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Proteste in den USA: Auto rast in Seattle in Gruppe von Demonstranten

Minneapolis/Washington -

Der Schwarze George Floyd ist bei einem brutalen Polizeieinsatz am 25. Mai in der US-Großstadt Minneapolis gestorben. Der weiße Polizist wurde festgenommen und wegen Mordes angeklagt, seine Kollegen werden der Beihilfe beschuldigt. Seit dem Vorfall kommt es zu Anti-Rassismus-Kundgebungen nicht nur in den USA und einer weltweiten Diskussion zum Thema Diskriminierung aufgrund der Hautfarbe.

Im Newsblog informieren wir Sie über die aktuellen Ereignisse rund um den Tod von George Floyd und seine Auswirkungen.

Auto rast in Gruppe von Demonstranten in Seattle - zwei Verletzte

22.30 Uhr: Ein Mann ist mit seinem Auto in einen wegen Protestaktionen gesperrten Autobahnabschnitt in der US-Großstadt Seattle gerast und hat zwei Frauen erfasst. Eine der Frauen sei mit lebensgefährlichen, die andere mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gekommen, erklärten Polizei und Feuerwehr in der Nacht auf Samstag auf Twitter. Der Fahrer des Wagens sei festgenommen worden. Sein Motiv war zunächst unklar, wie der Polizeibeamte Rick Johnson mitteilte. Auf einem von US-Medien verbreiteten Video ist zu sehen, dass sich mehrere Menschen auf der gesperrten Fahrbahn aufhielten, als das weiße Auto mit hoher Geschwindigkeit auf sie zuraste.

In vielen US-Städten gibt es derzeit Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Ausgelöst worden waren sie durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz.

Trump beklagt geplanten „Black Lives Matter“-Schriftzug in New York

US-Präsident Donald Trump hat sich auf Twitter über einen auf der New Yorker Fifth Avenue geplanten „Black-Lives-Matter“-Schriftzug beschwert. Bürgermeister Bill de Blasio hatte vergangene Woche angekündigt, dass damit die Straße direkt vor dem Trump-Tower im Zentrum Manhattans großflächig bemalt werden soll. Trump nannte den in ähnlicher Form auch vor dem Weißen Haus angebrachten Schriftzug ein „Symbol des Hasses“.

Er kritisierte, dass die Stadt mit einem „großen, teuren, gelben Zeichen die Luxus-Straße verunglimpft“ und gleichzeitig das Polizeibudget um eine Milliarde Dollar reduziere. Diesen Beschluss hatte am frühen Mittwochmorgen der Stadtrat getroffen. Eine Streichung von Stellen soll es dabei nicht geben, die Kürzung von rund sechs auf etwa fünf Milliarden Dollar geschieht vor allem durch Veränderungen in der Verwaltung und Arbeitsorganisation. So fallen beispielsweise künftig rund 5300 Polizisten in Schulen unter die Zuständigkeit des Bildungsressorts.

Trump behauptete in seinem Tweet, de Blasio hasse die Polizei der Stadt. Die Polizisten würden sich noch „lebhaft“ an Schmähgesänge gegen sie erinnern, schrieb Trump weiter. Die von ihm zitierten Rufe waren bereits 2015 bei Protesten in Minnesota aufgenommen worden. (dpa)

Prozess gegen angeklagten Ex-Polizisten im nächsten Jahr

8 Uhr: Das Hauptverfahren gegen vier wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd angeklagte Ex-Polizisten soll US-Medienberichten zufolge am 8. März nächsten Jahres beginnen. Zuvor soll es am 11. September noch eine Anhörung zu Verfahrensfragen geben, wie Richter Peter Cahill am Montag (Ortszeit) verfügte. Er warnte die Beteiligten auch, dass bei weiteren öffentlichen Äußerungen zu dem Fall eine Verlegung des Verfahrens an einen anderen Ort nötig sein könnte, um einen fairen Prozess zu garantieren, wie die örtlichen Fernsehsender ABC5 und Kare11 berichteten.

Der Hauptangeklagte Derek C. nahm über Videolink aus dem Gefängnis an der Anhörung teil, die übrigen drei waren im Gerichtssaal präsent, wie sie weiter berichteten. Ihnen drohen lange Haftstrafen. Zwei der inzwischen entlassenen Polizisten sind auf Kaution frei.

Der unbewaffnete Floyd war am 25. Mai in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota bei einer brutalen Festnahme ums Leben gekommen. Sein Tod führte im ganzen Land zu Massenprotesten gegen Polizeigewalt und Rassismus. Die Polizeibeamten hatten Floyd wegen des Verdachts, mit einem falschen 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben, festgenommen. Sie drückten ihn auf der Straße zu Boden. Der weiße Beamte Derek C. drückte sein Knie rund acht Minuten lang in Floyds Hals, während dieser flehte, ihn atmen zu lassen. Floyd verlor der Autopsie zufolge das Bewusstsein und starb an Ort und Stelle.

