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Nominierungsrede in Gettysburg?: Trump würde es gerne wie Lincoln machen

Trump bleibt seinen Vergleichen zum früheren US-Präsidenten Lincoln treu. Nun verkündet er, dass er sich seine Nominierungsrede zum republikanischen Kandidaten auf dem Schlachtfeld von Gettysburg vorstellen kann, wo Lincoln vor mehr als 150 Jahren seine berühmte Ansprache abgehalten hat.

US-Präsident Donald Trump will am 27. August seine Rede zur Nominierung als erneuter Präsidentschaftskandidat der Republikaner halten. Er werde sich am letzten Tag des Nominierungsparteitages seiner Partei entweder vom Weißen Haus aus oder in Gettysburg im US-Bundesstaat Pennsylvania äußern, schrieb Trump nun auf Twitter. "Wir werden die Entscheidung bald bekanntgeben!"

Trump hatte vergangene Woche mit der Ankündigung für Aufregung gesorgt, er könnte im Weißen Haus die Rede halten, mit der er Ende August die Nominierung seiner Republikanischen Partei für eine erneute Präsidentschaftskandidatur annehmen wird. Das wäre ein Traditionsbruch: Für gewöhnlich sind Wahlkampfauftritte am Amtssitz des Präsidenten tabu.

Trump hatte damit geworben, das Weiße Haus sei "vom Standpunkt der Sicherheit her das Einfachste", außerdem die "preisgünstigste" Variante. Ganz abgesehen davon biete das Weiße Haus einen "schönen Rahmen". Der Vorschlag stieß selbst in der eigenen Partei auf erhebliche Bedenken.

Schlachtfeld passende Kulisse?

Der nun ins Spiel gebrachte Ort der Schlacht von Gettysburg zeigt einmal mehr Trumps Vorliebe für symbolgeladene Inszenierungen. Gettysburg war 1863 Schauplatz der entscheidenden Schlacht im US-amerikanischen Bürgerkrieg. Am 19. November desselben Jahres hielt der damalige Präsident Abraham Lincoln eine Rede zur Einweihung eines Soldatenfriedhofs, die als "Gettysburg Address" in die Geschichte einging. Schon zuvor hatte sich Trump gerne mit Lincoln verglichen, der in seiner Präsidentschaft die Sklaverei in den USA abschaffte.

Nominiert werden soll Trump bereits am 24. August, wie die Parteivorsitzende der Republikaner, Ronna McDaniel, dem Sender Fox News sagte. Dass Trump eine Nominierungsrede aus dem Weißen Haus erwägt, sorgt für Kritik. McDaniel entgegnete: "Wenn Joe Biden in seinem Keller leben kann, hat der Präsident jedes Recht, vor seinem Haus, dem Weißen Haus, zu sprechen."

Biden ist der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten. Wegen der Corona-Pandemie hatte er viele Auftritte im Wahlkampf in seinem Zuhause in Delaware bestritten, wo im Keller eine Art Fernsehstudio eingerichtet ist. Zuletzt trat Biden aber öfter in der Öffentlichkeit auf.

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