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Trauer um 15-jährigen Nationalspieler

Der niederländische und chinesische Fußball trauert um einen 15-Jährigen. „Ruhe in Frieden, Max“, schrieb der Erstligaklub ADO Den Haag am Donnerstagabend über Kairan „Max“ Wang auf seinen Online-Kanälen. Der Klub teilte mit, dass der Nachwuchsstürmer aus China „bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen“ sei.

Wie die Zeitung „De Telegraaf“ berichtet, sei der Jugendspieler in der Nordsee ertrunken. Das Unglück habe sich dem Bericht zufolge bereits am Freitag vor zwei Wochen ereignet. Am Donnerstagabend fand im Stadion von Den Haag nun eine Trauerfeier statt. „Es ist schrecklich, unverständlich und trifft uns alle hart“, sagte Mohammed Hamdi, Generaldirektor des Klubs: „Unsere Gedanken sind bei Max‘ Familie, Freunden, Mitarbeitern und Teamkollegen. Ruhe in Frieden, Max. Wir werden dich sehr vermissen.“

In Begleitung von zwei Freunden soll Wang vor dem Naturschutzgebiet Sandmotor rund vier Kilometer von der Stadt Monster entfernt wegen der in diesem Sommer oft tückischen Strömung in Schwierigkeiten geraten sein. Die beiden Begleiter konnten von Strandbesuchern gerettet werden. Die Suche nach Wang blieb jedoch erfolglos. Zwei Tage später, am Sonntagmorgen, wurde seine Leiche dann am Strand von Monster gefunden. Aus Rücksicht auf die Familie machte der Klub das Unglück erst jetzt öffentlich.

Berufung in Chinas U16-Nationalmannschaft

Wang war vor gut fünf Jahren mit seinen Eltern aus China in die Niederlande gekommen. Zunächst spielte er für Delft und Craeyenhout. 2017 wechselte er dann in den Nachwuchs von ADO Den Haag. Anfang des Jahres wurde er in Chinas U16-Nationalmannschaft berufen. Wegen der Corona-Pandemie konnte er aber nicht für sein Heimatland auflaufen.

Erst am vergangenen Wochenende waren in der niederländischen Nordsee vier Männer ums Leben gekommen. Am Strand von Den Haag waren zwei Männer im Alter von 24 und 28 Jahren ums Leben gekommen. Zwei andere Männer, deren Alter mit etwa 50 und Ende 20 angegeben worden war, ertranken in Wijk aan Zee beziehungsweise Zandvoort.

Bei tropischen Temperaturen herrschte eine gefährliche Strömung und viel Wind. Die Kombination habe für eine „sehr verräterische See“ gesorgt, heißt es in der Bilanz der Rettungsbrigade. Die gefährliche Strömung und Landwind halte an. Badegäste sollten nur bis zu den Knien ins Wasser gehen. Nach der Bilanz der Rettungsbrigade mussten allein am Sonntag rund 270 Personen aus dem Wasser gerettet werden, nachdem sie in Not geraten waren. Bei 59 musste Erste Hilfe geleistet werden.

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