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„Sehr eindrucksvoll“: Klopp schwärmt nach Reds-Niederlage vom neuen BVB

Köln -

Ob Fußball oder Leichtathletik, Basketball oder Formel 1 – in unserem Newsticker gibt es die wichtigsten Sport-Nachrichten des Tages. Kurz und kompakt für Sie zusammengefasst.

Borussia Dortmund besiegt FC Liverpool – Jürgen Klopp: „Sehr eindrucksvoll“

Axel Witsel war zufrieden. „Ein guter Test für uns“, twitterte der Mittelfeldspieler des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach dem 3:2 (1:1)-Sieg am Freitag (Ortszeit) in South Bend im US-Bundesstaat Indiana gegen den FC Liverpool. „Das war ein weiterer Schritt zur vollen Fitness für die neue Saison.“

Mit dem Testspiel-Erfolg gegen den vom früheren BVB-Coach Jürgen Klopp trainierten Champions-League-Sieger hat der deutsche Vizemeister die Marketingtour in die Vereinigten Staaten abgeschlossen. Zum Abschluss ließ es sich die Mannschaft in einem Burger-Restaurant gut gehen.

Paco Alcácer erzielte nach nur drei Minuten die frühe 1:0-Führung der Borussen. Die Engländer glichen durch Harry Wilson (35.) noch vor der Halbzeitpause aus. Nach dem Seitenwechsel brachte Thomas Delaney (53.) den BVB erneut in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte Jacob Bruun Larsen (58.) auf 3:1. Liverpools Rhian Brewster besorgte per Elfmeter in der 75. Minute den Endstand.

Klopp stellte fest, dass der BVB „alle Positionen mit höchster Qualität besetzt hat. Es ist sehr eindrucksvoll, was sie machen“. Er wollte die Dortmunder aber nicht zu sehr loben, sagte er, „denn es könnte ja sein, dass auch einige Deutsche zuhören und der Druck auf sie damit steigt, das ist nicht meine Absicht.“

Algeriens Fußballer haben zum zweiten Mal nach 29 Jahren wieder den Afrika-Cup gewonnen. Die von Djamel Belmadi trainierten „Wüstenfüchse“ setzten sich am Freitagabend im Finale in Kairo mit 1:0 gegen Senegal durch. Die Entscheidung für das Team um Manchester Citys Superstar Riyad Mahrez fiel bereits in der zweiten Minute durch ein kurioses Glückstor: Nach Ballverlusten der Senegalesen im Mittelfeld zog Baghdad Bounedjah von der Strafraumgrenze ab - und der abgefälschte Ball segelte in hohem Bogen ins Tor.

Aus vielen hochkarätigen Chancen und Feldvorteilen konnte Senegal später kein Kapital schlagen; zudem gab Referee Alioum Alioum aus Kamerun nach Video-Auswertung einen Handelfmeter (60.) für die „Löwen von Teranga“ nicht.

Salafisten arbeiteten in Bremen und Paderborn als Stadion-Security

Bei den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen und SC Paderborn haben in der Vergangenheit offenbar zwei Sicherheitskräfte mit Kontakten zu gewaltbereiten Islamisten gearbeitet. Die tschetschenischen Brüder waren nach WDR-Recherchen bis „vor kurzem“ für eine Paderborner Sicherheitsfirma in den Stadien tätig. Werder und der SCP haben dem Bericht zufolge die Polizei eingeschaltet, auch der Staatsschutz Bielefeld sei informiert.

Die Brüder hatten demnach in sozialen Netzwerken Fotos von sich in den Bundesliga-Stadien gepostet. Andere Bilder zeigen die Familie mit gewaltbereiten Gefährdern, die später untergetaucht und ausgereist waren. Islam M., einer der Brüder, wurde 2015 zu einer Arreststrafe verurteilt, weil er Sympathie für das Attentat auf die Pariser Satirezeitschrift Charlie Hebdo bekundet hatte, bei dem 13 Menschen starben.