Derek C. wird unter anderem Mord zweiten Grades vorgeworfen, worauf in Minnesota bis zu 40 Jahre Haft stehen. Den übrigen Ex-Polizisten wird Beihilfe zur Last gelegt. Einer von ihnen, Alexander K., plädierte auf nicht schuldig und berief sich auf das Recht der Anwendung verhältnismäßiger Gewalt zur Selbstverteidigung, wie ein bei Gericht eingereichtes Dokument zeigte. Die Anwälte der übrigen Angeklagten nahmen zu den Vorwürfen noch nicht Stellung, wie die örtlichen Medien berichteten. Die etwa einstündige Anhörung wurde nicht im Fernsehen übertragen. Der Zugang zum Gerichtssaal für Journalisten war auch wegen der Coronavirus-Pandemie begrenzt worden.

US-Uni Princeton benennt Institut um

19.47 Uhr: Infolge der jüngsten Debatte um Rassismus in den USA hat die Elite-Universität Princeton ihr bislang nach dem früheren US-Präsidenten Woodrow Wilson benanntes Politik-Institut umbenannt. „Wilsons Rassismus war bedeutend und folgenschwer, selbst an den Standards seiner Epoche gemessen“, erklärte Universitätspräsident Christopher Eisgruber am Samstag. Princeton habe Wilson, der von 1913 bis 1921 Präsident gewesen war, nicht wegen seines Rassismus geehrt, habe sich davon aber nicht abhalten lassen, erklärte er.

„Das jedoch ist letztlich das Problem. Princeton ist Teil eines Amerikas, das Rassismus zu oft gering geschätzt, ignoriert oder entschuldigt hat“, schrieb Eisgruber. Dies habe das Andauern von „Systemen, die gegen Schwarze diskriminieren, erlaubt“, erklärte er.

Die Entscheidung zur Umbenennung sei auf seine Empfehlung hin am Freitag vom Aufsichtsrat der Universität getroffen worden. Das Institut werde künftig „Princeton School of Public and International Affairs“ heißen. Noch 2016 hatte das Gremium eine Umbenennung trotz Protesten von Studenten abgelehnt. Der Tod George Floyds bei einem brutalen Polizeieinsatz habe eine neue kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Rassismus hervorgerufen, erklärte Eisgruber.

US-Repräsentantenhaus billigt Gesetz für weitreichende Polizeireform

8.25 Uhr: Einen Monat nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz hat das US-Repräsentantenhaus einen Gesetzesentwurf gegen Polizeigewalt verabschiedet. Das Repräsentantenhaus stimmte am Donnerstagabend (Ortszeit) vor allem mit der Mehrheit der Demokraten in der Parlamentskammer für den Entwurf. Dieser sieht unter anderem vor, die Strafverfolgung von Polizisten bei Gewaltanwendung zu erleichtern. Der Entwurf dürfte in dieser Form allerdings kaum Aussichten darauf haben, tatsächlich zum Gesetz zu werden.

Nach dem nun vom Repräsentantenhaus verabschiedeten Entwurf soll die Immunität von Polizisten eingeschränkt werden, damit sie leichter zur Rechenschaft gezogen werden können. Außerdem sollen umstrittene Polizeimethoden wie Würgegriffe bei Festnahmen verboten werden. Körperkameras bei Polizisten sollen verstärkt zum Einsatz kommen. Das Weiße Haus hat aber deutlich gemacht, dass US-Präsident Donald Trump eine Einschränkung der Immunität von Polizisten nicht akzeptieren würde.

Damit der Entwurf Gesetz würde, müsste nach dem Repräsentantenhaus auch der Senat dafür stimmen. Trump müsste das Gesetz schließlich unterzeichnen, damit es in Kraft tritt. Im Senat haben Trumps Republikaner die Mehrheit.

Drei Männer nach tödlichen Schüssen auf schwarzen Jogger angeklagt

08.50 Uhr: Nach den tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Jogger im US-Bundesstaat Georgia sind drei Männer wegen Mordes angeklagt worden. Eine Grand Jury erhob Anklage im Fall Ahmaud Arbery. Der 25-Jährige war Ende Februar beim Joggen in einem Wohnviertel der Stadt Brunswick erschossen worden.

