in die Zukunft, aber mit etwas Wehmut in die Vergangenheit. „Ich hatte auch noch Ziele mit dem FC Bayern. Ich fand es sehr schade, dass ich unter Jupp Heynckes kein Spiel mehr machen konnte. Es war ganz klar und normal, dass Sven (Ulreich) im Pokalfinale gespielt hat. Das hat er absolut verdient.“

Jetzt zählt für Neuer nur noch die Gegenwart: „Ich sehe jedes Training als Prüfung. Mir ist das ehrliche Feedback am wichtigsten. Wenn ich kein gutes Gefühl habe, sage ich das den Trainern. Der mannschaftliche Erfolg hat oberste Priorität. Ich muss mich mit Leistung zeigen und dann schauen, was der Trainer entscheidet. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden aktuell.“

Ter Stegen rückt ins zweite Glied

Nachdem nun endgültig klar ist, dass Neuer als Nummer eins mit zur WM fährt, rückt Marc-André ter Stegen bei der Mission Titelverteidigung ins zweite Glied. Beide Keeper sind über diese Situation im ständigen Austausch, wie der Bayern-Schlussmann wissen ließ. Dass ter Stegen enttäuscht ist, weiß Neuer: „Ich kann das absolut verstehen. Er hat eine starke Saison für Barcelona gespielt und ist auch eine große Stütze für die Mannschaft.“

Dass sich Joachim Löw entschieden hat, mit Kevin Trapp einen weiteren Torhüter ohne große Spielpraxis mit zum Turnier zu nehmen, sieht Neuer nicht als großes Problem: „Es tut mir in erster Linie für Bernd Leno leid. Dass wir zwei Torhüter mit wenig Spielpraxis haben, ist eine Entscheidung, die der Bundestrainer tragen muss, von der er aber überzeugt ist. Die Mannschaft trägt die Entscheidung mit.“

Für Neuer war die WM in Russland übrigens die größte Motivation während seiner langen Verletzungspause: „In einer Reha hast du gute und schlechte Zeiten. Ich war immer positiv und hatte immer das Ziel im Auge. Ich wusste, dass ich es schaffen werde. Ohne den positiven Gedanken wäre ich nicht nominiert worden. Ich fühle mich sehr gut und habe gutes Feedback von den Mitspielern bekommen.“

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