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PGA Championship: Brooks Koepka hat das Triple im Blick

Brooks Koepka gilt nicht nur bei den Buchmachern in Las Vegas als der große Favorit für die an diesem Donnerstag in San Francisco beginnende 102. PGA Championship. Dabei spricht eigentlich vieles dagegen, dass der 30 Jahre alte Amerikaner mit einem Sieg das Triple oder den „three-peat“, wie es die Amerikaner nennen, schafft. Denn dazu müsste nicht nur sein seit vergangenem Herbst schmerzendes linkes Knie mitspielen.

Dem Titelverteidiger müsste gelingen, was seit 1958, seit dieses Major vom Lochspiel zum Zählspiel wechselte, noch keinem Profigolfer glückte, nämlich eben zum dritten Mal nacheinander die Wanamaker-Siegestrophäe am Ende der vier Tage mit nach Hause zu nehmen. Um den bislang letzten Seriensieger bei diesem seit 1916 ausgetragenen Traditionsturnier zu finden, muss man lange zurückblicken. Von 1924 bis 1927 siegte Walter „The Haig“ Hagen (1892–1969) viermal in Folge. Zudem müsste Koepka viele Legenden des Sports in den Schatten stellen. Weder Bobby Jones, Sam Snead, Ben Hogan, Gary Player, Arnold Palmer, Jack Nicklaus noch Tiger Woods konnten bei einem Major dreimal in Folge die Konkurrenz hinter sich lassen.

Und dennoch: Koepka fühlt sich für diese Aufgabe bestens gerüstet. „Ich habe schon einmal damit fertig werden müssen, drei Majors nacheinander zu gewinnen. Ich weiß, wie man damit umgehen muss. Ich habe in Pebble Beach sehr gut gespielt. Mich hat eben jemand besiegt“, sagte Koepka, der nach seinen Siegen bei den US Open 2017 und 2018 im Vorjahr nur knapp am Triple vorbeischrammte und hinter seinem Landsmann Gary Woodland den zweiten Platz belegte. Der aktuelle US-Open-Champion und der Ire Shane Lowry, der Sieger der British Open 2019, gehen am frühen Vormittag auf dem öffentlichen Platz von Harding Park – benannt nach dem 29. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Warren G. Harding – wie es die Tradition vorschreibt auf die erste Runde.

Überraschende Wende

Während Koepkas Mitspielern nur Außenseiterchancen eingeräumt werden, hat er sich vor allem am vergangenen Wochenende beim WGC-FedEx-St.-Jude-Turnier in Memphis (Tennessee) wieder ins Spiel gebracht – eine überraschende Wende. Nachdem er vor zwei Wochen bei der 3M Open zum zweiten Mal am Cut gescheitert war, übte Koepka intensiv mit seinem Coach Pete Cowan. Zudem buchte er Stunden beim englischen Putting-Guru Phil Kenyon. Diese Trainingseinheiten zeigten Wirkung: Er spielte zum Auftakt mit 62 Schlägen seine bisher beste Runde auf der PGA Tour, bugsierte den Ball traumhaft sicher ins Loch und vergab den möglichen Sieg durch einen Schlag ins Wasser am allerletzten Loch.

So durfte sein Landsmann Justin Thomas, der die ersten beiden Runden in San Francisco gemeinsam mit Tiger Woods spielte, zum zweiten Mal an die Spitze der Weltrangliste rücken, eine Position, die Koepka seit 2018 insgesamt 47 Wochen innehatte. Mit seinem Sieg am Sonntag könnte er vom sechsten Platz auf den Thron zurückkehren und damit noch einmal unterstreichen, dass niemand bei den vier Traditionsturnieren so gut spielt wie er.

Fokus auf US Open

Bei den letzten zwölf Majors spielte Koepka mit insgesamt 70 Schlägen unter Par mit Abstand am besten. Sein nächster Verfolger, sein Landsmann Rickie Fowler, der immer noch auf seinen ersten Triumph bei einem der vier Saison-Eckpfeiler wartet, folgte mit 34 unter Par mit großem Abstand. Koepka kann außerdem auf eine außergewöhnliche Bilanz vertrauen: Er siegte bei mehr Majors (viermal) als bei regulären Turnieren der PGA Tour (dreimal).

„Es ist vollkommen egal, wie viele Turniere man auf der PGA Tour gewinnt, am Ende wird die Karriere nur nach den Erfolgen bei den vier Majors gemessen“, behauptet Koepka. So richtet sich sein Fokus nach der PGA Championship auf die US Open im September und das Masters im November, bei dem er im Vorjahr mit einem Schlag Rückstand auf Woods den geteilten zweiten Platz belegt hatte.

Im Gegensatz zu vielen Kollegen ist Koepka auf der Tour als Einzelgänger unterwegs: „Ich habe auf der Tour keine Freunde“, sagte er in einem Interview mit der amerikanischen Zeitschrift „Golfweek“. Ihm käme es nie in den Sinn, wie Woods und Thomas, abseits der PGA Tour gemeinsam Übungsrunden zu spielen: „Ich spiele am liebsten allein. Wenn ich mit Kollegen spielen würde, würden die sich nur viel bei mir abschauen.“

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