Erst nachdem mehr als zwei Monate später ein Video von der Tat im Internet auftauchte, nahmen die Ermittlungen in dem Fall Fahrt auf; die jetzt angeklagten Verdächtigen - drei Weiße - wurden festgenommen. Ihnen wird in der Anklage neben Mord auch der Versuch einer illegalen Festnahme vorgeworfen. Sie hatten angegeben, Arbery für einen Einbrecher gehalten zu haben, den sie festnehmen wollten. Der Fall Ahmaud Arbery hatte nach seinem Bekanntwerden im Mai Entsetzen ausgelöst.

Welle der Solidarität mit schwarzen Gastronomen

07.15 Uhr: Mehrere US-Studien haben gezeigt, dass schwarze Geschäftsleute schwer unter den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie leiden, vor allem in der Gastronomie. Die anhaltende Diskussion über Rassismushat aber auch eine Welle der Solidarität mit afroamerikanischen Restaurantbesitzern ausgelöst. Beim Lieferdienst Uber Eats können Kunden in vielen Städten der USA und Kanadas gezielt bei afroamerikanischen Gastronomen bestellen, die Liefergebühren entfallen bei diesen Lokalen.

Außerdem gibt es immer wieder gezielte Solidaritätsaktionen, so auch für den „Southwest Soda Pop Shop“ in Washington. Vor der Eisdiele am Ufer des Potomac bildete sich zeitweise eine lange Schlange. „Das ist verrückt“, sagte Andrea Jones, die Tochter des Ladenbesitzers. „Früher hatten wir 30 Kunden am Tag, jetzt sind es 300.“ Die Menschen stehen nicht nur für ein paar Kugeln Eis an, sondern vor allem aus Solidarität mit den afroamerikanischen Inhabern. „Jeden Tag wird die Schlange noch länger, die Leute kommen sogar bei Regen. Sie unterstützen uns - egal was ist. Das ist so schön zu sehen“, sagte Jones.

Die Eisdiele am Flussufer musste wegen der Pandemie zeitweise schließen und erlitt erhebliche finanzielle Einbußen. Einen Tag vor einer großen Demonstration gegen Rassismus in der US-Hauptstadt bat Jones auf Twitter um Unterstützung; der Tweet der 21-Jährigen wurde 30.000 Mal geteilt.

Kimmel entschuldigt sich für Blackfacing-Parodien

09.45 Uhr: Nach seinem Kollegen Jimmy Fallon hat sich auch der US-Komiker und Talkshow-Moderator Jimmy Kimmel (52) für einstige „Blackfacing“-Parodien entschuldigt. „Es gibt nichts, das mir wichtiger wäre, als Ihr Respekt. Ich entschuldige mich bei allen, die von den Make-up, das ich trug, oder den Worten, die ich sagte, ernsthaft verletzt oder beleidigt worden sind“, schrieb der TV-Star in einem Statement.

Laut Medienberichten war der Komiker dafür kritisiert worden, den afro-amerikanischen Basketball-Spieler Karl Malone in einer sogenannten Blackface-Maskerade gemimt zu haben, bei der weiße Darsteller sich das Gesicht dunkel anmalen. Kimmel nannte es nun einen Fehler, so lange mit der Stellungnahme gezögert zu haben. Er habe neben Malone auch den Rapper Snoop Dogg und die Moderatorin Oprah Winfrey nachgeahmt. „Jeden einzelnen dieser Fälle sah ich als Imitation eines Stars an und nicht mehr.“

FBI klärt auf: Wallace doch nicht Ziel eines Hassverbrechens

6.15 Uhr: Der einzige schwarze Nascar-Fahrer Bubba Wallace (26) ist offenbar doch nicht das Ziel eines Hassverbrechens gewesen. Das geht aus den abschließenden Untersuchungen der US-Bundespolizei FBI hervor, wie die Rennserie am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. „Der FBI-Bericht kommt zu dem Schluss, und fotografische Beweise bestätigen dies, dass das wie eine Schlinge geformte Garagentor-Zugseil dort bereits im letzten Herbst positioniert war“, hieß es auf der Nascar-Homepage.

Damit sei das Seil bereits lange vor der Ankunft des Teams auf dem Talladega Superspeedway im US-Bundesstaat Alabama in der Garage gewesen. „Wir schätzen die schnelle und gründliche Untersuchung des FBI und sind dankbar zu erfahren, dass dies keine vorsätzliche, rassistische Handlung gegen Bubba war“, teilte die Rennserie weiter mit.

