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Germany

Nordost-Fangemeinschaft: ▶ Java-Sound unerreicht unter den Motorrädern (Video)

Ob aus Prenzlau, Templin, Neubrandenburg oder Brüssow – die letzte Ausfahrt 2019 führte die Java-Freunde in der Uckermark zusammen.

Prenzlau.

Für diese Ausfahrt unter Java-Freunden hat Horst Bredendiek aus Gramzow sogar seine Ehefrau versetzt. Naja, fast, denn eigentlich wollte er sie am Sonnabend bei ihrem Kuraufenthalt auf der Insel Usedom besuchen. Doch stattdessen kurvte er zusammen mit dutzenden weiteren Motorrad-Enthusiasten durch die Uckermark.

Begeisterung ungebrochen

Die Interessengemeinschaft Java-Freunde Nordost versteht es auch noch im 30. Jahr nach dem Mauerfall die Fans mit ihren Java-Maschinen aus Prenzlau, Templin, Brüssow, Neubrandenburg, Angermünde und vielen weiteren Orten in Nordost zusammen zu führen. Die Begeisterung an den Java-Modellen ist bis heute ungebrochen, weiß Hartmut Kunkel aus Prenzlau, der diese Ausfahrt zum Saisonausklang 2019 mit organisierte. „Zwei Zylinder und Zwei-Takter die Java-Maschienen waren etwas ganz besonderes”, gerät dieser ins Schwärmen. Und dann der Sound: „Diesen speziellen Klang hat bis heute kein anderes Motorrad erreicht.” Die Form der Verkleidung, bis hin zu den Lampen und dem 'Zigarren-Auspuff', sei bis heute ebenfalls zeitlos schön.

Dass man den in Tschechien produzierten Maschinen ihr Alter nicht ansieht, liegt nur zum einen an deren Design. Mindestens genauso entscheidend ist, dass sich bis heute zahlreiche Java-Liebhaber finden, die unzählige Stunden damit verbringen, diese neu aufzubauen und zu pflegen.

Java-Importeur in Heidenau

In Heidenau bei Dresden gab es zu DDR-Zeiten einen Java-Imorteur. Dort wurden die Motorräder etwas umgebaut, unter anderem die Blinkleuchten, damit diese dem DDR-Standard entsprachen, erinnert Hartmut Kunkel. Doch 1966 sei mit dem Import der Motorräder Schluss gewesen. Schließlich produzierte die DDR mit der MZ eigene Motorräder, die an den Mann oder die Frau gebracht werden sollten.

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