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SPD-Kandidat in Wahlkreis vorne: Maaßen droht Einzug in Bundestag zu verpassen

SPD-Kandidat in Wahlkreis vorne Maaßen droht Einzug in Bundestag zu verpassen

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Hans-Georg Maaßen wird wohl nicht in den Bundestag einziehen.

(Foto: dpa)

Der umstrittene CDU-Politiker Maaßen wird wohl nicht als Abgeordneter im Bundestag sitzen. Zu deutlich ist der Rückstand auf den ehemaligen Biathlon-Olympiasieger und SPD-Kandidaten Ullrich. Das Zwischenergebnis sorgt sogar bei der Thüringer CDU sogar für Freude.

Ex-Bundesverfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen (CDU) liegt bei der Bundestagswahl nach Auszählung der Hälfte der Wahlbezirke im Südthüringer Wahlkreis 196 hinter dem SPD-Kandidaten und Biathlon-Olympiasieger Frank Ullrich. Ullrich kam nach Auszählung von 268 von insgesamt 418 Wahlbezirken auf 31,1 Prozent der Stimmen. Maaßen lieferte sich zu diesem Zeitpunkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Kandidaten der AfD, Jürgen Treutler: Maaßen lag bei diesem Auszählungsstand bei 23,3 Prozent, Treutler bei 23,9 Prozent.

Der 58-jährige Maaßen, der vor allem wegen seiner Positionen zur Migrationspolitik als Rechtsaußen in der CDU gilt und in den eigenen Reihen umstritten ist, will per Direktmandat in den Bundestag einziehen. Um das zu verhindern, hatten die Grünen ihre Wähler dazu aufgerufen, ihre Stimmen an den SPD-Kandidaten zu geben.

Maaßen selbst war von 2012 bis 2018 Chef des Verfassungsschutzes. Dann versetzte ihn Bundesinnenminister Horst Seehofer nach öffentlicher Kontroverse in den einstweiligen Ruhestand. Unter anderem hatte Maaßen vor internationalem Geheimdienstpublikum laut Manuskript von teilweise "linksradikalen Kräften in der SPD" gesprochen.

Das Zwischenergebnis sorgte bei der Thüringer CDU sogar für Freude. Der Oberbürgermeister von Altenburg, Andre Neumann, twitterte zum Zwischenstand: "Dass Hans-Georg Maaßen wahrscheinlich nicht in den Bundestag einzieht, sondern der SPD-Kandidat, freut mich außerordentlich!"

Quelle: ntv.de, mba/dpa

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