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Sauer auf die BBL! - Darum verlängert Bayern-Trainer Trinchieri nicht

Andrea Trinchieri kam im Sommer zum FC Bayern und unterschrieb auf eigenen Wunsch nur einen Jahresvertrag
Andrea Trinchieri kam im Sommer zum FC Bayern und unterschrieb auf eigenen Wunsch nur einen JahresvertragFoto: Thomas Kienzle/dpa

Da ist einer in seiner Ehre gekränkt!

Basketball-Trainer Andrea Trinchieri (52) zögert mit der Verlängerung seines Vertrages beim FC Bayern, der nach dieser Saison ausläuft. Nicht, weil es ihm nicht in München gefällt, der Italiener ist sauer auf die Basketball-Bundesliga (BBL).

Trinchieri war von der BBL wegen angeblich unsportlichen Verhaltens bei der Partie in Hamburg (86:91) zu einem Spiel Sperre und einer Geldstrafe von 2000 Euro verdonnert worden. Die Sperre saß er unter Vorbehalt ab, die Geldstrafe wurde nach einem Einspruch zurückgenommen.

„Ich nehme mir Zeit. Die Wunde heilt nicht“, sagte Trinchieri in einem Podcast der Bayern. Er ließ die Frage offen, wann er verlängert: „Ich muss mir Gedanken machen, was mit der BBL passiert ist. Das tut mir auf persönliche Weise weh.“

Und weiter: „Ich habe keine Angst, meine Hand zu heben und zu sagen: ‚Ich habe einen Fehler gemacht‘, aber es ist sehr schwierig für mich, Dinge zu akzeptieren, die nicht fair sind. Das stört mich jeden Tag.“

Er ist überzeugt, dass er dem deutschen Basketball geholfen hat. Mit Bamberg wurde er von 2015 bis 2017 dreimal in Folge Meister und führte in dieser Saison die Bayern als erstes deutsches Team in die Euroleague-Playoffs (2:3 gegen Mailand). Trinchieri: „Ich glaube, dass ich wenigstens Respekt erwarten kann.“

Den genießt er beim FC Bayern auf jeden Fall.

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