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Profiteure der Corona-Krise - Wie Superreiche sich jetzt überall einkaufen

Die Folgen der Corona-Krise zwingen zahlreiche Firmen in die Knie. Ohne Hilfe der Banken kommen sie aus dem tiefen Finanzloch oft nicht raus – ein gefundenes Fressen für den Schnäppchen-Hunger der Superreichen!

Ja, es gibt sie noch: die millionenschweren Gutbetuchten, an deren Vermögen die Rezession scheinbar spurlos vorbeizieht. Für sie bieten privat gehaltene Firmen mit hohen Renditen die perfekte Chance, sich jetzt einzukaufen.

Eine Erhebung der Schweizer Großbank UBS bestätigt den Appetit der großen Player auf Investitionen: 37 Prozent wollten demnach über die kommenden Monate mehr investieren: „Kunden denken darüber nach, wo sich Chancen in der Realwirtschaft ergeben könnten“, sagt UBS-Manager Tom Naratil. Besonders beliebt: die Übernahme ganzer Firmen, Investitionen in Jungfirmen, Unternehmensfinanzierungen oder Immobilienkäufe.

In Zeiten der Rezession warten krisengeschüttelte Firmen oft vergeblich auf eine erlösende Finanzspritze der Banken. Besonders Einzelhändler bekommen das zu spüren. Auch Unternehmen, die derzeit noch finanziell gut dastehen, könnten bald auf Hilfe angewiesen sein.

„Wenn Unternehmen restrukturiert werden, brauchen sie neue Finanzierungen“, so der Manager einer US-Bank. Das schaffe Anlagemöglichkeiten.

Hier kommen die sogenannten Family Offices – die Vermögensverwaltungsteams der Superreichen– ins Spiel: Wenn alles gut gelaufen sei, säßen sie gegenwärtig auf Bargeld, erklärt Claudio de Sanctis, der das Wealth Management der Deutschen Bank leitet.

De Sanctis: „Sie könnten dieses Geld leihen oder einem Unternehmen, das ihnen gehört, zur Verfügung stellen. Oder sie können dieses Geld einsetzen, um Not leidende Vermögenswerte zu kaufen, die einen langfristigen Wert haben.“

Die Corona-Krise bringt einige Beispiele solcher Investitionen hervor.

▶︎ Aus Saudi-Arabien war im April laut einem Bericht von „Bloomberg“ zu hören, man wolle „jede Gelegenheit“ prüfen, die sich aus den wirtschaftlichen Trümmern der Coronavirus-Krise ergebe.

Gesagt, getan: Aus dem Staatsfonds PIF flossen umgerechnet rund 752 Millionen Euro in Anteile des britischen Öl-Unternehmens BP, 649 Millionen in Anteile des US-Flugzeugbauers Boing und 474 Millionen sowohl in den US-Finanzdienstleister Citigroup als auch in den Netzwerk-Riesen Facebook! Doch damit nicht genug: Auch Disney (450 Millionen) und die Bank of America (444 Millionen) standen auf der Aktien-Einkaufsliste der Scheichs.

▶︎ Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi (83) steigert derweil seine Investitionen in Deutschland! Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Sein Fernsehkonzern Mediaset stieg im vergangenen Jahr mit einem Aktienpaket von 9,6 Prozent beim deutschen Medienunternehmen ProSieben Sat1 ein. Im April dieses Jahres – mitten in der Krise – stockte er seine Anteile bei der kriselnden Privatsender-Gruppe auf 24,2 Prozent der Aktien auf!

▶︎Die Krise sorgt neben Verlierern auch für Gewinner: Wie das Finanzportal „finanzen.net“ berichtet, konnten vor allem Milliardäre aus China ihren Reichtum während des Lockdowns dank einem Plus von 0,2 Prozent des chinesischen Aktienmarkts noch vergrößern!

Allen voran: Eric Yuan Zheng, Erfinder der Videoplattform Zoom, die sich in Zeiten des Homeoffice bei unzähligen Firmen großer Beliebtheit erfreut. Zheng konnte sein Vermögen
um 77 Prozent auf acht Milliarden US-Dollar (7,27 Milliarden Euro) steigern. Neben Zheng wurden noch acht weitere chinesische Milliardäre trotz Corona-Krise reicher.

Für diese Superreichen dürfte es ein Leichtes sein, ihren enormen Wohlstand noch weiter auszubauen. Denn der Corona-bedingte Konjunktur-Kollaps bringt viele Firmen finanziell ins Schlittern. Beste Ausgangsbedingungen also für eine Investition!

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