„Bei den Erkenntnissen, die jetzt im Raum stehen, ist auf jeden Fall ein Sicherheitsrisiko erkennbar. Das darf so nicht passieren“, sagte Michael Mertens, stellvertretender Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, dem WDR: „Da müssen die Vereine und die DFL auch reagieren in ihrem eigenen Interesse. Das ist ziemlich geboten.“

Ex-Liverpool-Profi Daniel Sturridge von der FA gesperrt

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Adam Lallana, Philippe Coutinho und Daniel Sturridge bejubeln einen Treffer für den FC Liverpool.

Der frühere Nationalspieler Daniel Sturridge ist vom Regelausschuss des englischen Fußball-Verbandes FA wegen Verstoßes gegen die Wettregularien für sechs Wochen gesperrt worden. Zudem muss der ehemalige Profi des FC Liverpool eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet 83.500 Euro bezahlen.

Einer FA-Mitteilung zufolge hatte Sturridge seinem Bruder im Januar 2018 bezüglich seines möglichen Transfers von Liverpool zum FC Sevilla einen Insidertipp gegeben, um Gewinne auf dem Wettmarkt zu erzielen. Sturridge ging letztlich auf Leihbasis zu West Bromwich Albion, inzwischen ist er vereinslos.

Radprofi Niki Terpstra erleidet doppelten Bruch des Schulterblatts 

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Niki Terpstra wird nach seinem Sturz behandelt.

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picture alliance/David Stockman/BELGA/dpa

Der niederländische Radprofi Niki Terpstra hat sich bei seinem Sturz auf der elften Etappe der Tour de France einen doppelten Bruch des Schulterblatts zugezogen. Dies teilte sein Team Total Direct Energie am Donnerstag mit.

Der 35 Jahre alte Klassikerspezialist war auf dem Teilstück von Albi nach Toulouse am Mittwoch im Hauptfeld zu Fall gekommen und musste das Rennen 30 Kilometer vor dem Ziel verletzt aufgeben. Terpstra hat in der Vergangenheit bereits wichtige Radsport-Klassiker wie Paris-Roubaix oder die Flandern-Rundfahrt für sich entschieden.

Borussia Dortmund verlängert mit Puma

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Hans-Joachim Watzke darf sich über Einnahmen in Höhe von 300 Millionen Euro freuen.

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Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund steht offenbar kurz vor einer lukrativen Verlängerung seines Vertrages mit Ausrüster Puma. „Wir befinden uns mit Puma in guten und zielführenden Gesprächen, in denen wir uns zuletzt deutlich angenähert haben“, sagte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer der „Sport Bild“. „Borussia Dortmund wird einen deutlich werthaltigeren Vertrag abschließen als bisher.“

Zu konkreten Zahlen machte Cramer keine Angaben. Nach Informationen des Magazins soll der Zehnjahresvertrag dem Vizemeister mehr als 300 Millionen Euro einbringen. Es handele sich um eine vorzeitige Verlängerung des noch bis 2022 laufenden Ausrüster-Vertrages mit dem deutschen Sportartikel-Hersteller.

Judo-Weltmeister Craig Fallon stirbt mit nur 36 Jahren

Craig Fallon

Der ehemalige Judo-Weltmeister Craig Fallon, hier im Jahr 2003, wurde nur 36 Jahre alt.

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Der ehemalige Judo-Weltmeister Craig Fallon ist am Montag im Alter von nur 36 Jahren gestorben. Das bestätigte der britische Judo-Verband BJA. „Mit großer Trauer müssen wir die Judo-Welt von dieser Nachricht in Kenntnis setzen“, hieß es in einer Mitteilung. Über die Todesursache wurde zunächst nichts bekannt.Fallon hatte 2005 in Kairo durch einen Sieg gegen den Österreicher Ludwig Paischer WM-Gold in der Klasse bis 60 kg gewonnen, bis heute ist er der letzte britische Judo-Weltmeister. 2006 ließ er zudem den EM-Titel folgen, 2011 erklärte Fallon seinen Rücktritt vom aktiven Judo-Sport.

