Germany

Verbot der Eizellspende: Rückschrittliches Reproduktionsrecht

Die Samenspende ist längst erlaubt, die Eizellspende hingegen nicht. Vielen Frauen bleibt ihr Kinderwunsch ohne medizinische Not verwehrt. Ein Gastbeitrag.

Jahr für Jahr wird in Deutschland bis zu 3000 Frauen eine medizinische Indikation für eine Eizellspende attestiert. Die Voraussetzungen für den Befund liegen vor, wenn eine Frau mit Kinderwunsch zwar über eine intakte Gebärmutter verfügt (und somit ein Kind austragen kann), bei ihr jedoch keine Eizellen gewonnen werden können, etwa aufgrund funktionsunfähiger Eierstöcke. Medizinisch kann solchen Frauen durch eine Eizellspende längst geholfen werden – rechtlich aber nicht. Sie sind stattdessen auf die Möglichkeit einer Adoption verwiesen, oder müssen mit einem unerfüllten Kinderwunsch leben, was oftmals mit einer immensen emotionalen Belastung einhergeht, die nicht selten in einer Depression mündet.

Das Verbot der Eizellspende geht auf die inzwischen 30 Jahre alten Regelungen des Embryonenschutzgesetzes zurück. Wie die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Christine Lambrecht (SPD) jüngst in einem Interview mit der katholischen Nachrichtenagentur verlautbaren ließ, sind insofern „keine Änderungen geplant“. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich relativ einsam da. Im Nachbarland Österreich ist die Eizellspende seit dem Frühjahr 2015 erlaubt, ebenso wie in Dänemark, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Spanien und der Tschechischen Republik, um nur einige Länder zu nennen.

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