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Sommerprognose für Deutschland - Experte mit Warnung: „Jederzeit kann diese Hitze ...“

Der Sommer 2020 zeigte sich bisher eher mild und wechselhaft - von Rekordhitze keine Spur. Kann der Hitzesommer noch kommen?

München/Wiesbaden - Schon Ende 2019 war zu hören, dass Deutschland nach 2018 und 2019 einen weiteren Rekordsommer zu erwarten hätte. Doch Anfang Juli liegen nur noch acht Wochen des kalendarischen Sommers vor uns - und bisher war wenig von der angekündigten Hitze zu spüren. Auf höhere Temperaturen folgen immer wieder Unwetter und Abkühlung.

Die Schockprognosen, die noch vor wenigen Wochen gemacht wurden, scheinen sich nicht zu bestätigen.

Wetterprognose für den Sommer 2020: „Keine Hitzewelle in Sicht“

Zum Ende Juni/Anfang Juli zeigt sich das Wetter in Deutschland zweigeteilt. Zwar verzeichnet der Süden bereits einige heiße Tage, doch der Norden bekam über lange Strecken eher milde Temperaturen zu spüren.

Es ist nach wie vor keine Hitzewelle in Sicht“, meint Experte Dominik Jung von Wetter.de. Wenn sich wie derzeit kühle und warme Phasen abwechseln würden, könne man von einem typischen mitteleuropäischen Sommer sprechen - der auch als Schaukelsommer bezeichnet wird.

Hitzesommer 2020: Die Wetterlage könnte sich schnell ändern

Doch der Eindruck könnte täuschen: Denn die Sorgen der Weltwetter-Organisation, die eine verheerende Hitze für 2020 prognostizierte, galten nicht nur Deutschland. Und tatsächlich zeigen sich laut wetteronline.de in Spanien Höchstwerte bis 40 Grad, in Italien bis 36 Grad und in Griechenland und der Türkei Werte bis 38 Grad - gar nicht weit von uns entfernt also.

„Jederzeit kann diese Hitze aus dem Mittelmeerraum auch zu uns schwappen“, meint Jung. Und auch wenn das für Anfang Juli noch nicht in Sicht ist, zeigt sich ein anderer trauriger Trend bereits bestätigt. 

Wie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung berechnet, ist zwar etwa im Südosten Deutschlands noch genügend Wasser für Pflanzen verfügbar - insgesamt zeigt sich der Boden jedoch in einer Tiefe bis 1,8 Meter bereits jetzt als „außergewöhnlich trocken“. Globale Transportwege und der Klimawandel machen es exotischen Mücken leicht, hier heimisch zu werden - jetzt decken österreichische Forscher einen Verbreitungsweg auf.  (*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.)

Rubriklistenbild: © dpa-tmn / Ina Fassbender

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