„Ich kannte Craig, seitdem er 15 war“, wurde sein früherer Trainer Fitzroy Davis in der Mitteilung zitiert: „Ich schaue mit schönen und lustigen Erinnerungen auf unsere gemeinsame Zeit zurück. Er wird eine große Lücke in unserem Sport hinterlassen, aber ich hoffe, dass seine Erfolge und seine unglaubliche Geschichte künftige Generationen inspirieren werden.“

RedBull stellt neuen Rekord auf

Wie schnell ging das denn? Das Team Red Bull hat beim Großen Preis von Großbritannien am Sonntag in Silverstone einen Rekord für den schnellsten Reifenwechsel in der Formel 1 aufgestellt.

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Pierre Gasly und die RedBull-Crew bei einem Boxenstopp in Silverstone.

Beim Boxenstopp von Pierre Gasly zogen die Mechaniker am Wagen des Franzosen binnen 1,91 Sekunden vier neue Reifen auf, wie die Rennserie am Montag mitteilte. Damit unterbot Red Bull die alte Bestmarke, die das Team zuvor gemeinsam mit Williams inne hatte um eine Hundertstelsekunde.

Iker Casillas kriegt neuen Posten nach Herzinfarkt

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Iker Casillas übernimmt einen neuen Posten beim FC Porto.

Spaniens Torwart-Legende Iker Casillas (38) beendet seine Karriere. Das verkündete sein Klub FC Porto am Montag via Twitter. Hintergrund sind die gesundheitlichen Probleme des fünfmaligen Welttorhüters. Ende April hatte er im Training einen Herzinfarkt erlitten (hier nachlesen). Tragisch: Kurz darauf wurde bei seiner Frau Krebs diagnostiziert (hier mehr erfahren).

Zukünftig soll er dem FC Porto in leitender Position erhalten bleiben. „Ich werde die Verbindung zwischen der Mannschaft und dem Verein herstellen“, sagte der Welt- (2010) und Europameister (2008, 2012).

Zunächst wurde das als Karriere-Ende gedeutet, ein klitzekleines Hintertürchen ließ der Verein für eine Rückkehr auf den aber dann doch noch offen. Der 38-Jährige werde den Posten in der Mannschaftsleitung übernehmen, „während er sich von den gesundheitlichen Problemen erholt“. Ob seine Gesundheit das allerdings jemals wieder zulässt, ist mehr als fraglich.

Nach dem Herzinfarkt hatte Casillas bereits gesagt: „Ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussehen wird.“ Porto-Clubarzt Nelson Puga sagte, der Profi habe „Glück im Unglück“ gehabt, weil der Infarkt sich während des Trainings ereignete und er schnell ins Krankenhaus gebracht werden konnte, wo ihm ein Stent eingepflanzt wurde.

Vor seinem Wechsel nach Portugal im Jahr 2015 absolvierte er 510 Erstliga-Spielen für seinem Jugendklub Real Madrid. Mit dem Madrilenen feierte er unter anderem fünf spanische Meistertitel und drei Champions-League-Erfolge.

Jean-Eric Vergne ist wieder Meister der Formel E – aber hat er versucht zu manipulieren?

Der Franzose Jean-Eric Vergne (28) hat als erster Rennfahrer den Titel in der Elektroserie Formel E erfolgreich verteidigt. Im letzten Saisonrennen in New York behauptete der Techeetah-Pilot am Sonntag mit einem siebten Platz die Führung im Gesamtklassement. Der Niederländer Robin Frijns (27) gewann das Finale überlegen.

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Jean-Eric Vergne verteidigte seinen Titel in der Formel E. Aber lief alles sauber ab?

