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„Totaler Bullshit“: Soap-Star gründet Modelabel, kurz darauf meldet sich ein Anwalt

Köln -

Sie wollte gerade so richtig durchstarten, da wird sie jäh ausgebremst. Soap-Star Ania Niedieck (36, „Alles was zählt“) gründete vor kurzem ihr eigenes Modelabel, ging Mitte August in den Verkauf. Und damit lief es eigentlich richtig rund für die Schauspielerin.

Mit ihrem Mann Chris und den beiden Töchtern Charlotte und Paula ist das Familienglück perfekt, gerade ist sie nach der Babypause zu „Alles was zählt“ zurückgekehrt und auch ihre Mode-Linie legte einen richtig guten Start hin. Doch dann bekam sie plötzlich unerfreuliche Post.

Ania Niedieck aus „Alles was zählt“: Namenszoff um Modelabel

„Wir saßen eigentlich freudig zusammen, haben uns über gutes Feedback gefreut und dann kam der Brief vom Anwalt“, erzählt Niedieck EXPRESS. 

Geknickt berichtet sie weiter: „Manchmal verstehe ich die Welt nicht. Natürlich ist es so, dass das ganze Business recht neu für mich ist und natürlich habe ich mich beraten lassen. Und natürlich gibt es immer Gesetzeslücken. Wir haben uns nach unserem Ermessen gut abgesichert, aber dann gab es da doch noch eine Gesetzeslücke, die jemand anderes gefunden hat, um uns einen Strich durch die Rechnung zu machen.“

Das Problem: Der Name ihrer Firma. „Ennie.Lou“ nannte sie ihr Label – nach den Zweitnamen ihrer Töchter. Und den sieht offenbar jemand anderes als Konkurrenz.

Niedieck erklärt uns: „Es gibt ein Projekt, das in der Schublade liegt, deswegen war es für uns nicht auffindbar. Die Namen seien sich zu ähnlich. Das ist totaler Bullshit. Es war zwar auch das gleiche Vermarktungsprinzip angestrebt, aber das machen ja super viele, nicht nur ich. Und dass die Namen sich ähneln, finde ich überhaupt nicht.“

Wie genau der andere Name lautet, darf sie aus rechtlichen Gründen nicht sagen. Auch nicht, welche andere Firma sich dahinter versteckt. „Ich weiß nur, dass eine renommierte Anwaltskanzlei beauftragt wurde“, sagt sie.

Ania Niedieck: Landet Zoff um Modelabel vor Gericht?

Landet die ganze Sache nun vor Gericht? Niedieck: „Wir haben viel Geld in die Hand genommen, um das zu starten – und dann kommt so ein Hammer von rechts. Unser Anwalt meint zwar, dass wir im Rechtsstreit gute Chancen hätten, das Problem ist aber, wenn ich diesen eingehe, darf ich ab diesem Zeitpunkt nichts mehr verkaufen. Und es kann mir keiner garantieren, wie lange das dauert.“

Zwischenzeitlich dachte die Schauspielerin sogar daran, ihr ganzes Projekt wieder einzustellen. Doch diesen Gedanken hat sie inzwischen wieder verworfen. „Wir wurden in die Knie gezwungen und ändern jetzt unseren Namen, was natürlich total blöd ist. Ennie Lou bezieht sich auf die Zweitnamen unserer Töchter und hat einen total emotionalen Bezug für uns“, so die 36-Jährige geknirscht. 

Zurzeit läuft die Prüfung des neuen Namens. „So, dass es keine Gesetzeslücke mehr gibt“, nimmt es die Schauspielerin mit einer gewissen Portion Humor. 

Besonders ärgert sie sich auch darüber, dass direkt die Anwälte losgejagt wurden, anstatt das persönliche Gespräch mit ihr als Firmengründerin zu suchen. „Ich finde es zwar total toll, dass uns irgendwelche Leute als Konkurrenz sehen, aber wir sind ein Zwei-Mann-Start-up, die Fair-Trade-Mode machen möchten. Wir sind ja keine große Firma mit zig Mitarbeitern“, so Niedieck.

Und weiter:

Es ist so schade, weil wir versuchen, einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, auf Umwelt und Herstellung zu achten. Und dann kommt sowas und ich denke: Ja klar, lasst uns noch mehr billige Klamotten produzieren in irgendwelchen nichtzertifizierten Produktionsstäten. Wenn man größer ist, will man wahrscheinlich noch billiger produzieren, um noch mehr Gewinn zu machen. Ich sage nur Billigfleisch – da fängt es an. Jeder will gutes Fleisch essen, aber keiner will mehr dafür zahlen. Das ist in der Mode leider auch so.

Trotzdem gibt sie nicht auf. Auch, weil der Beginn ihres Modelabels in einem besonders traurigen Erlebnis liegt.

Die Schauspielerin erzählt EXPRESS: „2018 ist meine Mutter gestorben. Von heute auf morgen, plötzlich und unerwartet. Das hat mir natürlich komplett den Boden unter den Füßen weggerissen. Dann war ich ein bisschen in so nem Loch – musste aber für meine Tochter und auf der Arbeit funktionieren. Zum Glück, das war eine gute Ablenkung, um durch das tiefe Tal der Trauer zu kommen. Und in diesem Moment kam der Schups meiner Freundin Bianca, die selbst ein Modelabel hat. Und daraus ist schließlich mein Label entstanden.“

Was ihr dabei besonders wichtig war: „Dass die Klamotten nicht von Kinderhänden hergestellt werden. Ich möchte, dass auch Kinder meine Klamotten tragen. Wir sind peta-Geprüft, alles wird ökologisch hergestellt und nachhaltig. Wir produzieren zum Beispiel in Portugal.“

Übrigens: Auch ihre „Alles was zählt“-Figur Isabelle Reichenbach macht in Mode und kommt in der Serie nach einiger Zeit in Frankreich zurück. Ania Niedieck verrät: „Sie kommt nicht alleine zurück – so viel darf ich sagen – und bringt guten Schwung nach Essen.“

Ab dem 23. September ist sie bei RTL wieder in der Soap zu sehen, vorher bereits auf Abruf bei TVNOW.

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