Hertha-Trainer Pal Dardai will im siebten Anlauf bei der TSG Hoffenheim erstmals als Sieger vom Platz gehen. Nach einem Remis und fünf Niederlagen in Sinsheim in seinen bisherigen Spielen als Hertha-Trainer sei es an der „Zeit, das zu ändern.“

Ich habe gut hospitiert in den letzten Jahren, jetzt versuche ich, einen Siegesplan zu konstruieren“, sagte der 45-Jährige am Donnerstag vor der Auswärtspartie zum Auftakt des 10. Spieltags in der Prezero-Arena am Freitag (20.30 Uhr).

Matthew Leckie (Archivfoto) (Foto: City-Press GmbH)
Auch in der letzten Saison klappte es nicht mit einem Sieg in Hoffenheim. Hertha verlor 1:2. Hier müht sich Matthew Leckie vergeblich (Archivfoto) (Foto: City-Press GmbH)

Mit Hoffenheim, das in der letzten Saison beide Spiele gegen die Berliner gewonnen hatte, trifft Hertha fast auf ein Spiegelbild: „Hoffenheim produziert Ergebnisse, die man nicht erwartet. Das ist bei uns auch so“, sagte Dardai über den bisherigen Saisonverlauf.

Um in Sinsheim den vierten Sieg in Serie zu holen, müssten bei den Berlinern „von den 20 Spielern 16 oder 17 Spieler eine gute Tagesform haben“, sagte Dardai.

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Der Ungar freut sich, dass bis auf die verletzten Abwehrspieler Lukas Klünter und Jordan Torunarigha alle Spieler sich anbieten und es auch in der Verteidigung genügend Alternativen gibt. „Wir können mit Dreierkette und auch Viererkette spielen“, sagte Dardai, der selbst das System der Viererkette bevorzugt.

Ein Fragezeichen steht dabei noch hinter Niklas Stark, bei dem das Abschlusstraining abgewartet werde.