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Für Wirbel hatte allerdings ein angeblicher Funkspruch des französischen Champions am Vortag gesorgt. Vergne war da nur 15. geworden – und soll während des Rennens an seine Box gefunkt haben, dass Teamkollege Andre Lotterer (37, Duisburg) einen Unfall und damit eine Safety-Car-Phase provozieren solle, damit der Vorjahres-Champion wieder nach vorne kommen kann. Das berichtet die „Bild“. Dreimal soll Vergne die entsprechende Aufforderung gegeben haben. Das Team habe allerdings nicht reagiert. Der Vorgang wird nun von den Renn-Kommissaren geprüft. Gut möglich, dass die Aktion des Franzosen ein Nachspiel für ihn haben wird.

Vergne beendete die fünfte Formel-E-Saison mit 136 Punkten vor Sebastien Buemi (30, Schweiz/119) und Lucas di Grassi (34, Brasilien/108). Daniel Abt (26, Kempten) war am Sonntag als Fünfter bester Deutscher und wurde in der Gesamtwertung mit 95 Punkten Siebter. Techeetah gewann mir 222 Punkten erstmals die Teamwertung vor dem entthronten Titelverteidiger Audi (203).

Der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (24, Worndorf) wurde am Schlusstag 13. und beendete die Saison 2018/19 auf Rang zwölf. Lotterer schied nach einer Kollision frühzeitig aus.

Roger Federer Novak Djokovic

Der Serbe Novak Djokovic (32) hat seinen Grand-Slam-Titel in Wimbledon erfolgreich verteidigt. Der Weltranglistenerste gewann das Finale am Sonntag gegen Rekordsieger Roger Federer (37) aus der Schweiz 7:6 (7:5), 1:6, 7:6 (7:4), 4:6, 13:12 (7:3) und wiederholte damit seinen Triumph aus dem Vorjahr. Es ist Djokovics fünfter Titelgewinn bei dem Rasen-Klassiker in London und sein 16. Erfolg bei einem der vier Majors insgesamt.

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Novak Djokovic im Wimbledon-Finale.

Mit vier Stunden und 57 Minuten war es das längste Endspiel aller Zeiten beim prestigeträchtigen Wimbledon-Turnier. Bitter für Federer: Der „Maestro“ vergab im fünften Satz bei eigenem Aufschlag zwei Matchbälle. Djokovic drehte danach den Spieß um – und siegte doch noch.

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Roger Federer lieferte sich mit Finalgegner Novak Djokovic einen epischen Fight.

Schwerer Sturz bei Tour de France

Nach einem heftigen Sturz ist für den italienischen Radprofi Alessandro De Marchi (33) die 106. Tour de France beendet. Der CCC-Teamkollege des gebürtigen Berliners Simon Geschke (33) kam am Sonntag auf der neunten Etappe von Saint-Étienne nach Brioude bereits zehn Kilometer nach dem Start zu Fall und blieb zunächst regungslos liegen. De Marchi wurde anschließend mit dem Krankenwagen abtransportiert.

Dort stellten die Ärzte eine Reihe von Verletzungen fest. De Marchi erlitt demnach einen Schlüsselbeinbruch, einen Rippenbruch, eine Lungenquetschung, oberflächliche Prellungen sowie eine Fleischwunde über der Augenbraue. Er muss nun erst einmal pausieren.

„Es tut mir leid, dass ich die Tour ohne Etappensieg verlassen muss. Das war mein großes Ziel“, sagte De Marchi.

Zinédine Zidane trauert um verstorbenen Bruder Farid Zidane

Laut übereinstimmenden Medienberichten ist Farid Zidane, Bruder von Zinédine Zidane, verstorben. Der Trainer von Real Madrid hatte bereits am Freitag das Trainingslager der Königlichen verlassen. Über die Todesursache ist bislang nichts bekannt. 

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Real-Madrid-Coach Zinédine Zidane betrauert den Verlust seines Bruders Farid. 

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picture alliance/Bernat Armangue/AP/dpa

Real Madrid hielt eine Schweigeminute zu Ehren Farid Zidanes ab, das Training leitete Co-Trainer David Bettoni. 

Simona Halep gewinnt Wimbledon

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Simona Halep mit ihrer ersten Wimbledon-Schale.

