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Seit dem 1. Dezember fix – Kunden können sich über Erleichterung bei Handy- und Internetverträgen freuen

Von: Leyla Yildiz

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Die Änderung des Telekommunikationsgesetzes bringt seit dem 1. Dezember einige Erleichterungen für Kunden. Ein Überblick.

München - Bislang mussten Kunden eines Handy- oder Internetvertrages nach zwei Jahren Mindestlaufzeit immer kündigen, damit der Telekommunikationsanbieter nicht mehr automatisch wieder für ein Jahr verlängert. Doch damit ist nun Schluss. Dank der Änderung des Telekommunikationsgesetzes zum 1. Dezember ist es den Anbietern nicht mehr gestattet, ihre Kunden in dem jeweiligen Vertrag festzuhalten.

Von nun an können die Verbraucher monatlich kündigen. Das berichtet das Portal Chip. Die einzige Voraussetzung: Vorher muss die Mindestvertragslaufzeit abgelaufen sein. Laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gilt das sowohl für neue als auch alte Verträge.

Zieht der Kunde um, ist es mit der Änderung des Gesetzes sogar möglich, noch in der Mindestvertragslaufzeit vier Wochen zuvor kündigen, sollte der jeweilige Anbieter am neuen Standort die Leistung nicht halten können. Zum Beispiel wenn der Verbraucher sich mit einer geringeren Bandbreite zufriedengeben müsste. Ziehen zwei Menschen zusammen, kann laut Chip der Kunde, der neu in die Wohnung kommt, ebenfalls seinen Vertrag kündigen, da die Leitung nicht mehr frei ist.

Von nun an ist der Anbieter dazu verpflichtet, jeden Bestandskunden jährlich schriftlich über die Tarife zu informieren und ob es in der Zwischenzeit sogar schon bessere Konditionen gibt. So müssen sich die Kunden nicht mehr mit den meist teureren Altverträgen herumschlagen. (ly)

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