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Nur Söder könnte Scholz und Habeck schlagen - Laschet ohne Chance

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hätte bei einer Direktwahl des Kanzlers die größte Chance gegen die wahrscheinlichen Konkurrenten von SPD (Olaf Scholz) und Grünen (Robert Habeck).

Auch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und Friedrich Merz wären als Bewerber um den CDU-Vorsitz als Kanzlerkandidat denkbar, sie würden der Forsa-Umfrage für das RTL/ntv-Trendbarometer aber deutlich hinter Scholz und Habeck liegen.

Scholz erreicht demnach 37 Prozent gegen Merz (20 Prozent) und 39 Prozent gegen Laschet (15), aber nur 26 Prozent gegen Söder (40). Habeck kommt auf 31 Prozent gegen Merz (26) und 30 Prozent gegen Laschet (21), aber auf nur 24 Prozent gegen Söder (46).

Der Umfrage nach würden auch CDU-Anhänger Söder mehrheitlich den Vorzug geben gegenüber einem Kandidaten aus den eigenen Reihen. Er würde bei einem Duell mit Scholz oder Habeck jeweils von über 60 Prozent gewählt werden.

Selbst CDU-Anhänger ziehen Scholz Laschet vor

Generell zeigen die Ergebnisse, wie gering die Erfolgsaussichten für Laschet sind. Bei der Frage, ob Scholz oder Laschet Kanzler werden sollte, entschieden sich nur 15 Prozent der Befragten für ihn, 39 Prozent würden den Sozialdemokraten bevorzugen. Auch gegen Habeck würde Laschet verlieren. Nur 21 Prozent würden ihn wählen, 30 Prozent den Grünen-Politiker.

Besonders bitter: Selbst aus der eigenen Partei erfährt er kaum Rückhalt. CDU-Wähler würden im direkten Vergleich Scholz favorisieren.

In der Sonntagsfrage gab es nur leichte Veränderungen. Die FDP legt gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt zu, die Linke verliert hingegen einen. Die Union liegt mit 38 Prozent weiterhin 20 Prozentpunkte vor den Grünen und 24 Prozentpunkte vor der SPD. Die AfD kommt auf 10 Prozent.

Auch die traditionellen Wählerlager haben sich laut Forsa-Erhebung gegenüber der Bundestagswahl im September 2017 nicht verändert. Das „bürgerliche“ Lager aus CDU/CSU und FDP kam 2017 auf 43,6 Prozent und würde derzeit 44 Prozent erreichen.

Das „linke“ Wählerlager aus SPD, Grünen und Linke erreichte 2017 38,6 Prozent und könnte derzeit mit 39 Prozent rechnen. 1998, bei der letzten Wahl mit Bundeskanzler Helmut Kohl als Unions-Kandidaten, kamen die bürgerlichen Parteien zusammen auf 41,3 Prozent, das linke Lager erreichte mit Gerhard Schröder als Kanzlerkandidat der SPD 52,7 Prozent.

Wenn Bundestagswahl wäre

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen:

CDU/CSU: 38 Prozent (Bundestagswahl 2017: 32,9 Prozent)

SPD: 14 Prozent (20,5)

FDP: 6 Prozent (10,7)

Grüne: 18 Prozent (8,9)

Linke: 7 Prozent (9,2)

AfD: 10 Prozent (12,6).

Sonstige Parteien: 7 Prozent (5,2)

Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 24 Prozent dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).

Die Daten wurden im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 6. bis 10. Juli 2020 erhoben. Datenbasis: 2.500 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

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