Wallace selbst beharrte auf der ursprünglichen Einschätzung. Das Bild von dem Gegenstand, das er gesehen habe, habe kein Garagentor-Zugseil gezeigt, sagte Wallace dem Sender CNN. „Es war ein Galgenstrick. Ob im Jahr 2019 geknüpft oder was auch immer, es war ein Galgenstrick.“

Der Galgenstrick-Fund hatte in den vergangenen Tagen für Wirbel gesorgt und war als rassistischer Angriff auf Wallace verurteilt worden. Der 26-Jährige setzt sich für die Bewegung „Black Lives Matter“ (Schwarze Leben zählen) ein und hatte sich für ein Verbot der Konföderiertenflagge bei Nascar-Veranstaltungen ausgesprochen. Die Konföderierten hatten im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861 bis 1865) der Südstaaten gegen den Norden gekämpft und sich gegen die Abschaffung der Sklaverei und gegen mehr Rechte für Schwarze gewehrt.

Demonstranten greifen Denkmal vor Weißem Haus an

12.15 Uhr: Anti-Rassismus-Demonstranten in Washington haben versucht, ein Denkmal des früheren Präsidenten Andrew Jackson vor dem Weißen Haus umzustürzen. Die Ansammlung von mehreren hundert Demonstranten wurde aber am Montagabend (Ortszeit) von der Polizei unter Einsatz von Pfefferspray auseinander getrieben, bevor die Reiterstatue fiel. Einige Protestteilnehmer hatten Seile um das Denkmal geworfen. Auf eine Seite der Statue wurde in schwarzen Buchstaben das Wort „killer“ (Mörder) geschrieben. „Wir hatten Seile, Ketten, einen Flaschenzug zum Ziehen und wir wollten diese befestigen und die Statue stürzen“, sagte ein 20-jähriger Demonstrant. Ein Hubschrauber kreiste über den Demonstranten, die sich auf dem erst kürzlich nach der Anti-Rassismus-Bewegung Black Lives Matter umbenannten Platz in Washington versammelt hatten.

Jackson, der von 1829 bis 1837 regierte, ist ein besonders umstrittener Präsident. Er war nicht nur Sklavenhalter, sondern ließ auch Indianer in massivem Umfang umsiedeln, um Raum für weiße Siedler zu schaffen. Eine andere Jackson-Statue war am Montag in Jacksonville im Bundesstaat Florida mit roter Farbe beschmiert worden. Die Stadt war nach dem ehemaligen Präsidenten benannt worden. Der heutige Präsident Donald Trump hat sich als Anhänger Jacksons bezeichnet. Er kritisierte die Demonstranten im Kurzbotschaftendienst Twitter: „Zahlreiche Menschen“ seien in Washington festgenommen worden wegen „schändlichen Vandalismus in Lafayette Park, an der wunderbaren Statue von Andrew Jackson“, und außerdem verschandelten sie die Ansicht der gegenüberliegenden St. John's Kirche. Trump warnte, die mutwillige Beschädigung der Statue könne mit Gefängnis bestraft werden.

Hamilton bei Anti-Rassismus-Demonstration - „Bewegende Erfahrung“

10.15 Uhr: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat an einer Anti-Rassismus-Demonstration in London teilgenommen. Eine „wirklich bewegende“ Erfahrung sei das für ihn gewesen, schrieb der Mercedes-Pilot bei Instagram. Der 35-Jährige zeigte dort ein Foto, auf dem er ein Schild mit der Aufschrift „Black Lives Matter“ in die Höhe hält. Dass sich so viele weiße Unterstützer an der Demonstration beteiligt hätten, habe ihn bewegt. „Ich bin äußerst zuversichtlich, dass der Wandel kommen wird. Aber wir können jetzt nicht aufhören. Macht weiter“, schrieb der britische Formel-1-Pilot.

In den vergangenen Wochen hatte sich Hamilton immer wieder mit emotionalen und eindringlichen Worten in die Debatte um Rassismus in aller Welt eingeschaltet. Er unterstützte nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd bei einer Polizeiaktion in den USA die Proteste und die „Black-Lives-Matter“-Bewegung. Zudem warf er der Formel 1 vor, ein „von Weißen dominierter“ Sport zu sein. Mercedes und eine Reihe von Fahrerkollegen solidarisierten sich danach mit Hamilton. Mit der Gründung einer Kommission will Hamilton mehr Schwarzen den Weg in die Formel 1 ebnen.

Zweiter mitangeklagter Ex-Polizist gegen Kaution frei

20.15 Uhr: Ein zweiter wegen Beihilfe zur Tötung des Afroamerikaners George Floyd angeklagter weißer Ex-Polizist ist auf Kaution aus dem Gefängnis gekommen. Wie aus der Gefängnisdatenbank des Bezirks Hennepin im Bundesstaat Minnesota hervorging, wurde der 26-Jährige am Freitagabend aus der Haft entlassen. Der frühere Polizist hinterlegte demnach eine Kaution von 750 000 US-Dollar (knapp 660 000 Euro), um unter Auflagen bis zu einem möglichen Urteil in dem Fall freizukommen. Ein ebenfalls an dem Einsatz gegen Floyd beteiligter Ex-Polizist (37) war nach Hinterlegung einer Kaution in derselben Höhe bereits am 10. Juni unter Auflagen freigekommen.

