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Tatort ICE: Hamburger Soldat beobachtet verdächtigen Mann – und handelt genau richtig

Ein 20-jähriger Mann wird beschuldigt, am Sonntag im ICE 570 auf der Fahrt von Stuttgart über Frankfurt und Hannover Richtung Hamburg mehrere Reisende bestohlen zu haben - bis ein Bundeswehrsoldat eingriff.

Der mutmaßliche Dieb aus Gießen war am späten Sonntagabend nach der Weiterfahrt aus Hannover aufgefallen, nachdem er das Smartphone eines schlafenden 24-jährigen Reisenden gestohlen hatte. Ein mitreisender 22-jähriger uniformierter Bundeswehrsoldat aus Hamburg hatte den Diebstahl beobachtet, ging dem wiederholt durch den Zug laufenden Verdächtigen nach und forderte die Rückgabe des Mobiltelefons. Darauf gab der Dieb es heraus. Der Soldat beaufsichtigte den Mann bis zum Eintreffen in Lüneburg. Die Zugbegleiterin stellte zudem fest, dass er keinen Fahrschein hatte.

Tatort ICE: Hamburger Soldat beobachtet verdächtigen Mann 

Beim Halt in Lüneburg um 0.20 Uhr nahmen Bundespolizisten den aus Algerien stammenden Beschuldigten vorläufig fest und stellten bei der Durchsuchung seines Rucksacks zwei Notebooks der Marken Toshiba und Lenovo sicher, für die er keine Passwörter und keine Ladekabel hatte. Auch der Flakon mit einem hochwertigen Damenparfum der Marke Issey Miyake dürfte ihm nicht gehören.

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So steht der Algerier nun im Verdacht, am Sonntag im ICE 570 oder an Bahnhöfen - vermutlich ab Frankfurt - weitere Reisende bestohlen zu haben. Es ist unklar, wo er in den ICE eingestiegen ist und wo die anderen Gegenstände gestohlen wurden. Im Raum Gießen ist er bereits wegen weiterer Diebstähle polizeilich bekannt.

Polizei braucht Ihre Hilfe: Das können Sie tun

Sie sind selbst Opfer des Diebes geworden, oder sind Zeuge und haben Hinweise, die der Polizei bei den Ermittlungen helfen könnten? Dann können Sie sich an die Bundespolizeiinspektion Bremen wenden: Telefon 0421/16299-777. (mp) 
 

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