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Nun läuft alles auf Mick Schumachers Wechsel zu Haas heraus

Das Formel-1-Team Alfa Romeo setzt auch in der kommenden Saison auf Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi als Stammpiloten. Der Rennstall verkündete die Verlängerung der Verträge mit beiden Fahrern am Freitag vor dem Rennen in Imola.

Damit ist bei Alfa Romeo im kommenden Jahr kein Cockpit für Mick Schumacher (21) frei. Zuletzt war darüber spekuliert worden, dass der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher 2021 bei dem Team sein Debüt in der Königsklasse geben könnte.

Mick Schumacher führt kurz vor Saisonende die Formel-2-Gesamtwertung an

Mick Schumacher führt kurz vor Saisonende die Formel-2-Gesamtwertung an

Quelle: AFP/HANDOUT

Nun deutet vieles darauf hin, dass Mick Schumacher zum Haas-Rennstall wechselt. Das US-Team hat für die neue Saison noch keinen Fahrer unter Vertrag. Haas hat eine technische Partnerschaft mit Ferrari. Schumacher wird in der Fahrer-Akademie der Scuderia ausgebildet und führt kurz vor Saisonende die Formel-2-Gesamtwertung an.

Räikkönens Liebeserklärung an Alfa Romeo

Alfa Romeo indes entschied sich für Kontinuität mit dem früheren Weltmeister Räikkönen und dem Italiener Giovinazzi. Der 41 Jahre alte Finne Räikkönen bestritt zuletzt in Portugal seinen 325. Grand Prix, kein Rennfahrer hat mehr Starts in der Formel 1.

Das kommende Jahr wird seine 19. Saison in der Rennserie. Das Team sei für ihn „wie eine zweite Familie“, sagte Räikkönen. Der 26 Jahre alte Giovinazzi wird ebenfalls von Ferrari gefördert. Auch Alfa Romeo wird von der Scuderia mit Motoren und technischer Hilfe unterstützt.

Die Formel 1 kehrt an diesem Wochenende (Sonntag, 13.10 Uhr, im Sport-Ticker der WELT) nach 14 Jahren Pause auf das Autodromo Enzo e Dino Ferrari zurück. Die Rennstrecke in Imola hat viel Tradition, erinnert die Motorsport-Königsklasse aber auch an eine ihrer dunkelsten Stunden: Die quälende Erinnerung an das tiefschwarze Wochenende mit dem Tod von Ayrton Senna und Roland Ratzenberger wird wieder wach.

Im Notkalender der Formel 1 für die Corona-Saison ist die Rennstrecke nahe Bologna bereits der vierte Gastgeber, der eigentlich für dieses Jahr nicht vorgesehen war. Neben Mugello, dem Nürburgring, Portimão und demnächst auch Istanbul rückte Imola nach, weil viele andere Rennen abgesagt werden mussten. Die Strecke war zuletzt auch Schauplatz der Radsport-WM. Italien schien in den vergangenen Monaten die Corona-Krise in den Griff bekommen zu haben, doch zuletzt stiegen auch dort die Infektionszahlen wieder stark. Für die Emilia Romagna gilt daher eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Hier finden Sie unseren Live-Ticker mit allen relevanten Updates zur Corona-Krise.

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