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Germany

RTL nominiert Andreas Scheuer fürs Dschungelcamp nach

Vehement hatte RTL bis zuletzt beteuert, keinen Ersatz für den aus Gesundheitsgründen ausgeschiedenen Ex-Verkehrsminister Günther Krause in die Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (IBES) schicken zu wollen. Doch dieses unglaubwürdige Schauspiel ist nun beendet: Krause wird nicht nur auf Ministerebene, sondern auch im australischen Dschungel von Andreas Scheuer beerbt.

„Schon bei Krause war das Geraune groß“, räumt RTL ein. „Da hieß es: Was für ein Abstieg! Wie unseriös!“ Aber da müsse man auch ein bisschen Verständnis haben, bittet der Sender um Nachsicht: „Da wir keine geeigneten C-Promis gefunden haben, mussten wir eben einen Bundesverkehrsminister nehmen.“

Bundeskanzlerin gab Scheuer grünes Licht

Die Nominierung Scheuers begründet man in Köln damit, dass man das Niveau nach Krauses Weggang nicht künstlich habe anheben wollen. „Auch wenn das die Akademiker unter den Fans vielleicht anders sehen – das Dschungelcamp ist nun mal ein Trash-Format“, macht der Sender klar.

Überraschend schnell hatte der 45-jährige Minister, den nur extrem Eingeweihte aus Formaten wie „Die geheime Mautabsprache“ kennen, von seinem Arbeitgeber die Erlaubnis bekommen, nach Australien zu gehen. Den Brandberichten aus Down Under zufolge könne er dort keinen großen Schaden mehr anrichten, verlautete es aus dem Bundeskanzleramt mit großer Erleichterung.

Verkehrsminister hofft auf Verständnis

Dass Scheuer erst mit mehreren Tagen Verspätung im „IBES“-Lager ankam, hatte einen einfachen Grund: Er hatte sich in den Kopf gesetzt, die letzte Meile von der U-Bahn-Station bis in den Dschungel mit dem E-Scooter zurückzulegen. Zwar sei der australische Urwald deutlich besser passierbar als die mit achtlos weggeworfenen Elektrotretrollern gepflasterten deutschen Trottoirs, so der Verkehrsminister, aber er habe mal wieder komplett die Orientierung verloren.

Scheuer hofft, dass man ihm in Deutschland seine Dschungelcamp-Teilnahme nicht krummnimmt: „Man spielt komische Spielchen und gibt eine peinliche Figur ab. Jeder mit ein bisschen Einfühlungsvermögen kann nachvollziehen, dass ich da keine Lust mehr auf den Untersuchungsausschuss zum Mautdesaster habe und stattdessen lieber in Kakerlaken bade.“

Doch es gibt bereits einen ersten Skandal, der von den gewohnt spitzzüngigen Gag-Autoren der Show ausgelöst wurde: Gegen den Spruch, Andreas Scheuer sei der Ennesto Monté der deutschen Politik, wurde umgehend Klage eingelegt. „Das ist Rufschädigung“, zürnt Montés Anwalt, „mein Mandant kennt sich besser mit Verkehr aus!“

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