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Verdacht der Volksverhetzung: Polizei Düsseldorf sucht diesen Mann nach Feuer an Gedenktafel

Verdacht der Volksverhetzung : Polizei Düsseldorf sucht diesen Mann nach Feuer an Gedenktafel

Ein Feuer brannte im Mai an der Gedenktafel am Standort der ehemaligen großen Synagoge in Düsseldorf. Der Staatsschutz ermittelt mittlerweile wegen des Verdachts der Volksverhetzung. Ein Verdächtiger wird nun mit Fotos gesucht.

Unbekannte hatten am 10. Mai in den Abendstunden ein Feuer auf der Gedenktafel an der ehemaligen großen Synagoge an der Kasernenstraße in Düsseldorf entzündet. Die Ermittlungen des Staatsschutzes der Düsseldorfer Polizei führen nun zu einer Veröffentlichung von Bildern eines Tatverdächtigen. Inzwischen wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt.

Der Mann hatte einen auffälligen Gang und trug zum Tatzeitpunkt am linken Bein möglicherweise eine weiße Prothese oder eine Verletzung mit Verband. Um Hinweise bittet der Staatsschutz der Düsseldorfer Polizei unter der Telefonnummer: 0211 8700.

Am 10. Mai gegen 20.35 Uhr hatten Passanten die Polizei über das Feuer auf der Steinplatte an dem Gedenkstein informiert. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, war das Feuer von selbst erloschen. Unbekannte hatten offensichtlich Müll auf dem Stein entzündet. Es entstand kein Sachschaden, teilte die Polizei mit.

Die Jüdische Gemeinde Düsseldorf reagierte damals bestürzt. „Wir sind sehr besorgt darüber, dass es diesen Anschlag gab, im unmittelbaren zeitlichen Kontext zu der aktuellen Gewalteskalation in Israel“, sagte der Vorsitzende Oded Horowitz.

Der Gedenkstein wurde noch am Abend gereinigt. Die Spurensicherung der Polizei war vor Ort. Der Bereitschaftsdienst des Staatsschutzes wurde alarmiert und übernahm die Ermittlungen.

Die Große Synagoge in Düsseldorf war im Zuge der Novemberpogrome 1938 von SA-Männern in Brand gesetzt und völlig zerstört worden. Die Ruine wurde kurz darauf abgerissen. An ihrer Stelle befindet sich seit 1983 ein Mahnmal, an dem regelmäßig Gedenkveranstaltungen stattfinden.

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