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Spielberg-Qualifying in Gefahr: Abgehängte Scuderia muss aufs Wetter hoffen

Der Ferrari ist zu langsam, jetzt arbeitet sogar das Wetter noch gegen den Rennstall: 3. Freie Training und Qualifying für den zweiten Grand Prix der Saison drohen wegen Starkregens ins Wasser zu fallen. Das könnte für die Scuderia mit Blick aufs Rennen zum Problem werden.

Starkregen in Spielberg wirbelt den Samstag in der Formel 1 durcheinander und könnte sogar das Qualifying unmöglich machen. Die Rennleitung entschied am Mittag, das für 12 Uhr geplante dritte freie Training um zunächst unbestimmte Zeit zu verschieben. Der Regen hatte am Vormittag eingesetzt und wurde immer heftiger, die Strecke stand an vielen Stellen unter Wasser, das Rennen der Rahmenserie Formel 3 musste bereits abgebrochen werden. Die Bedingungen waren für die Fahrer zu gefährlich geworden.

RTL/ntv-Formel-1-Experte Felix Görner glaubt nicht mehr an die Durchführung eines 3. Freien Trainings, "es ist zu viel Wasser auf der Strecke und es ist sicher auch zu gefährlich, um dort zu fahren." Das Qualifying solle aber, das lägen Wetterdaten nahe, wie geplant am Nachmittag stattfinden können.

Das Qualifying ist zunächst für 15 Uhr (Live auf RTL und im Liveticker auf ntv.de) angesetzt. Sollte das Training doch noch mit Verzögerung gestartet werden, würde sich auch die Qualifikation verschieben. Laut Regelwerk müssen zwischen dem Ende des 3. Trainings und dem Start des Qualifyings zwei Stunden liegen.

Renndirektor Michael Masi hatte schon am Freitagabend die verschiedenen Szenarien skizziert. "Es gibt viele Optionen. Wenn der Worst Case eintritt und das Qualifying nicht am Samstag stattfinden kann, könnte es am Sonntagmorgen nachgeholt werden", sagte der Australier: "Wenn drittes Training und Qualifying am Samstag ausfallen und auch am Sonntagmorgen nichts möglich ist, dann müssten wir die Zeiten aus dem zweiten freien Training als Grundlage nehmen." Der Sonntag soll allerdings warm und trocken werden. Qualifying und Rennen am selben Tag hatte es zuletzt 2019 beim Japan-Grand-Prix gegeben.

Das zweite Training hatte Red-Bull-Star Max Verstappen (Niederlande) vor Valtteri Bottas (Finnland) im Mercedes und Sergio Perez (Mexiko) im Racing Point gewonnen. Sebastian Vettel im ohnehin schwachen Ferrari hatte nur Rang 16 belegt, nachdem seine schnellste Runde wegen Überfahrens der Streckenbegrenzung gestrichen worden war.

Teamkollege Charles Leclerc müsste als Neunter ins Rennen gehen, sollte es wirklich kein Qualifying geben.

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