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Germany

Polizist bei „hinterhältigem Angriff“ in München schwer verletzt - wichtiger Zeuge meldet sich

In München wurde ein Polizeibeamter im Rahmen einer Kontrolle mit einem Messer angegriffen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich zu melden.

13.30 Uhr: Der verletzte Polizeibeamte war während des Angriffs standardmäßig mit einer Schutzweste bekleidet, die aber nicht jeden Bereich abdeckt. Auch seien die Beamten gegen einen derart unerwarteten Angriff „völlig chancenlos“, sagt Sprecher da Gloria Martins: „Da hilft eben weder eine bessere Schutzausstattung, noch eine bessere Waffe oder noch mehr Polizei etwas“.

12.58 Uhr: Ein wichtiger Zeuge hat sich bei der Polizei gemeldet - und zwar der Mann, der vor der Messerattacke am Hauptbahnhof von den Beamten kontrolliert worden war. Dennoch hält die Polizei weiter an ihrem Zeugenaufruf fest. Einige Passanten hatten den Vorfall am Montagmorgen beobachtet.

Derweil hat sich Polizeipräsident Huberts Andrä zu der Attacke auf einen seiner Beamten geäußert: „Ich bin erschüttert über den feigen, brutalen und hinterhältigen Messerangriff auf einen meiner Beamten. Leider werden immer wieder Polizeibeamte und Rettungskräfte beleidigt, bedroht und angegriffen. Der Rechtsstaat muss daher mit aller Härte und Konsequenz nicht nur auf die Taten, sondern bereits auch auf Bedrohungen reagieren. Unsere Gedanken, verbunden mit unseren besten Genesungswünschen, sind derzeit bei unserem verletzten Kollegen und seinen Angehörigen.“

München: Polizeibeamter bei Messerangriff schwer verletzt - CSU denkt über Maßnahmen nach

12.20 Uhr: Nach der tödlichen Attacke junger Männer auf einen Feuerwehrmann in Augsburg und dem Messerangriff auf einen Polizisten in München erwägt die Staatsregierung eine stärkere Polizeipräsenz in Innenstädten. Man werde am Dienstag im Kabinett darüber reden, was man noch tun könne, um an der einen oder anderen Stelle die Polizeipräsenz zu verstärken, kündigte Ministerpräsident Markus Söder am Montag vor einer CSU-Vorstandssitzung in München an.

„Wir müssen uns weiter überlegen, wie wir der Gewalt, die in den Innenstädten zunimmt, noch besser entgegenwirken können, sei es durch Polizeipräsenz und durch andere Maßnahmen“, sagte Söder. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ergänzte: „Wir prüfen jetzt auch kurzfristig, die Präsenz der Polizei auf jeden Fall auf den Weihnachtsmärkten, die ja im besonderen Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, in den nächsten zwei Wochen noch einmal zu verstärken.“

11.50 Uhr: Innenminister Joachim Herrmann sagte vor einer CSU-Vorstandssitzung bezüglich des verletzten Polizisten: „Er schwebt wohl nicht mehr in Lebensgefahr. Aber es ist eine schwere Verletzung. Und welche Folgen diese kurz- oder langfristig haben wird, ist im Moment noch nicht abschließend absehbar.“

Polizeibekannter Mann sticht Polizisten in München nieder

11.37 Uhr: Ob der betreffende Bereich videoüberwacht ist, kann da Gloria Martins zur Stunde noch nicht sagen. Auf jeden
Fall seien die Hinweise der Augenzeugen in diesem Fall besonders wichtig. Als Tatort nennt der Polizeisprecher den Bereich um die Aufgänge zur Arnulf- und Luisenstraße.

Ein Fahrzeug der Bundespolizei steht vor einem Eingang zum Münchner Hauptbahnhof. 

Es habe sich zunächst um eine ganz normale „konfliktfreie“ Personenkontrolle gehalten: „Das war eher ein Gespräch“. Bei der kontrollierten Person handelt es sich um einen Mann. Der Täter habe während seines unvermittelten Angriffs nicht gesprochen. Im Zuge seiner Attacke sei das Messer im Rücken des verletzten Polizeibeamten stecken geblieben, die Klinge daraufhin abgebrochen. Derzeit wird der 23-Jährige vernommen. Er ist „aufgrund des ein oder anderen Steuerungsverlustes“ polizeibekannt.

11.31 Uhr: Marcus da Gloria Martins hat soeben das Wort ergriffen. Der Polizeisprecher erklärt, dass zwei Polizeibeamte in der Kontrollsituation am Montagmorgen „unvermittelt angegangen“ worden seien. Dabei wurde ein 30-jähriger Polizeiobermeister durch einen Messerstich in den Rücken schwer verletzt. Der Täter habe weder zu dem kontrollierten Mann noch zu dem Polizeibeamten eine Vorbeziehung gehabt. Der Verletzte wird aktuell in einem Münchner Klinikum behandelt.

München: Messerangriff am Hauptbahnhof - Polizist schwer verletzt

10.43 Uhr: Um 11.30 Uhr will die Polizei ein ausführliches Statement zu dem Messerangriff auf einen Polizisten am Münchner Hauptbahnhof abgeben. Auch Sprecher Marcus da Gloria Martins wird vor Ort sein.

Update 10 Uhr: Offenbar wurde der Polizeibeamte bei dem Angriff am Hauptbahnhof „schwerwiegend“ verletzt. Das hat die Polizei soeben auf Twitter bekannt gegeben. Inzwischen hat die Spurensicherung ihre Arbeit am Tatort beendet.

Bis zu sechs Passanten sollen den Vorfall beobachtet haben. Sie werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden - dies gilt auch für den Mann, der Ziel der Kontrolle gewesen war.

Polizist bei Kontrolle am Hauptbahnhof angegriffen - Unbeteiligter sticht ihn von hinten nieder

Erstmeldung (9. Dezember, 8.15 Uhr):

München - Im Sperrengeschoss des Münchner Hauptbahnhofes ist es am Montagmorgen (9. Dezember 2019) gegen 6.30 Uhr zu einem Angriff auf Beamte der Polizei gekommen. Diese waren gerade dabei, eine Person zu kontrollieren, als sie völlig unvermittelt von einem augenscheinlich unbeteiligten Mann attackiert wurden.

München/Hauptbahnhof: Polizist bei Kontrolle mit Messer attackiert - Zeugen gesucht

Der 23-jährige Deutsche stach einen Polizisten von hinten mit einem Messer nieder. Der Beamte wurde in ein Krankenhaus in München gebracht. Wie schwer seine Verletzungen im Bereich von Nacken und Hals sind, ist derzeit noch unklar.

Aufmerksamen Zeugen gelang es, den 23-jährigen Täter zu überwältigen. Er befindet sich aktuell in Polizeigewahrsam. Weitere Personen, die während des Vorfalls anwesend waren, entfernten sich jedoch. Diese werden gebeten, sich umgehend bei der Polizei München (Tel: 089/2910-0) zu melden.

Polizist am Hauptbahnhof angegriffen: „Erst Augsburg, jetzt München“

Der stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft verurteilt den Angriff gegenüber Bild aufs Schärfste: „Erst Augsburg, jetzt München. Angriffe auf Rettungskräfte und Polizisten nehmen dermaßen überhand, dass ich mich wirklich frage, in welche Richtung entwickelt sich unsere Gesellschaft“, ließ Jürgen Ascherl in einem ersten Statement verlauten.

Das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) hat infolge des Vorfalls am Montagmorgen die Ermittlungen aufgenommen.

mm/tz

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Andreas Gebert

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