Die Rumänin Simona Halep hat zum ersten Mal das Tennis-Turnier von Wimbledon gewonnen und damit als nächste Spielerin verhindert, dass ihre Final-Gegnerin Serena Williams (6:2, 6:2) einen Uralt-Rekord einstellt. Seitdem sie Anfang 2017 in Australien ihren 23. Grand-Slam-Titel holte, verlor sie gleich drei weitere Endspiele (in Wimbledon, bei den US Open und nun erneut in London). Mit einem weiteren Grand-Slam-Titel würde die US-Amerikanerin den Rekord von Margaret Court einstellen. Die Australierin gewann 1973 ihren 24. Grand-Slam-Titel und ist seitdem alleinige Rekordhalterin.

Peter Crouch beendet seine Karriere

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Peter Crouch hat sein Karriereende bekannt gegeben. „Nach reiflicher Überlegung in diesem Sommer habe ich mich entschieden, mich aus dem Fußball zurückzuziehen. Unser wunderbares Spiel hat mir alles gegeben“, schrieb der 38-Jährige bei Twitter.Der Mittelstürmer schoss in 468 Einsätzen in der Premier League für sieben Vereine insgesamt 108 Tore und nahm mit England an den WM-Endrunden 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika teil.

„Wenn du mir im Alter von 17 Jahren gesagt hättest, ich würde bei Weltmeisterschaften spielen, ein Champions-League-Finale erreichen, den FA-Cup gewinnen und 100 Tore erzielen, hätte ich dich für verrückt erklärt“, schrieb Crouch.
Crouch gewann 2006 den FA-Cup mit dem FC Liverpool und spielte 2007 mit den Reds im Champions-League-Finale gegen den AC Mailand (1:2). Der 2,01 m große Angreifer erlangte durch seinen „Roboter“-Torjubel Kultstatus.

Flucht im F1-Ferrari-Truck

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In einem Ferrari-Truck reisten zwei illegale Einwanderer nach England.

Zwei illegale Einwanderer haben Sebastian Vettels Ferrari-Rennstall vor dem Großen Preis von Großbritannien Probleme bereitet. Im Fahrerlager von Silverstone nahmen Sicherheitskräfte bereits am Mittwoch zwei Personen fest, die sich in einem Truck der Scuderia versteckt hatten. Die Polizei in Northamptonshire bestätigte den Vorfall der „Bild“-Zeitung (Freitag). „Sie wurden wegen Verdachts auf Besitz einer Angriffswaffe festgenommen, allerdings deswegen keine weiteren Schritte eingeleitet.

Die Einwanderungsbehörde wurde informiert“, teilte die Polizei der Zeitung mit. Zuerst hatte das Fachportal motorsport.com über die Aktion berichtet.
Laut Medienberichten sollen die Flüchtlinge im französischen Calais während einer Zollkontrolle an Bord des Lkw gelangt sein, um illegal in Großbritannien einzureisen. Aus welchem Land die beiden Personen stammen, ist nicht bekannt.

Das Fahrzeug der Italiener befand sich auf dem Weg vom Stammsitz in Maranello zum Rennkurs gut 100 Kilometer nordwestlich von London und war mit Formel-1-Equipment beladen. Die Arbeiten der Scuderia sollen von dem Vorfall nicht beeinträchtig gewesen sein, eine Stellungnahme zu dem Vorfall von Ferrari gibt es nicht.

Durch Leistungstest gefallen: DFB sperrt drei namhafte Bundesliga-Schiedsrichter

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Deniz Aytekin pfiff in der vergangenen Saison auch in der Champions League.

Die drei deutschen Profi-Ligen starten in wenigen Wochen. Darauf bereiten sich nicht nur die Vereine vor. Auch die Schiedsrichter müssen zum Start fit sein. Bei den üblichen Leistungstest sind allerdings nun drei namhafte Referees durchgefallen – und wurden vom DFB gesperrt.

