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Salami fort, Käse weg, Paprikapulver ausverkauft

Schon am frühen Morgen war am Stand des Freundeskreises Bonyhád fast alles ausverkauft. Allen voran ungarische Salami und Paprikapulver waren im Nu vergriffen. Foto: Jürgen Kunert

Schon am frühen Morgen war am Stand des Freundeskreises Bonyhád fast alles ausverkauft. Allen voran ungarische Salami und Paprikapulver waren im Nu vergriffen. (Foto: Jürgen Kunert)

HOCHHEIM - Ein wenig versteckt für die Öffentlichkeit hinter dem großen Gemüsestand musste sich entsprechend den Hygieneauflagen und Abstandsregeln der Stand des Freundeskreises Bonyhád aufstellen. Für die Helfer war das gar nicht so leicht, im Gegenteil. Die Stromleitung zur elektrischen Versorgung des Kühlschranks, die sonst völlig ausreicht, war für diese Entfernung zu kurz, sodass der Stand ein wenig nach vorne versetzt werden musste, um den Anschluss herzustellen. Abstand genug war auf der großzügig bemessenen Fläche für den Verkaufsstand inklusive einem Areal mit Tischen und Sitzbänken vorhanden.

Hinzu kam die kühle Witterung am vergangenen Samstagmorgen. Ein längeres Verweilen an der frischen Luft, ohne in Bewegung zu bleiben, war angesichts niedriger Temperaturen eine ungemütliche Angelegenheit.

Der Freundeskreis hatte auch in weiser Voraussicht vor Monaten bereits vorgesorgt. „Keiner konnte ahnen, wie sich in diesem Jahr die Pandemiesituation darstellt, also haben wir bereits Monate im Voraus die Personen, die bei uns nach Salami fragten, gebeten, verbindliche Bestellungen abzugeben“, betonte der Vorsitzende des Freundeskreises Adam Bösz. Freilich hatten die Verantwortlichen auch ein wenig zurückhaltender in Ungarn eingekauft. Kein Wunder also, dass 40 Kilogramm Salami bereits vor 9 Uhr ausverkauft waren, wenig später das beliebte Paprikapulver. Zumindest konnten Besucher sich aber ein belegtes Brötchen mit Salami oder dem ebenfalls ausverkauften Trappistenkäse ergattern, um sich von der Qualität der Produkte einen geschmacklichen Eindruck zu verschaffen.

Wie berichtet, hat der Freundeskreis mit 1.000 Euro und die Stiftung „Unser Hochheim“ mit 500 Euro die Bonnharder Nachrichten finanziell unterstützt. Durch die coronabedingten Einschränkungen in Ungarn wurden dort zahlreiche Fördergelder auf Eis gelegt.

Die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung in Bonyhád und Herausgeberin der Bonnharder Nachrichten, Ilona Köhler-Koch, hatte sich hierfür bereits bedankt. Sie übermittelte nun dem Freundeskreis einen Tag vor dem Wochenmarkt in Hochheim eine E-Mail, in der sie auf die Pandemie-Situation vor Ort einging. So gebe es in der Stadt und Umgebung 20 Kranke, aber harte Einschränkungen. Die Tanzgruppe „Kränzlein“ musste eine Woche lang in Quarantäne, weil sich herausstellte, dass zwei Tänzer krank wurden.

Ilony Koehler-Koch selbst unterrichtet in Szekszhárd in drei Schulen Volkstanz, damit sei jetzt ebenfalls Schluss, weil die Kinder nicht mehr tanzen dürfen. Das betreffe auch die Proben der „Kränzlein“-Gruppen. Das Wichtigste werde verboten, die menschlichen Kontakte. Sie schließt ihre Mail mit den Worten: „Ganz liebe Grüße nach Hochheim!“.

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