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Pikante Corona-Frage zur Warn-App: Als Söder antwortet, unterbricht ihn Merkel unerwartet

Ein Reporter will auf einer Pressekonferenz von Angela Merkel wissen, ob sie schon die neue Corona-Warn-App installiert habe. Die antwortet schmallippig - doch dann kommt es zu einer lustigen Szene. 

Berlin - Binnen 24 Stunden wurde die neue Coronavirus*-Warn-App von über6 Millionen Bürgern heruntergeladen - für Bundesregierung* und Macher der App ein großer Erfolg. Doch hat auch Bundeskanzlerin Angela Merkel die App auf ihrem Smartphone installiert? Oder der bayerische Ministerpräsident Markus Söder?

Nachdem ein Journalist am Mittwoch diese Fragen während einer Pressekonferenz stellte, lieferten sich die beiden Politiker ein kurzes verbales Scharmützel. Ob sie die App schon heruntergeladen* und diese auch bereits genutzt habe, wollte da ein Reporter von der Bundeskanzlerin wissen. Merkel antwortete: „Da ich über mein Kommunikationsverhalten ja sowieso keine Auskunft gebe, sage ich nicht viel dazu, außer das, was ich schon gesagt habe: Dass ich willens bin, diese App* zu nutzen.“ Merkel schaut Söder auffordernd an. Der sagte daraufhin den kurzen aber eindeutigen Satz: „Ich hab se!“ 

Corona-Frage zur Warn-App: Als Söder antwortet, unterbricht ihn Merkel unerwartet

Ob er schon mal auf die neue Corona-App geschaut habe, will der Reporter wissen. „Ja.“ Häufig? „In Sitzungen ergibt sich immer wieder die Gelegenheit...“ Merkel unterbricht ihn und sagt halb tadelnd, halb schmunzelnd: „Obwohl er der Vorsitzende ist und eigentlich ganz Auge und Ohr sein sollte.“ 

Söder kontert cool: „Man weiß ja manchmal, was gesagt wird.“ Die Bundeskanzlerin wirkt von dem kurzen Wortgefecht amüsiert, kann ein Lachen nicht unterdrücken, bevor sie sich schließlich wieder fängt und energisch auf dem vor ihr liegenden Papier etwas markiert. 

Wozu nützt die neue Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App schützt die Anwender natürlich nicht vor einer Infektion mit dem Coronavirus*. Sie ist stattdessen dafür konzipiert worden, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und so dafür zu sorgen, dass diese unterbrochen werden können. Schließlich ist das Virus schon ansteckend, bevor überhaupt Symptome des Coronavirus* sichtbar werden.

Die App soll künftig per Push-Nachricht rechtzeitig warnen, wenn Personen mit Infizierten in Kontakt standen. Die handelnden Personen bleiben dabei anonym. Zudem soll die Warn-App dabei helfen, dass Betroffene schneller ihr Testergebnis erhalten. Damit übernimmt die App gewissermaßen die Aufgabe der Gesundheitsämter bezüglich der Kontaktverfolgung.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

Rubriklistenbild: © dpa / Markus Schreiber

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