Germany

PLEITE-ANGST IN DER GASTRO - Zelte und Heizpilze sollen Deutschlands Wirte retten!

Adieu, Biergarten!

Schluss mit Draußen-Sitzen! Mit Beginn der Herbst- und Winter-Saison ist die Zeit der Terrassen-Abende in Kneipen und Gaststätten vorbei – und damit auch die Corona-Schonfrist für die Gastronomie!

Das Problem dabei: Die Ansteckungsgefahr in geschlossenen Räumen ist deutlich höher als an der frischen Luft!

Doch wie essen, trinken, feiern wir, wenn das Wetter die Gäste nach drinnen zwingt?

Diese Frage beschäftigt morgen Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der Videoschalte mit den Regierungschefs der Länder: Wie viel Gemeinsamkeit lässt die kalte Jahreszeit noch zu? Werden – wie jetzt in Hamm (NRW) – nicht-runde Geburtstags-Partys oder Verlobungsfeiern verboten?

Aber: Heizpilze gelten als Klimakiller, sind in vielen Städten verboten. Acht Stunden im Betrieb produziere der Wärmespender so viel CO2 wie ein Auto auf 145 Kilometer Strecke, rechnet Dirk Messner vom Umweltbundesamt vor. Dennoch hält auch er den Heizpilz-Einsatz „für eine Übergangszeit vertretbar“.

Entscheiden Zelte und Außenheizungen am Ende über das Schicksal der Gastro-Branche

Bürgermeister wie Tübingens OB Boris Palmer (48, Grüne) kündigten bereits an, ein Auge zudrücken und die Strahler genehmigen zu wollen. Palmer zu BILD: „Draußen heizen ist eine Klimasauerei, solange man einfach drinnen sitzen kann. Mit Corona ist es aber besser, in der frischen Luft zu sitzen. Für das Überleben der Gastronomen machen wir diesen Winter eine Ausnahme vom Heizpilzverbot.“

Gastro-Zulieferer wie Metro stellen sich bereits auf die neue Situation ein: Der Konzern hat zum Ausgleich Klima-Zertifikate für 15 000 Tonnen CO2 gekauft – so viel wie alle Heizstrahler, die bundesweit in den vergangenen 12 Monaten verkauft wurden...

Hussein Badreddine (41)
Hussein Badreddine (41)Foto: Reinhard Roskaritz

Wirt Hussein Badreddine (41) aus Frankfurt zur New-York-Idee:

„Das sieht super aus. Ich könnte mir das auch für uns vorstellen, weil für die Gäste dann ein höheres Schutzgefühl besteht. Wenn der Brandschutz gewährleistet ist, sollte es kein Thema sein, das zu erlauben. Wir haben bis jetzt noch kein richtiges Konzept.“

Maria Hu (57)
Maria Hu (57)Foto: Reinhard Roskaritz

Maria Hu (57) führt das Restaurant „Mixi Mixi“ in Frankfurt:

„Ich finde, das ist eine schöne Idee aus New York. Wir haben geplant, bei uns im Garten so etwas mit Folie aufzubauen. Wir wollen zwei Gasöfen aufbauen, haben die Info, dass wir das dürfen. Diese Zelte sollte die Stadt erlauben.“

Ogur Ceyhan (47)
Ogur Ceyhan (47)Foto: Andreas Rosar

Ogur Ceyhan (47) vom Stuttgarter Steak- und Brauhaus „Trollinger“:

„Ich finde die Corona-Bubbles super. Besonders für Gastronomen mit kleineren Innenräumen. Man muss es halt beheizen und beleuchten. Wir haben sechs Heizstrahler bestellt, werden ein Zelt aufbauen.“

Mina Deon (52)
Mina Deon (52) Foto: Reinhard Roskaritz

Mina Deon (52), Chefin des „Ristorante Borsolino“ in Frankfurt:

„Wir wollen die Leute möglichst weit weg voneinander setzen, haben Trennwände gemacht.“

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