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Schülertheater: Bei diesem Theaterstück werden Zuschauer zu Wanderern

Vollmerhausen -

Es erzeugt ein durchaus mulmiges Gefühl: Ein Theaterstück, das sich in der Zeit der Corona-Pandemie mit einer Seuche beschäftigt, die plötzlich und ohne erkennbare Ursache massenhaft Menschen das Leben kostet. Die Schüler der Jahrgangsstufe 12 an der Freien Waldorfschule in Gummersbach haben sich dennoch dafür entschieden, das Stück „Triumph des Todes“ des rumänischen Dramatikers Eugène Ionesco in vier Szenen, betitelt „Wie die Ratten“, zu adaptieren.

Kontroverses Thema

Zuvor allerdings haben auch die Schüler diskutiert, ob das gerade jetzt angemessen ist. Jule-Marie Dietrich (18) etwa war zunächst dagegen: „Ich fand es nicht passend, weil das Thema vielen Menschen extreme Sorgen macht. Doch unsere Lösung, das Stück humorvoll aufzubereiten, finde ich gut. Und ich habe mich letztlich auch überzeugen lassen, weil gerade jetzt sich ja alle gut in die Szenen hineinversetzen können.“

Regisseur Marcus Lachmann, der in den Herbstferien – nach regelmäßiger Absprache mit dem Gesundheitsamt – täglich intensiv mit den 22 Jugendlichen probte, sagt: „Ionesco ist ein Vertreter des absurden Theaters, das ja unter anderem mit dem Mittel der Zuspitzung arbeitet. Übertreibt man Dinge, werden sie witzig. Manchmal schwankt es dann zwischen komisch und provokativ-makaber. Die Zuschauer wissen nicht, ob Lachen oder Weinen gerade angesagt ist und werden so zum Nachdenken angeregt. Wir begegnen der aktuellen Unsicherheit mit Kreativität.“

Wanderung durch die Schule

Die Zuschauer werden übrigens während der Aufführungen zu Wanderern durch das Schulgebäude. „Um die Abstände zu wahren, werden die Besucher in vier Gruppen aufgeteilt und die etwa zehnminütigen Szenen dann jeweils für jede Gruppe einmal gezeigt. Insgesamt wird das Stück etwa anderthalb Stunden dauern“, erklärt Melissa Ziegelmeier (18). Und Loreena Wichterich (18) führt aus: „Da die Szenen nicht unbedingt zusammenhängen, bot sich diese Möglichkeit der Entzerrung an.“ Die Akteurinnen räumen ein, dass ihre Eltern das Thema nach wie vor eher kritisch sehen, aber mittlerweile auch ein bisschen neugierig geworden sind.

So hat Muriel Krämer (18) festgestellt, dass ihre Familie sich im Laufe ihres Erzählens vom Stück davon überzeugen ließ, dass da gerade „eine coole Sache“ entsteht, die der aktuellen Situation tatsächlich auch ein Stück weit die Angst nimmt.

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