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Optimismus am Wümmedeich

Die U 19 mit Trainer Markus Werle (mittlere Reihe, links) strebt mit hoher Qualität und großem Selbstbewusstsein den Aufstieg in die Regionalliga an

Die U 19 mit Trainer Markus Werle (mittlere Reihe, links) strebt mit hoher Qualität und großem Selbstbewusstsein den Aufstieg in die Regionalliga an (Rainer Schmidt)

Bremen. Beim SC Borgfeld wird die Nachwuchsarbeit seit vielen Jahren groß geschrieben. Den Höhepunkt erreichten die Wümme-Kicker mit dem Aufstieg der B-Junioren in die Bundesliga. Zwar folgte der sofortige Abstieg, dennoch haben sich bereits zahlreiche Nachwuchskicker von Borgfeld aus in die weite Fußballwelt aufgemacht. Neben dem Dortmunder Bundesliga-und Nationalspieler Julian Brandt tat sich in jüngerer Zeit auch Eren Sami Dinkci hervor, der gerüchtweise sogar eine Zeit lang mit Juventus Turin in Verbindung gebracht worden war. Zur neuen Saison präsentieren sich die A-und B-Junioren des SCB in guter Verfassung, weshalb die Verantwortlichen der neuen Spielzeit mit großem Optimismus entgegen blicken. 

Der gute Eindruck nach der ersten echten Trainingswoche der Borgfelder A-Junioren hat sich im Testspiel gegen U 19-Landesligist SV Brake bestätigt. Trotz vier Einheiten pro Woche sowie eines Tagestrainingslagers konnten die Gastgeber nach Toren von Fabio Leschinsky, Hyunho Koh und Lukas Schewe überzeugend mit 3:0 bezwungen werden. „Insbesondere das konsequente Anlaufen und das intensive Gegenpressing nach Ballverlust war in den ersten 70 Minuten schon sehr ordentlich“, bilanzierte ein zufriedener SC-Trainer Markus Werle, „danach waren die Jungs platt.“ Einziges Manko nach dem überzeugenden ersten Auftritt sei seiner Einschätzung nach wie schon in der Vorsaison der Torabschluss. “Bei über 25 Torabschlüssen und 75 Prozent Ballbesitz muss da mehr Zählbares rauskommen“ fand Werle so auch kritische Worte. Bereits nach den ersten zum Teil sehr intensiven Einheiten sei ihm allerdings „neben einer hohen Leistungsbereitschaft auch das positive Miteinander“ aufgefallen, meinte der Trainer: „Die Jungs geben bisher alle Vollgas und pushen sich gegenseitig“, führte Werle zufrieden aus, „da ist viel mehr Kommunikation und Unterstützung auf dem Platz als im letzten Jahr.“ Sollte sich dieser Eindruck in den nächsten Wochen bestätigen könnte das offensiv formulierte Saisonziel „Regionalligaaufstieg“ auch mit Taten untermauert werden, zeigten sich die Trainer und Mannschaft trotz des schweren Auftaktspiels SV beim Werder Bremen II (Sonnabend, 26. September, 14 Uhr) durchaus zuversichtlich.

Auch bei den B-Junioren um Trainer Yimin Ehlers gestalteten sich die ersten beiden Wochen sehr intensiv. In der ersten Woche ging es hauptsächlich darum, alle Spieler auf den gleichen Fitnessstand zu bekommen. „Gleichzeitig wurde so überprüft, wer sich an den Trainingsplan in der trainingsfreien Zeit gehalten hat“, erläuterte Borgfelds Sportlicher Leiter Heinrich Marschollek. Mit Beginn der zweiten Trainingswoche ging es dann vermehrt mit dem Ball auf den Platz, „vor allem wurde dabei das Spiel gegen den Ball forciert“, so Marschollek.

Um eine Abwechslung zum Trainingsalltag zu bekommen, ging es für das Team zweimal in ein Fitnesscenter in der Nähe der Waterfront. „Hier wurde besonders die Kraftausdauer der Spieler auf die Probe gestellt“, erklärte Marschollek. Zum Ende der zweiten Trainingswoche stand ein viertägiges Trainingslager auf dem Vereinsgelände auf dem Plan. Dort wurden Einheiten und Kooperationsspiele absolviert, es folgte ein Spiel und im Anschluss eine weitere Trainingseinheit im taktischen Bereich. Zum Abschluss gab es noch ein zweites Testspiel. „Es waren sehr kraftzehrende Wochen, in denen die Spieler immer Vollgas gegeben haben“, lobte Trainer Yimin Ehlers, „,deshalb hatten sich die Jungs anschließend einen freien Tag verdient.“

Ehlers bilanzierte im Anschluss, „dass die Mannschaft konditionell im Soll ist und wir uns jetzt vermehrt um die spielerischen Dinge kümmern können“. Auch Athletik-Trainer Timo Gansfort hatte viel Positives gesehen. Auffällig seien „ein hohes Fitness-Grundniveau“ gewesen, führte er aus, „worauf wir sehr gut aufbauen können“. Beim anschließenden Testspiel gegen die U17 der Tuspo Surheide waren den Spielern die müden Beine deutlich anzumerken. Der Ball lief zwar sicher durch die Ketten, „aber nach vorne fehlte es noch deutlich an Tempo und Präzision“, resümierte Heinrich Marschollek nach dem 2:0-Erfolg. Trotz deutlich mehr Ballbesitz fiel aber kein weiterer Treffer.  „Wir haben bis zum Strafraum gut gespielt und die Situation dann schlecht zu Ende gebracht“, so Marschollek, der sich allerding „grundsätzlich zufrieden“ zeigte. Auch beim folgenden 5:2-Erfolg gegen die U 17 des SC Weyhe zeigten ich die Bogfelder Verantwortlichen über weite Strecken einverstanden: „Wir haben den Gegner gut laufen lassen und sobald wir das Tempo erhöht haben, sind wir gut vor das Tor gekommen“, bilanzierte Ehlers. Insgesamt sei es „abgesehen von 15 Minuten eine gute Leistung“ gewesen, lobte er, „wir müssen aber unbedingt an der Passqualität arbeiten, die gefällt mir noch nicht“.

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