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Umstände weiterhin unklar: Frau aus Bergheim stirbt im Bochumer Westpark

Bochum/Bergheim -

Tragisches Ende eines nächtlichen Abenteuers. In der Nacht zum Sonntag ist in auf einem Brachgelände nahe dem Westpark in Bochum eine erst 22-jährige Frau aus Bergheim auf noch ungeklärte Weise zu Tode gekommen. Die Frau war gemeinsam mit zwei Freunden, einer kommt auch aus Bergheim, der zweite aus Kerpen, auf dem stillgelegten Gelände am Westpark unterwegs. Das alte durch Zäune abgesperrte Industriegelände ist überwuchert, stellenweise besteht Einsturzgefahr, weil unterirdische Gänge dort verlaufen. Warum die drei jungen Leute aus dem Rhein-Erft-Kreis dort waren steht abschließend noch nicht fest.

Die alte Industriebrache wird oft von jungen Leuten aufgesucht, die dort das Abenteuer suchen und durch Schächte und Tunnel klettern oder die Gebäude der Industrieruine erkunden.

Genauer Standort zunächst unklar

Fest steht, dass die 22-Jährige um 1 Uhr am Sonntagmorgen plötzlich draußen auf dem Gelände zusammenbrach. Über den Notruf verständigte einer der jungen Männer die Rettungskräfte. Offenbar konnte er den genauen Standort nicht angeben. Mehrere Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei machten sich auf die Suche. Zudem suchte die Besatzung eines Polizeihubschraubers aus der Luft nach den drei jungen Leuten. Erst als einer der beiden jungen Männer zufällig an der Straße auf eine Streife traf, konnte er den Beamten den Unglücksort zeigen.

Tanja Pfeffer, Sprecherin der Polizei Bochum auf Anfrage dieser Zeitung: „Gegen 1.30 Uhr waren die ersten Einsatzkräfte bei der 22-jährigen Bergheimerin. Sofort wurde versucht sie zu reanimieren.“ Parallel begannen Feuerwehrmänner mit Trennschleifer und Bolzenschneider mehrere Zäune und Stacheldrahtbahnen aufzuschneiden, um die 22-Jährige auf einer Trage mehrere Hundert Meter durch das unwegsame Gelände zum Rettungswagen zu bringen. Von Hubschrauber aus wurde die Einsatzstelle ausgeleuchtet. Der Einsatz war auch für die Retter gefährlich. Auf dem Gelände besteht Einsturzgefahr, weil alte zum Teil einsturzgefährdete Schächte dort verlaufen. Schließlich wurde die Frau ins nächste Krankenhaus gebracht. Doch alle Versuche, das Leben der 22-Jähriger zu retten, scheiterten. Sie starb noch in der Nacht im Hospital. Die beiden Freude wurden von einer Notfallseelsorgerin betreut.

„Zur Todesursache haben wir noch keine genauen Erkenntnisse. Wir gehen derzeit von einem medizinischen Notfall aus“, so Pfeffer weiter.

Solche Orte wie die Industriebrache werden auch „Lost Places“ (vergessene Orte) genannt. Nach Angaben der Polizei haben sich auf dem Brachgelände bei Bochum-Stahlhausen in der Vergangenheit schon mehrere Unglücke ereignet, bei denen Personen bereits verletzt wurden, einige verloren dort auch schon ihr Leben.

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