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Sie spielten „Call of Duty“ - E-Sportler ermordet Konkurrentin (19)

Gleich ihr erstes Treffen wurde zur brutalen Todesfalle!

In Brasilien hat der „Call of Duty“-Spieler Guilherme Alves Costa (18) seine Konkurrentin Ingrid Oliveira Bueno da Silva (19) erstochen.

Die beiden lernten sich beim gemeinsamen Zocken kennen. In konkurrierenden E-Sport-Teams spielten sie die Handy-Version des beliebten Egoshooters „Call of Duty“. Laut Medienberichten soll Oliveira ihren Mörder am Tattag das erste Mal im echten Leben getroffen haben.

Mörder Guilherme Alves Costa (18), Spielername: „Flashlight“
Mörder Guilherme Alves Costa (18), Spielername: „Flashlight“Foto: Polizei

Seine Bluttat hatte er demnach schon seit zwei Wochen geplant! In der WhatsApp-Gruppe seines Teams „Gamers Elite Organisation“ teilte er nach dem Mord ein Bekennervideo.

Zum sichtbaren Blut sagt er darin: „Ihr denkt, es ist Tinte, eine Montage, aber das ist es nicht. Ich habe sie wirklich getötet. (…) Ich habe die Leute gebeten, es zu veröffentlichen.“

Sein Motiv: vermutlich Hass auf Frauen!

Einer feministischen Professorin, die bereits mehrere Frauenfeinde wegen Straftaten im Netz vor Gericht brachte, sendete er nach der Tat eine E-Mail. Während der Beziehung mit seiner Ex-Freundin habe er „einen starken Hass auf Frauen bekommen“, schrieb er darin. „Ich muss ständig daran denken, wie sehr ich die Menschheit hasse.“

Er soll sich in sogenannten Incel-Foren radikalisiert haben. Das Wort „Incel“ stammt aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen involuntary (unfreiwillig) und celibacy (Zölibat) zusammen und ist die Selbstbezeichnung dieser subkulturellen Bewegung. Dessen Anhänger glauben, ein Recht auf Sex zu haben, fühlen sich aber von Frauen zurückgewiesen und haben deswegen unfreiwillig keinen. An ihrer Erfolglosigkeit bei den Frauen soll der Feminismus schuld sein.

Die Weltanschauung dieser Personen ist geprägt von Selbstmitleid und Frauenhass sowie der Billigung und Anwendung von Gewalt!

Das E-Sport-Team von Oliveira veröffentlichte nach der Tat eine Trauernachricht: „Sie war ein außergewöhnlicher Mensch.“ Weiter schrieb das Team in Erinnerung an ihren Spielernamen „Sol“ (Sonne): Man werde sich an sie erinnern, „an jedem Tag, an dem die Sonne aufgeht, an jedem Tag, an dem das Sonnenlicht unseren Körper berührt, jedes Mal, wenn wir in die Sonne schauen“.

Gefunden wurde die Leiche der E-Sportlerin in der Wohnung des Täters in Pirituba, einem Viertel im Norden São Paulos. Laut dem News-Portal „R7“ hatte er sich der Polizei gestellt und die Tat gestanden. Sein Bruder soll ihn zuvor von einem Suizid abgehalten haben.

Das E-Sport-Team Jaguares schrieb auf Twitter, Frauen berichteten täglich von Übergriffen, aber von der Gesellschaft werde das kaum beachtet. „Im E-Sport ist das nicht anders.“

Auch in der Szene von „Call of Duty Mobile“ würden viele Spielerinnen bedroht. Das Team forderte die Gaming-Szene dazu auf, sich gegen die Gewalt zu stellen: „Femizide dürfen nicht toleriert werden.“

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