„Juneteenth“-Aktion in Bucht von San Francisco

6.48 Uhr: Anti-Rassismus-Demonstration in den USA hat es am Freitag nicht nur auf den Straßen sondern auch im Wasser gegeben. In der Bucht von San Francisco stürzten sich viele Hundert Schwimmer für eine Protestaktion ins Meer. Vor der Kulisse der historischen Alcatraz-Gefängnisinsel hielten sie schwimmend ein großes „Black Lives Matter“-Schild hoch.

Auch in der Innenstadt von San Francisco, am Hafen von Oakland und an zahlreichen anderen Orten versammelten sich Zehntausende, um gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt zu demonstrieren.

Organisiert wurden die Proteste zum „Juneteenth“-Gedenken in Erinnerung an das Ende der Sklaverei vor mehr als 150 Jahren. „Juneteenth“ oder „Freedom Day“ fällt auf den 19. Juni. An diesem Datum im Jahr 1865, kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg, hatte eine entsprechende Proklamation in Texas das Ende der Sklaverei verkündet.

Nach Tod von Brooks: Atlanta-Polizist festgenommen, Krankmeldungen als Protest

06.43 Uhr:  Nach dem Tod des Afroamerikaners Rayshard Brooks nach einem Polizeieinsatz in der US-Metropole Atlanta ist einer der beteiligten Beamten verhaftet worden. Aus Gefängnisunterlagen geht hervor, dass der Polizist am Donnerstag (Ortszeit) in die Strafanstalt aufgenommen wurde. Die Staatsanwaltschaft hatte am Mittwoch ihre Entscheidung mitgeteilt, den Mann unter anderem wegen Mordes anzuklagen und ihn aufgefordert, sich zu stellen. Der Beamte habe übermäßige Gewalt angewendet, wohingegen das Opfer kein aggressives Verhalten gezeigt habe, so die Begründung. 

Der Tod des 27 Jahre alten Brooks nach dem Einsatz hatte die landesweiten Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den USA nach dem Fall George Floyd in Minneapolis weiter angeheizt. Brooks war am Freitagabend am Steuer seines Wagens eingeschlafen, als er in der Schlange an einem Schnellrestaurant wartete. Polizisten stellten fest, dass er zuviel getrunken hatte und wollten ihn festnehmen. Es kam zu einem Handgemenge, Brooks griff nach dem Elektroschockgerät eines Beamten und floh. Einer der beiden Polizisten feuerte Schüsse ab, die ihn im Rücken trafen und tödlich verletzten. Er wurde fristlos entlassen, der andere Beamte vorläufig suspendiert.

Auch der zweite beteiligte Polizist, der unter anderem wegen schwerer Körperverletzung angeklagt ist, stellte sich demnach. Er wurde Medienberichten zufolge aber bis zu einem Prozessbeginn wieder auf freien Fuß gesetzt. Er hatte sich den Anklägern zufolge auf die Schultern des Sterbenden gestellt, wie auf Aufnahmen zu sehen gewesen sei. Lokalen Berichten zufolge meldeten sich seit der Mordanklage gegen den Polizisten auffällig viele Polizisten in Atlanta krank. Es wird davon ausgegangen, dass sie damit gegen das Vorgehen der Staatsanwaltschaft protestieren wollten.

Nach dem Tod Brooks' hatte es wütende Proteste in Atlanta gegeben. Das Schnellrestaurant, auf dessen Parkplatz die Tat geschah, ging in der darauffolgenden Nacht in Flammen auf. Die Polizeichefin der Stadt, Erika Shields, trat zurück.

Uncle Ben's ändert Logo

14.44 Uhr: Angesichts der anhaltenden Anti-Rassismus-Proteste in den USA will die bekannte Reismarke Uncle Ben's ihr Logo ändern, das einen Schwarzen zeigt. Das Unternehmen wolle seinen Beitrag zu einem Ende von „rassistischen Vorurteile und Ungerechtigkeiten“ leisten, erklärte am Mittwoch der Lebensmittelriese Mars, zu dem Uncle Ben's gehört. Deswegen sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, das Markenlogo „weiterzuentwickeln“. „Wir wissen noch nicht, wie die Änderungen genau aussehen werden, und haben noch keinen Zeitplan, aber wir prüfen alle Möglichkeiten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Konzerns.

