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SC Riessersee unterliegt mit 0:5 in Weiden

Der fünfte Streich: Dennis Palka (r.) trifft freistehend zum 5:0 für die Blue Devils Weiden. Die Riesserseer (v.l.) Michael Boehm, Kilian Raubal und Robin Soudek können nur zusehen.

Auch in der Höhe verdient

Nichts zu holen gab es für den SC Riessersee beim Gastspiel bei den Blue Devils Weiden. Mit 0:5 unterlag das Team von Trainer Pat Cortina.

Weiden – Michael Boehm konnte einem leidtun. Erstmals in dieser Spielzeit der Eishockey-Oberliga Süd durfte der Goalie des SC Riessersee zwischen den Pfosten stehen. Sein Saison-Debüt im Spiel bei den Blue Devils Weiden hatte sich der 24-Jährige definitiv anders vorgestellt. Trotz zahlreicher Paraden musste Boehm in der Oberpfalz fünf Gegentore schlucken.

SC Riessersee früh im Hintertreffen

70 Sekunden – länger konnte Boehm seinen Kasten nicht sauber halten. Elia Ostwald hatte nach Zuspiel von Dominik Müller freie Bahn und ließ dem Riesserseer Goalie keine Chance im Eins-gegen-Eins. Angetrieben von den Heimfans brannten die Blue Devils in den Anfangsminuten ein wahres Feuerwerk ab – der SCR hatte keine Zeit zum Durchschnaufen. Die Weiß-Blauen halfen kräftig mit, dass Weiden in der fünften Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Zunächst befand sich ein Gästespieler zu viel auf dem Eis – zwei Minuten Zeitstrafe für den SCR. Simon Mayr mutierte schließlich zum Unglücksraben in diesem Unterzahlspiel. Der Defensivmann wollte die Scheibe aus der Gefahrenzone klären und schoss dabei Weidens Angreifer Barry Noe an. Dadurch Boehm war zum zweiten Mal an diesem Freitagabend chancenlos – 2:0.

Früh im zweiten Abschnitt hatten die Weiß-Blauen im Powerplay die Möglichkeit, die Partie wieder spannend zu machen. Ob Weidener Defensivkünste oder Riesserseer Einfallslosigkeit: Gefährlich für die Oberpfälzer wurde es während der 120 Sekunden nicht. Es sollte die letzte Phase gewesen sein, in der die Fans der Weiß-Blauen Hoffnung auf etwas Zählbares für ihr Team gehabt haben sollten. Fortan übernahm die Heimmannschaft wieder das Kommando. Die Weidener zeigten Eishockey vom Allerfeinsten, besonders beim Treffer zum 3:0. Dennis Thielsch fand Martin Heinisch, der frei vor Boehm auftauchte. Doch anstatt zu schießen, legte der alles überragende Mann an diesem Abend nochmals quer auf Tomas Rubes – 3:0. Nach einer guten Gelegenheit von SCR-Angreifer Tobias Kircher zeigten die Oberpfälzer auf der anderen Seite, wie man es besser macht. Heinisch findet Philipp Siller auf der rechten Seite, der dem bemitleidenswerten Boehm keine Chance ließ und zum 4:0 einschiebt. Spätestens jetzt war die Gegenwehr der Garmisch-Partenkirchner gebrochen. Dennis Thielsch mit viel zu viel Zeit und Platz hinter dem Tor, Zuspiel auf Dennis Palka – das 5:0.

Verbessertes Unterzahlspiel einziger SCR-Hoffnungsschimmer

Im letzten Abschnitt ließen es die Hausherren ruhiger angehen. Dem SCR bot sich sogar noch die große Möglichkeit zum Ehrentreffer. Doch Mayr scheiterte mit seinem Penalty und schoss links am Weidener Gehäuse vorbei.

Das stark verbesserte Unterzahlspiel war der einzige Hoffnungsschimmer der Weiß-Blauen an diesem rabenschwarzen Abend. Bei 26 Strafminuten – alleine zehn davon gingen auf das Konto von Michael Knaub – gab es lediglich einen Gegentreffer zu beklagen.