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Sein Foto ging um die Welt - 9/11-Überlebender stirbt an Corona

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Stephen Cooper (l.) und andere Männer rennen am 11. September 2001 um ihr Leben
Stephen Cooper (l.) und andere Männer rennen am 11. September 2001 um ihr LebenFoto: picture alliance/ASSOCIATED PRESS

Am 11. September 2001 rannte er in den Straßen von Manhattan um sein Leben, als der Südturm des World Trade Centers einstürzte. Er überlebte den schwersten Terroranschlag aller Zeiten mit fast 3000 Toten. Am 28. März starb Stephen Cooper (78) am Coronavirus.

Laut „Palm Beach Post“ lebte der Elektrotechniker aus New York in Delray Beach in Florida. Durch das Foto von 9/11 wurde er weltberühmt. Aufgenommen hatte es ein Fotograf der Agentur Associated Press (AP). Zeitungen auf dem ganzen Globus druckten es, das 9/11 Memorial Museum in New York stellte es au

„Er wusste nicht, dass das Foto aufgenommen wurde“, zitiert die Zeitung Janet Rashes, mit der Cooper 33 Jahre lang zusammen war. „ Plötzlich schaut er eines Tages in das Time Magazine und sieht sich selbst und sagt 'Oh mein Gott. Das bin ich.' Er war erstaunt. Konnte es nicht glauben.“


Das Foto zeigt den damals 60-jährigen Cooper mit einem Briefumschlag unter dem linken Arm. Er und mehrere andere Männer rannten, als hinter ihnen die Trümmer befanden sich in einem verzweifelten Sprint, als sich hinter ihnen eine Wolke aus Schutt und Trümmern durch die Straßen Manhattans schob.

Cooper konnte sich in eine U-Bahn-Station retten. Jedes Jahr am 11. September schaute er sich das Foto in der Zeitschrift an. „Er nahm es mit zu Grillfesten, Partys und wo immer es zeigen konnte“, sagt seine Tochter Jassica Rashes (27).

Stephen Cooper wurde nach dem Terroranschlag ein zweites Leben geschenkt. Das Coronavirus überlebte er nicht.

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