Einen Schritt weiter ging die Frühstücksmarke Aunt Jemima, deren Logo eine lachende Afroamerikanerin zeigt. Das Logo der seit mehr als 130 Jahren bestehenden Marke wird ab Jahresende abgeschafft, wie das Mutterunternehmen Quaker Foods North America mitteilte, das wiederum zum Konzern PepsiCo gehört. Auch soll die Marke, die unter anderem Ahornsirup und Backmischungen für Pfannkuchen herstellt, umbenannt werden. „Wir erkennen an, dass die Ursprünge von Aunt Jemima auf einem Rassen-Stereotyp gründen“, erklärte das Unternehmen.

Trump spricht sich für Comeback von Kaepernick aus

11.05 Uhr: US-Präsident Donald Trump würde nach eigenen Worten eine Rückkehr des Star-Quarterbacks Colin Kaepernick in die Football-Liga NFL begrüßen. Er sollte eine Chance bekommen, „wenn er noch die Fähigkeiten dazu besitzt“, sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. Vor drei Jahren hatte Trump den schwarzen Footballer noch als „Hurensohn“ beschimpft, weil Kaepernick während der US-Hymne auf die Knie gegangen war, um gegen Polizeigewalt gegen Schwarze zu protestieren. Seit 2017 hat Kaepernick keinen Vertrag mehr.

„Trotz des Kniefalls würde ich es begrüßen, wenn er noch eine Chance bekommt. Natürlich muss er noch gut sein“, sagte Trump. „Wenn er nicht gut spielt, wäre es sehr unfair.“ Kaepernick hat seit dem 1. Januar 2017 nicht mehr in der NFL gespielt. In seiner letzten Saison hatte der Quarterback wochenlang vor Beginn jedes Spiels niedergekniet, um für die Rechte von Schwarzen in den USA zu protestieren.

Mordanklage gegen Polizisten nach Tod von Brooks in Atlanta

07.15 Uhr: Nach dem Tod des Afroamerikaners Rayshard Brooks nach einem Polizeieinsatz in Atlanta muss einer der beteiligten Beamten die Todesstrafe fürchten. Die Staatsanwaltschaft klagte den Polizisten am Mittwoch (Ortszeit) unter anderem wegen Mordes an. Er habe übermäßige Gewalt angewendet, sagte Staatsanwalt Paul Howard. Darauf steht im Falle einer Verurteilung lebenslange Haft ohne Bewährung oder gar die Todesstrafe. Brooks war am Freitagabend am Steuer seines Wagens eingeschlafen, als er in der Schlange an einem Schnellrestaurant wartete. Polizisten stellten fest, dass er zuviel getrunken hatte und wollten ihn festnehmen. Es kam zu einem Handgemenge, Brooks griff nach dem Elektroschockgerät eines Beamten und floh. Einer der beiden Polizisten feuerte Schüsse ab, die ihn im Rücken trafen und tödlich verletzten. Er wurde fristlos entlassen, der andere Beamte vorläufig suspendiert.

Brooks habe in mehr als 40 Minuten der Unterhaltung mit den Beamten „niemals irgendein aggressives Verhalten gezeigt“ oder eine Bedrohung dargestellt, sagte Staatsanwalt Howard. Sein Verhalten sei kooperativ und „fast schon fröhlich“ gewesen. Nachdem der Mann nach den Schüssen zu Boden ging, habe der nun angeklagte Polizist Brooks zusätzlich getreten. Über zwei Minuten, während er um sein Leben kämpfte, habe sich niemand um den 27-Jährigen gekümmert. Eine Kugel des Polizisten hatte Brooks demzufolge ins Herz getroffen. In einer ersten Aussage habe der Polizist danach „ich habe ihn erwischt“ gesagt.

Nach Howards Angaben wurde auch der zweite beteiligte Polizist angeklagt, unter anderem wegen schwerer Körperverletzung. Er hatte sich auf die Schultern des Sterbenden gestellt, wie auf Aufnahmen zu sehen gewesen sei. Er habe sich zudem auch bereit erklärt, als Zeuge auszusagen.

Afrikaner fordern beispiellose UN-Kommission zu Rassismus in den USA

08.35 Uhr: Afrikanische Staaten wollen Rassismus und mögliche Menschenrechtsverletzungen in den USA und anderen Staaten der Welt von einer Untersuchungskommission beleuchten lassen. Das geht aus dem Entwurf für eine Resolution hervor, die sie dem UN-Menschenrechtsrat am Dienstag vorgeschlagen haben. Eine Abstimmung ist frühestens am Donnerstag zu erwarten.

