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SV Bad Heilbrunn: Specker Minimum sechs Wochen raus - Suche nach Ersatz läuft

Der HSV testet nach dem ersten Vorbereitungsspiel am Freitag gegen Geretsried. Die Heilbrunner müssen dabei auf Max Specker verzichten, der sich schwer verletzt hat.

Bad Heilbrunn/Geretsried – Der Schlusspfiff nach dem ersten Testspiel des SV Bad Heilbrunn (1:3 gegen Raisting) war kaum verklungen, da ereilte Trainer Walter Lang auch schon die erste Hiobsbotschaft: Max Specker, Zehner und Schaltzentrale in der Offensive, hat einen Innenbandriss im rechten Knie erlitten. „Ausfallzeit ungewiss“, konstatiert Lang trocken, „mindestens sechs Wochen. Das ist ein Wahnsinnsschlag fürs Team. Max Specker war in den vergangenen Jahren an mindestens der Hälfte aller Treffer beteiligt.“

Gleichwohl richtet sich der Blick nach vorne, aufs nächste Testspiel an diesem Freitag (19 Uhr) auf heimischem Geläuf. Den Gegner stuft Lang als „massiven Prüfstein“ ein: den TuS Geretsried. Der aktuelle Viertplatzierte, der noch Ambitionen auf den Relegationsplatz hegt, ist ein Heilbrunner Konkurrent in der Landesliga Südwest – allerdings haben die beiden Kontrahenten ihre beiden Punktspielvergleiche bereits vor dem Corona-Lockdown absolviert. Dabei machten die Loisachtaler nicht einmal eine schlechte Figur. Als Aufsteiger unterlagen sie dem TuS am zweiten Spieltag hauchdünn mit 3:4; am zweiten Rückrundenspieltag im November 2019 rangen sie den Geretsriedern sogar einen Punkt ab (1:1).

Leistungsträger Max Specker muss ersetzt werden

Doch von einem ähnlichen Resultat wähnt der Heilbrunner Trainer seine Elf meilenweit entfernt. „Die Geretsrieder wollen in die Bayernliga aufsteigen und haben sich während der Pause sehr gut verstärkt. Für uns geht es jetzt erst einmal darum, aus der Schockstarre nach Maxis Ausfall rauszukommen.“ Tagelang hat Lang über einem Systemwechsel gebrütet, dann allerdings verworfen. „In der Landesliga auf die Schnelle einen Systemwechsel hinzubekommen, ist fast nicht möglich. Drum bleiben wir beim 4-3-2-1.“ Nun gelte es, diverse Kandidaten für die Zehner-Position zu testen. Den ersten Zuschlag am Freitagabend bekommt Anton Krinner, der sonst von Außen für Torgefahr gesorgt hat. „Ich muss halt ein bissl was austesten“, stellt Lang fest.

Nichts zu testen gibt es indessen auf der Torwartposition. Urlaubsrückkehrer Christoph Hüttl wird die angestammte Position Nummer eins wieder vor Aushilfskeeper Gerald Hillringhaus übernehmen.

Der TuS Geretsried hat sein jüngstes Vorbereitungsspiel (1:2 gegen Bayernligist SV Pullach) zwar ebenfalls in den Sand gesetzt. Allerdings hat Trainer Martin Grelics „insgesamt einen guten Test“ mit einige starken Aktionen und – noch wichtiger – ohne erneuten personellen Aderlass erlebt; Srdan Ivkovic hatte sich bereits beim Aufwärmen zum ersten Punktspiel Anfang März schwer am Knie verletzt (Meniskus- und Knorpelschaden) und befindet sich derzeit im Aufbautraining. Anastasions Karpouzidis laboriert an einem Kreuzbandriss.

TuS empfängt FC Kosova am Samstag

Der TuS-Elf steht an diesem Feiertagswochenende sogar ein „Doppelspieltag“ ins Haus: Nach dem Freitagstest in Heilbrunn empfangen die Geretsrieder keine 24 Stunden später (Samstag, 15 Uhr) den FC Kosova München aus der Bezirksliga Süd. „Ich werde zwei Kader aufbieten“, wiegelt Trainer Martin Grelics ab, „keiner der Jungs wird länger als 90 Minuten spielen.“ Vielmehr wolle er jedem Spieler des inzwischen enorm breiten Kaders genügens Spielzeit gönnen: „Jeder hat die Chance, sich zu zeigen.“ In der kommenden Woche hat der Trainer sogar drei Testspiele anberaumt: am Dienstag, Donnerstag und Samstag. „Dann sehe ich schon, wohin bei jedem Einzelnen die Reise geht.“

Beim kirgisischen Nationalspieler Vitalij Lux dürfte die Sache klar sein. „Er ist eine absolute Verstärkung“, hat Grelics gegen Pullach beobachtet. Verstärkt im Fokus stehen nun die vier 2001er Junioren aus dem U 19-Landesligakader: Leonardo Lajqi, Benedikt Hoppe sowie Jordi und Yannick Woudstra. Die Zwillinge hatten mit zusammen 19 Treffern gehörigen Anteil am Spitzenplatz, den die Geretsrieder U 19 in der Landesliga einnimmt. Doch entscheidender als das Toreschießen erachtet Trainer Grelics, dass die Zweikämpfe behrzter angenommen werden, als gegen Pullach und auch, dass „wir das Elf gegen Elf wieder reinkriegen“.

VON WOLFGANG STAUNER

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