Wie der „Kicker“ berichtet, erreichten Deniz Aytekin, Marco Fritz und Tobias Welz, der sich vor Wochen einen Zeh gebrochen hatte, im Trainingslager am Chiemsee nicht das vorgegebene Zeitlimit bei den Sprints. Dort müssen die Spielleiter sechsmal in Folge eine Strecke von 40 Metern unter sechs Sekunden laufen.

Die drei FIFA-Schiedsrichter müssen deshalb in die Nachprüfung am 8. August – nur einen Tag vor der ersten DFB-Pokalrunde, bei der eigentlich alle Top-Schiedsrichter benötigt werden. Zur Nachprüfung antreten müssen auch Manuel Gräfe, Bibiana Steinhaus, Benjamin Brand und Sören Störks. Sie fehlten krankheits- beziehungsweise verletzungsbedingt.

Real-Star erleidet Schwächeanfall bei Vorstellung

Obwohl er grade erst angekommen ist, müssen sich die Fans von Real Madrid Sorgen um Eder Militao machen. Auf seiner ersten Pressekonferenz im Rahmen seiner Vorstellung erlitt der 21-Jährige einen Schwächeanfall. Die Pressekonferenz musste anschließend abgebrochen werden.

Zunächst beantwortete der Neuzugang vom FC Porto einige Fragen der Journalisten, hielt sich dann die Hand vor das Gesicht. „Sorry mir ist schwindelig“, sagte er, lockerte seine Krawatte und trank ein Glas Wasser.

Es nützte nichts, der Brasilianer musste die Pressekonferenz abbrechen. Der Innenverteidiger kommt für rund 50 Millionen Euro zu den Königlichen, sein Vertrag läuft bis 2025.

Formel 1 in Silverstone: Entscheidung gefallen

Die Formel 1 steuert auch in den kommenden Jahren einen ihrer traditionsreichsten Schauplätze an. Die Rennserie hat den Vertrag mit der Strecke im englischen Silverstone um fünf Jahre bis 2024 verlängert. Dies teilten beide Seiten am Mittwoch vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag, 15.10 Uhr/RTL und Sky) mit.

„Wir sind begeistert, dass wir dies umgesetzt haben. Silverstone ist eines der charakteristischen Rennen im Kalender und ein besonderes Ereignis“, sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey. Silverstone-Streckenchef Stuart Pringle meinte: „Der Grand Prix von Großbritannien in Silverstone gilt zu Recht als einer der Höhepunkte der WM. Unsere Strecke ist eine der großartigsten der Welt, hinzu kommt die Leidenschaft der treuen und fachkundigen Fans. Kein Rennen mehr auszurichten, wäre verheerend gewesen, deshalb freue ich mich sehr.“

Damit enden Jahre der Ungewissheit über die Zukunft der Strecke, auf der 1950 das erste Rennen der Formel-1-Geschichte stattfand. Silverstone hatte den ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag zu diesem Jahr per Klausel gekündigt, weil das Rennen unter den ursprünglichen Vertragsbedingungen nicht mehr realisierbar schien.

Zuletzt war Silverstones Zukunft zudem fraglich, da die Formel-1-Eigner Liberty Media auch intensiv über ein Stadtrennen in London nachdenken. Dennoch erfolgte nun die Einigung mit der Strecke 80 km entfernt von der Hauptstadt, Liberty kommt damit weiterhin seiner Ankündigung nach.
Die Amerikaner hatten nach der Übernahme des Sports 2017 beteuert, trotz eines geplanten Umbaus des Kalenders an den historisch wichtigen Strecken in Europa festhalten zu wollen. Im April wurde bereits eine Einigung für den Erhalt des Großen Preises von Italien in Monza erzielt.

Der Grand Prix von Deutschland, der in diesem Jahr noch einmal am 28. Juli steigt, steht dagegen weiterhin vor dem Aus. Für die kommende Saison gehört Hockenheim zu den Streichkandidaten, weil mit Zandvoort/Niederlande und Hanoi/Vietnam zwei neue Strecken hinzukommen.

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