Eine solche Kommission, die sich in erster Linie mit der Situation in einem westlichen Land befasst, wäre ein beispielloser Vorgang. Keine der 31 Untersuchungskommissionen und Missionen zur Faktenfindung, die der Rat seit 2006 beschlossen hat, bezogen sich auf die Lage in einem westlichen Land. Die seit 2017 eingerichteten Kommissionen drehten sich um die Lage in Venezuela, Myanmar, dem Kongo, den palästinensischen Gebieten und im Jemen.
Am Mittwochnachmittag beginnt auf Antrag der afrikanischen Staaten eine Dringlichkeitsdebatte im Rat.

75-Jähriger US-Demonstrant kann nach Polizei-Übergriff nicht laufen

07.30 Uhr: Ein 75 Jahre alter Demonstrant, der bei einem Protest in Buffalo im US-Bundesstaat New York von Polizisten zu Boden geworfen wurde, kann weiter nicht laufen. Er habe eine Schädelverletzung, aber sein Zustand sei seit Freitag stabil, sagte die Anwältin des Mannes am Dienstag. „Keine neuen Nachrichten sind in diesem Fall gute Nachrichten“, ergänzte sie.

Die beiden Polizisten, die den Mann zu Boden gestoßen hatten, wurden suspendiert. Ihnen werde Körperverletzung vorgeworfen, berichteten US-Medien. Beide plädierten vor einem Gericht auf nicht schuldig. Ein Video hatte den Vorfall festgehalten. Der 75-Jährige war mit Blutungen am Kopf auf dem Bürgersteig liegengeblieben. Zahlreiche Polizisten aus Buffalo stellten sich demonstrativ hinter ihre beiden Kollegen.

Zu dem Mann hatte sich auch US-Präsident Donald Trump geäußert. Ohne jeden Beweis hatte er sich auf Unterstellungen des rechtsextremen TV-Senders OAN bezogen und dem Demonstranten auf Twitter eine Nähe zur gewalttätigen Linken von „Antifa“ unterstellt.

Miliz schießt auf Demonstrant bei Statuen-Sturz in USA

18.51 Uhr: Beim Versuch von Demonstranten, die Statue des spanischen Konquistadors Juan de Oñate in der US-Stadt Albuquerque zu stürzen, ist einer der Protestler von einem Angehörigen einer Miliz angeschossen worden. Das Opfer sei nach dem Vorfall am Montagabend (Ortszeit) in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Der örtliche Sender KRQE berichtete, ein 31-Jähriger sei im Zusammenhang mit den Schüssen festgenommen worden. Bewaffnete einer selbst ernannten Bürgerwehr hatten versucht, den Sturz der Statue zu verhindern, wie auf Fernsehbildern zu sehen war.

Die seit Wochen andauernden Proteste in den USA infolge des Todes des Afroamerikaners George Floyd haben auch zum Sturz von Statuen geführt, die Menschen darstellen, die in Verbindung mit Rassismus gebracht werden. Juan de Oñate werden Grausamkeiten unter anderem an amerikanischen Ureinwohnern vorgeworfen. Der Bürgermeister von Albuquerque, Tim Keller, teilte auf Twitter mit, die Statue sei jetzt eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und werde entfernt, bis über die nächsten Schritte beraten sei.

NFL: Goodell würde Kaepernick-Comeback unterstützen

10.30 Uhr: Der in Ungnade gefallene Quarterback Colin Kaepernick (32) würde bei einem Comeback in der nordamerikanischen Football-Profiliga NFL Unterstützung von Commissioner Roger Goodell erhalten. „Wenn er seine Karriere in der NFL wieder aufnehmen will, dann braucht es dafür natürlich ein Team“, sagte Goodell im ESPN-Interview. Er ruft dazu auf, Kaepernick unter Vertrag zu nehmen: „Ich begrüße das und unterstütze einen Klub, der diese Entscheidung trifft, und ermutige dazu, dies zu tun.“

Mit einem Kniefall hatte Kaepernick im September 2016 ein Zeichen gegen Polizeigewalt und Rassismus gesetzt. Während der Nationalhymne, die vor jedem Spiel ertönt, ging er auf sein rechtes Knie. Seit der Freistellung durch die San Francisco 49ers Anfang 2017 findet Kaepernick keinen Job mehr in der Liga. Dafür macht er die NFL verantwortlich. Auf Druck prominenter schwarzer Spieler, aber auch weißer Stars wie Tom Brady oder Aaron Rodgers entschuldigte sich Goodell zuletzt. Der Umgang mit den Protesten der Spieler sei falsch gewesen.

