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Überlegungen für einen Waldkindergarten

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigt auch in der Marktgemeinde Remlingen und ist nach den Bedarfsberechnungen des Trägers, die Evangelische Kirchengemeinde St. Andreas, höher als Raum im bestehenden Gebäude in der Mühlgasse, vorhanden ist. Problem erkannt. Eine kurzfristige Lösung wurde zusammen mit dem Träger und dem Markt Remlingen bereits im Februar dieses Jahres gefunden.

Mit der Unterbringung von einer Kleinkindgruppe für Kinder unter drei Jahren und einer Regelgruppe für Kinder über drei Jahre in der Alten Schule, wurde das Betreuungsangebot kurzfristig gelöst. Langfristig wird noch nach vernünftigen und bezahlbaren Lösungen gesucht. Mit dem An- und Umbau des bestehenden Gebäudes könnte langfristig Platz für zwei zusätzliche Gruppen geschaffen werden. Hier sicherte der Markt Remlingen dem Träger auf Antrag bereits einen Zuschuss von 800 000 Euro zu.

Zusätzliche Regelgruppe könnte wegfallen

Auf Initiative einer Interessengemeinschaft werden seit einigen Monaten auch Pläne für einen Waldkindergarten favorisiert. Hier könnte die zusätzliche Regelgruppe im Alten Schulhaus wegfallen. Grundsätzlich steht der Marktgemeinderat dem Antrag auf Einrichtung eines Waldkindergartens sehr positiv gegenüber. Auch von Seiten der Kirchengemeinde besteht Interesse. Die Einrichtung hätte auch langfristig Einfluss auf die geplante Erweiterung des bestehenden Kindergartens in der Mühlgasse.

Der Waldkindergarten löst aber nur den Platzbedarf für die Regelgruppe. Die Kleinkindgruppe, die in der Alten Schule untergebracht ist, kann nicht in der Waldkindergartengruppe aufgefangen werden. Hier braucht es für die Zukunft eine Lösung, da die Unterbringung in der Alten Schule nur befristet vom Landratsamt genehmigt wurde.

Eltern haben Interesse an Waldkindergarten

Für die Einrichtung eines Waldkindergartens spricht nicht nur die Reduzierung der Kosten für einen angestrebten Umbau des Gebäudes in der Mühlgasse. Ein Waldkindergarten mit seiner Erlebnis Pädagogik, wäre auch ein zusätzliches attraktives Betreuungsangebot. Interesse der Eltern besteht, wie Gemeinderat Martin Günther (CSU) bestätigt.

Gemeinderat Matthias Leikauf drängte auf eine schnelle Lösung, da die Gemeinde bereits die Übernahme der Kosten für das Inventar der zusätzlichen geplanten Regelgruppe in der Alten Schule genehmigt hat. Hier bittet er Bürgermeister Günter Schumacher (Bürger Block) schriftlich mit dem Träger und der Interessengemeinschaft zu kommunizieren damit unnötige Ausgaben im Vorfeld schon vermieden werden könnten.

Antrag auf Erweiterung des Steinbruchs Remlingen

In der jüngsten Sitzung sollten die Marktgemeinderäte über eine geplante Erweiterung des Remlinger Steinbruchs entscheiden. Der Marktgemeinderat wurde als Träger öffentlicher Belange zum immissionsrechtlichen Genehmigungsverfahren gehört.

Der bestehende Steinbruch und auch die Erweiterungsfläche ist im Eigentum der Firma Beuerlein GmbH und Co. KG. Die Flächen liegen sowohl auf der Gemarkung Remlingen als auch auf der Gemarkung von Holzkirchen. Die Erweiterung soll aufgrund der größtenteils abgeschlossenen Ausbeutung des bisherigen Abbaubereichs erfolgen. Mit der Erweiterung will die Firma Beuerlein nicht das Volumen des Abbaus erhöhen, was sich negativ auf den damit verbundenen Verkehrsaufkommen ausgewirkt hätte, sondern lediglich in die Zukunft investieren.

Im Verlauf der Diskussion, bei der auch Jan-Felix Beuerlein Antworten geben konnte, wurde zugesagt, dass nach Genehmigung der Erweiterung ein Zaun zum Schutz vor Absturz um das Gelände gezogen wird. Für die Benutzung der Zufahrt wurde auch schon in der Vergangenheit eine jährliche Pauschale gezahlt. Von Seiten der Verwaltung bestand nach Prüfung der Unterlagen keine Bedenken.

Keine Zusicherung einer Verfüllung

Bei der Nachfrage durch Gemeinderat Matthias Leikauf (CSU) bezüglich der künftigen Rekultivierung des bestehenden Steinbruchs sicherte Beuerlein eine enge Zusammenarbeit mit dem Markt Remlingen und den zuständigen Behörden zu. Allerdings ließ sich Beuerlein zu keiner Zusicherung hinsichtlich einer Verfüllung des bestehenden Steinbruches nach dessen Stilllegung hinreisen.

Leikauf wollte eine verbindliche Zusage, dass der Steinbruch bei einer Verfüllung nicht als Deponie der Klasse 1 (DK1) zur Verfügung gestellt wird. Hier bat Jan-Felix Beuerlein um Verständnis, dass er keine verbindlichen Zusagen für ein Projekt, das vielleicht in 20 oder 30 Jahren zum Tragen kommen wird, vornehmen kann. Dies sei nach seinem Empfinden unredlich. „Es gibt noch keine Planungen für eine eventuelle Verfüllung des bestehenden Steinbruchs“, beteuerte Beuerlein.

Tagesordnungspunkt wurde abgesetzt

Die Erweiterungsfläche werden nach dem Abbau mit vorhandenen Steinbruchmaterial wieder verfüllt, sodass hier keine Verfüllung mit Fremdmaterial entstehen kann. Die Räte sind grundsätzlich nicht gegen die Erweiterung, baten aber trotzdem um Absetzung des Tagesordnungspunktes damit sich jedes Mitglied nochmal Gedanken machen könne.

Der Tagesordnungspunkt Spielplatz am Spielberg wurde vertagt, da nach einem Einspruch eines Nachbarn ein Ortstermin vereinbart wurde.

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