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Germany

Ungeahnte Harmonie zwischen Saxofon und Akkordeon

vor 19 Min.

Für die Aufführung in der Synagoge Binswangen hatte das Akkordeonorchester Zusamtal ein besonderes Programm zusammengestellt

Vor Kurzem durfte das Akkordeonorchester Zusamtal erstmalig zu Gast sein in der Binswanger Synagoge und hat dort die Zuhörer mit einem wunderschönen nachmittäglichen Konzert begeistert. Wenig frühlingshafte Temperaturen veranlassten Hausmeister Rupp, die Heizung ganz aufzudrehen, aber die tolle Akustik in der Synagoge entschädigte für das schlechte Wetter und machte das Konzert für das Orchester unter der Leitung von Stefanie Saule aus Gablingen und die Zuhörer gleichermaßen zu einem besonderen Genuss.

Um 16 Uhr eröffneten die Zusamtaler ihr Konzert eindrucksvoll mit dem Präludium in C von J.S Bach und dank der entsprechenden Registrierung der Instrumente konnte man meinen, eine Orgel zu hören. Nach der Begrüssung durch Vorsitzende, Ulrike Pohl und Ehrenvorsitzenden Gerhard Hackenbuchner, der wie immer charmant und locker durchs Programm führte, lud das Orchester die Zuhörer auf den „Persischen Markt“ ein. Man konnte sich die sich nähernde Karawane, den Einzug der Prinzessin und den Auftritt von Bettlern und Gauklern ohne weiteres bildlich vorstellen, dank dem dynamischen Vortrag des Orchesters.

Schon die ersten sanften Töne des nächsten Stücks ließen viel Melancholie erahnen, und so wurde „Chiquilin de Bachin“ von Astor Piazzolla entsprechend gefühlvoll und ausdrucksstark dem Publikum präsentiert.

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Ihre Vielseitigkeit und viel musikalisches Talent zeigte Orchesterspielerin Elvira Fink, jeweils bei der Titelmelodie aus „Forrest Gump“ am Klavier und später mit „Gabriella’s Song“ als Saxophon-Solistin. Dass Saxophon und Akkordeon überhaupt exzellent harmonieren, bewiesen Elvira Fink und Andrea Aumiller als Duo mit ihrer Interpretation von Astor Piazzolla’s „Oblivion“ und dem allseits bekannten „Petite fleur“.

Natürlich durften in der Synagoge auch Klezmerklänge nicht fehlen. „Klezmer in Concert“ enthielt bekannte traditionelle Melodien, während mit „Klezmer Karnival“ zum Abschluss des Konzerts ein Stück dargeboten wurde, das mit seinem rasanten Endtempo die Musiker schließlich doch noch zum Schwitzen brachte.

Für ein Highlight sorgte Ehrenvorsitzender und Moderator, „Hacky“ Hackenbuchner mit seiner Elvis-Einlage, als er, begleitet vom Orchester, für das Publikum „Now or never“ sang. Am Schluss des Konzerts erklatschten sich die begeisterten Zuhörer mit „Classic Samba“ noch eine Zugabe, um dann in einen beschwingten Sonntagabend entlassen zu werden. (pm)

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