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„Typischer SUV“: Foto-Beweis aus München lässt Beobachter mächtig zürnen - einer schlägt „Rache-Aktion“ vor

In einem Parkhaus in München sah sich ein Smart-Fahrer einer komplizierten Situation ausgesetzt. Der entsprechende Foto-Beweis lässt einen SUV-Besitzer schlecht dastehen.

München - Über einen Mangel an Episoden hat die SUV-Debatte in München* wahrlich nicht zu klagen. Wer sich mit seiner Geländelimousine im Stadtgebiet blicken lässt, sieht sich mitunter kritischen Blicken ausgesetzt - oder bekommt schon mal eine eindeutige Botschaft ans Auto geklebt. Einige Münchner würde es nicht stören, wenn man der Debatte ein wenig von ihrer Schärfe nehmen würde.

München: SUV-Foto schlägt hohe Wellen - Parkhaus-Aktion erfüllt gängiges Klischee

Ein SUV-Besitzer, der nun Gegenstand eines viralen Beitrags auf der Social-Media-Plattform Jodel geworden ist, darf sich allerdings kaum Mitleid erhoffen. Er hat sein Gefährt auf dem Bauhaus-Parkplatz in Laim abgestellt - ohne sich weiter um die Bedürfnisse der anderen Kunden zu kümmern.

Ein Jodel-Foto zeigt, wie sich ein SUV-Fahrer in einem Münchner Parkhaus ausgebreitet hat.

„Typisch SUV in der Münchner City“, nennt der unbekannte Fotograf sein Werk. Und tatsächlich, der BMW-Koloss entspricht schon sehr dem Klischee des rücksichtslosen Limousinen-Rowdys. Der Fahrzeuglenker ist einfach diagonal in die Parklücke gefahren - als wollte er so seine Vormachtstellung demonstrieren.

„Typisch SUV in der Münchner City“: Foto löst wütende Reaktionen aus

Für alle gut sichtbar: die auf dem Boden eingezeichnete Markierung hat er deutlich überschritten. Nur gut, dass der Smart nebenan so wenig Platz braucht. Und der gehört dem Jodel-User und stand schon zuvor dort. „Eine nette Frau hat mir beim Ausparken geholfen“, löst er auf. Zu einer Zusammenkunft mit dem SUV-Piloten kam es demnach nicht.

Kommentare zu SUV-Foto aus München: „Solche parke ich immer komplett zu“

Unter dem Upload überschlagen sich die Kommentare der User. Auch mit Ratschlägen wird nicht gespart. „Solche Leute denken sich nichts dabei und werden es auch nie lernen. Sie können es nicht und ihnen ist sowas schlichtweg egal“, ist zu lesen. Für einen anderen User ist sonnenklar, was hätte passieren müssen: „Solche (rücksichtslose „Einparker“, d.Red.) parke ich mit meiner Beifahrerseite immer komplett zu“.

Gewiss ist: Die SUV-Debatte in München dürfte diese Episode weiter befeuern, wenngleich zu vermerken ist: auch andere Autofahrer haben nicht selten Probleme, beim Einparken auf die vorgesehene Bodenmarkierung zu achten. (lks) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa/Sina Schuldt

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