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Polizistin vor Gericht - Wollte Sandra B. (50) ihren Rocker-Freund schützen?

Polizistin Sandra B. (50) am Donnerstag vor dem Amtsgericht Köln. Sie wurde vorläufig suspendiert
Polizistin Sandra B. (50) am Donnerstag vor dem Amtsgericht Köln. Sie wurde vorläufig suspendiertFoto: Mario Jüngling

Köln – Jahrelang sorgte Sandra B. (50) als Polizistin für Ordnung. Dann kam sie, nach der Trennung von ihrem Mann, mit einem vorbestraften Rocker zusammen. Jetzt steht sie als Angeklagte vor dem Amtsgericht Köln.

So kam die bizarre Liebesgeschichte ans Licht: 17. April 2019. Bei einem Streit nach einer Geburtstagsfeier schlägt Rocker Mustafa A. (32) auf der Straße auf Sandra B. ein, würgt sie.

Zeugen bekommen das mit, rufen die Polizei. Doch in der Vernehmung leugnet die Polizistin die Attacke. Um ihn zu schützen?

Erst in einem zweiten Gespräch mit einem Psychologen gibt sie zu, dass der Rocker ihr Lebensgefährte war, sie geschlagen hat. Die Polizei leitet ein Verfahren wegen versuchter Strafvereitelung gegen die Beamtin ein. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung finden die Kollegen zudem ein Pistolenmagazin mit acht Schuss. Anzeige wegen illegalen Waffenbesitzes!

►Donnerstag versuchten Staatsanwaltschaft und Verteidigung sich zu einigen, das Verfahren gegen Geldauflage einzustellen – ohne Erfolg. Der Prozess gegen die achtfache Mutter wird daher fortgesetzt. Der nächste Termin steht noch nicht fest.

Dr. Christof W. Miseré (59), Anwalt der Polizistin: „Meine Mandantin hat aus Angst vor ihrem Ex-Freund zunächst keine Angaben machen wollen. Die Munition erbte sie von ihrem Vater und hatte noch vor, sie zu melden.“

Karte Reviere der Rocker in Köln

Rocker Mustafa A. wurde wegen der Körperverletzung inzwischen verurteilt. Sechs Monate Haft flossen dafür in eine Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren ein, die er im vergangenen Jahr für mehrere Delikte kassierte. Das seltsame Paar ist mittlerweile getrennt ...

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