Beyoncé fordert Konsequenzen nach tödlichen Polizeischüssen

07.00 Uhr: Drei Monate nach den tödlichen Polizeischüssen auf die Afroamerikanerin Breonna Taylor in ihrer eigenen Wohnung hat Pop-Star Beyoncé eine Anklage gegen die beteiligten Polizisten gefordert. „Drei Monate sind vergangen - und niemand wurde festgenommen und kein Polizist wurde entlassen“, schrieb die Sängerin am Montag in einem Brief an den Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates Kentucky. Die drei weißen Beamten müssten „zur Rechenschaft gezogen werden“.

Polizisten in Zivil hatten Mitte März bei der Suche nach zwei mutmaßlichen Drogendealern kurz nach Mitternacht Taylors Wohnung in Louisville gestürmt, während die 26-jährige Notfallsanitäterin in ihrem Bett schlief. Taylors ebenfalls in der Wohnung anwesender Freund eröffnete daraufhin das Feuer. Bei dem folgenden Schusswechsel wurde die junge Frau getötet. Die Polizisten hatten einen Durchsuchungsbefehl, der es ihnen erlaubte, unangekündigt die Wohnung zu stürmen. Sie beteuern aber, mehrfach geklopft zu haben, bevor sie die Tür gewaltsam mit eine Rammbock öffneten. Bei der Durchsuchung wurden keine Drogen gefunden. Es stellte sich zudem heraus, dass die beiden Gesuchten bereits in Polizeigewahrsam waren.

Black-Lives-Matter-Unterstützer rettet mutmaßlichen Hooligan

12.05 Uhr: Ein Unterstützer der Black-Lives-Matter-Bewegung, der während gewaltsamer Auseinandersetzungen in London einen mutmaßlich rechten Demonstranten Sicherheit brachte, hat zum Einschreiten bei Gewalttaten aufgerufen. George Floyd könnte noch am Leben sein, wenn die anderen Polizeibeamten am Tatort ihren Kollegen gestoppt hätten, sagte Patrick Hutchinson dem britischen TV-Sender Channel 4.

Ein Foto vom Samstag, das Hutchinson mit dem verletzten Mann über der Schulter zeigte, hatte in sozialen Medien für großes Aufsehen gesorgt und war am Montag auf den Titelseiten mehrerer britischer Zeitungen abgebildet. Er wurde als „Held“ und „barmherziger Samariter“ gefeiert. Der Personal Trainer, der bereits Großvater ist, war zusammen mit mehreren Freunden eingeschritten, als der mutmaßliche Hooligan von Black-Lives-Matter-Demonstranten umzingelt und attackiert wurde. „Wir taten, was wir tun mussten, wir haben jemanden davor bewahrt, getötet zu werden“, sagte Hutchinson der BBC.

Streisand macht George Floyds Tochter zur Disney-Aktionärin

09.30 Uhr: Sie ist seit langem als Aktivistin unter anderem für Bürgerrechte bekannt - jetzt hat Hollywood-Star Barbra Streisand (78) nach Presseberichten der Tochter des getöteten Afroamerikaners George Floyd Aktien am Unterhaltungsriesen Disney geschenkt. Mehrere US-Medien gingen auf die großzügige Geste der Schauspielerin („Funny Girl“, „Herr der Gezeiten“) ein und bezogen sich auf einen Instagram-Post auf dem angeblich offiziellen Account von Gianna Floyd. Dort ist das sechs Jahre alte Kind mit einem Brief zu sehen, daneben steht der Kommentar: „Danke @barbrastreisand für mein Paket. Dank Dir bin ich jetzt eine Disney-Aktionärin.“

Die Aktien von Streisand wären nicht die erste Spende an die Tochter von George Floyd. Rapper Kanye West (42) hat einem CNN-Bericht zufolge einen Ausbildungsfond eingerichtet, um die Schulausbildung des Mädchens zu bezahlen.

Zwei Schüsse in den Rücken töteten Brooks

06.30 Uhr: Zwei Schussverletzungen haben zum Tod des Afroamerikaners Rayshard Brooks nach einem Polizeieinsatz in Atlanta geführt. Die Gerichtsmedizin habe nach der Obduktion am Sonntag mitgeteilt, dass Brooks zwei Schüsse in den Rücken trafen, berichtete der TV-Sender CNN am Abend (Ortszeit). Der 27-Jährige sei an Organschäden und Blutverlust durch die beiden Schussverletzungen gestorben. Der Tod werde als Tötungsdelikt geführt.

Brooks war am Freitagabend von der Polizei kontrolliert worden, weil er in seinem Wagen in einer Autoschlange vor einem Schnellrestaurant eingeschlafen war. Nachdem er Widerstand bei der Festnahme geleistet hatte, wurde er von einem der beiden weißen Polizisten niedergeschossen. Der Mann starb dem Kriminalamt in Georgia zufolge im Anschluss in einem Krankenhaus nach einer Operation. (red, dpa, afp)

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