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Promi-Begegnungen bei WWM: Was Jauch Neil Armstrong nicht fragen durfte

Promi-Begegnungen bei WWM Was Jauch Neil Armstrong nicht fragen durfte

Günther Jauch durfte mal Neil Armstrong interviewen. Der Astronaut habe sich nur eine Frage verbeten, erzählt der "Wer wird Millionär?"-Gastgeber. Als ein Verschwörungstheortiker Buzz Aldrin diese Frage stellt, langt dieser beherzt zu. Ein Problem hat auch ein WWM-Kandidat - und zwar mit Johannes B. Kerner.

Begegnungen mit Prominenten der besonderen Art waren der rote Faden bei "Wer wird Millionär?". Günther Jauch kam bei einer Frage zur Mondlandung auf Neil Armstrong (1930-2012) zu sprechen und verriet: "Ich weiß nicht, ob ich es mal erzählt habe: Den durfte ich mal interviewen. Ganz freundlicher Mann." Der erste Mensch auf dem Mond habe nur eine Bedingung für das Gespräch gehabt. "Er hat gesagt: Sie dürfen mich alles fragen. Nur wenn Sie mir eine Frage stellen, stehe ich sofort wortlos auf und geh' raus aus dem Studio."

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Lars Grabowski freut sich über seinen Gewinn - mehr als genug Geld für seine nächste Reise.

(Foto: TVNOW / Stefan Gregorowius)

Gemeint war die Verschwörungstheorie, dass die Mondlandung ein Fake gewesen ist und in Wahrheit in einem Filmstudio inszeniert wurde, womöglich von Starregisseur Stanley Kubrick. Kandidat Lars Grabowski hatte in der Vorstellungsrunde einen Vulkanier-Gruß in die Kamera gehalten und konnte bei dem Thema natürlich mitreden. "Es gibt ein sehr schönes Video von Buzz Aldrin, der das auch gefragt wird und den Verschwörungsmenschen verprügelt. Kann man bei YouTube finden", verriet der Bochumer. Er als Kommunikations-Coach fand das Video vermutlich besonders komisch.

Die Hand Gottes

Zu sehen ist der Verschwörungstheoretiker Bart Sibrel, wie er Aldrin 2002 vor einem Hotel bedrängt und auffordert, auf die Bibel zu schwören, dass er tatsächlich auf dem Mond war. Aldrin geht dem keifenden Typen aus dem Weg, aber weigert sich, den Rückzug anzutreten. Als ihn Sibrel schließlich als "Feigling, Lügner und Dieb" verunglimpft, macht der rüstige Astronaut Anfang 70 kurzen Prozess und holt zum rechten Haken aus. "Lohnt sich", warb Grabowski für das Video. Da sei Armstrong mit seiner Tabufrage ja noch vornehm gewesen, freute sich Jauch rückblickend.

Grabowski, der als erwachsener Harry Potter hätte durchgehen können, freute sich am Ende über 64.000 Euro. Das Geld steckt er in ein Auto für die nächste skurrile Rallye durch Großbritannien. Bei der Letzten hat er unter anderem mit Polizisten das berühmte "Abbey Road"-Cover nachgestellt. Überhangkandidatin Martina Albers aus Köln gewann ebenfalls 64.000 Euro und finanziert sich wie angekündigt ihre Pudelzucht. Robert Burkhardt aus Dinslaken fiel leider in der Sicherheitsvariante auf 16.000 Euro herab. Er hatte darauf getippt, dass eine Erkrankung infolge übermäßiger Smartphone-Nutzung vielleicht Spotifismus heißen könnte. Richtig war aber WhatsAppitis, landläufig auch "Handy-Daumen" genannt.

Burkhardt, der dank einer Magenverkleinerung von 200 auf 100 Kilo abgespeckt hat, konnte ebenfalls eine schöne Promi-Begegnung beisteuern. Er war 2013 zum Finale der Champions League zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München nach London gereist. Kurz vor Anpfiff sei plötzlich eine Familie in die leere Sitzreihe vor ihm im Borussia-Block gestürmt. "Das ist doch Johannes B. Kerner", dachte sich der heute 37-Jährige. Beim Outfit des Moderators aber verging ihm die Freude. Denn der trug ein weißes Hemd und eine blaue Jacke – die Farben des BVB-Dauerrivalen Schalke. Burkhardt konnte Kerner und dessen Frau mit BVB-Schals versorgen und hatte bis zur Niederlage seines Clubs einen schönen Abend. Sie sind Bayern-Fan, mutmaßte der Kandidat bei Jauch. Der winkte ab: "Ich war mal Hertha, ich bin nichts mehr. Ich bin überall ausgetreten."

WWM-Kandidatin will für Opa gewinnen

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Nordlicht Nora Eckartsberg ging gerade noch rechtzeitig ein Licht bei der 500-Euro-Frage auf.

Der letzten Kandidatin des Abends kamen prompt die Tränen, als sie gegenüber von Jauch Platz nehmen durfte. Das lag aber nicht an dem prominenten Gastgeber. "Ich freu mich so. Ich hab' meinen Opa dabei", erklärte Nora Eckartsberg aus Vögelsen bei Lüneburg. Aufgrund der Pandemie hätten sie sich so lange nicht sehen können: "Es ist das erste Mal nach anderthalb Jahren." Für "Wer wird Millionär?" war es ebenfalls ein kleiner besonderer Moment. "Es könnte sein, dass Sie der älteste Begleiter sind, der je da war", würdigte Jauch den über 90 Jahren alten Senior. Der und seine Enkelin haben große Pläne. "Wenn wir gewinnen, dann machen wir eine Safari in Afrika", kündigte die Marketingleiterin eines Pharmaunternehmens, das Cannabisprodukte herstellt, an.

Deren beruhigende Wirkung hätte die sehr aufgeregte Kandidatin gut gebrauchen können. Bei der 200-Euro-Frage hatte sie sich so verhaspelt, dass sie gleich zweimal fast die falsche Option eingeloggt hätte, obwohl sie die korrekte Antwort wusste. Bei der 500-Euro-Frage wurde es vollends schwierig. Die Entscheidung zwischen "'Der' ist der Dativ von 'Dativ'" oder "'Der' ist der Artikel von 'Artikel'" überforderte die Norddeutsche maßlos. Jauch bewies überraschend eine Engelsgeduld und stupste die Kandidatin zur richtigen Antwort. Eckartsberg kehrt nächsten Montag mit der 16.000-Euro-Frage zurück.

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