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Vermieter fassunglos: Firma lässt nach Auszug Saustall in Bockhorn zurück

Matthias Biller ist stinksauer: Vor einigen Jahren hat er eine 370 Quadratmeter große Halle an der Römerstraße an eine Firma vermietet. Das Unternehmen baute aus Bambus Hütten, Verkleidungen und so genannte Salas, kleine Pavillons, wie sie etwa von Ferienanlagen in Thailand bekannt sind. Als diese Firma ihre Geschäfte aufgab, hinterließ sie – nach der Kündigung durch Besitzer Biller – besagte Halle und ihr Umfeld in einem unzumutbaren Chaos für Eigner und Nachbarschaft.

VON FRIEDBERT HOLZ

Bockhorn – „Eigentlich sollte dieser Mieter noch im Dezember die Halle räumen. Er kam aber meiner Forderung nicht nach, sondern zog erst vor kurzem aus. Zudem schuldet er mir noch immer drei Monatsmieten. Zwar habe ich für diese Halle bereits seit Jahresbeginn einen Nachmieter, doch im Moment kann die Halle niemand beziehen, der Vormieter hat mich auf einem riesigen Saustall sitzen gelassen“, sagt Biller.

Nicht nur, dass überall in der Halle Unrat aller Art herumliegt, von einem teildemontierten Motor über ein altes Sofa bis hin zu großen Rigips-Platten: Der Müll dort würde wohl einige Container füllen. Außerdem hatte der Vormieter keinerlei Bohrlöcher innen und außen wieder verschlossen, vielmehr nutzte er den Raum nach seinem überstürzten Auszug wohl als persönliche Müllkippe.

Überall in der Halle liegt Unrat aller Art herum, von einem teildemontierten Motor über ein altes Sofa bis hin zu großen Rigips-Platten findet sich so einiges.

Der ehemalige Landwirt, der neben seiner Halle wohnt, muss sich auch über das Müll-Chaos der Außenanlage ärgern. Bambus-Reste, alte Wagenräder aus Holz, Glasscherben von Autoscheiben und Ballen von Steinwolle wurden einfach liegen gelassen. „Zudem hat dieser Mieter Teile eines mobilen Drahtzauns samt Beton-Sockeln, der mir gehört, entwendet sowie ein so genanntes Selektions-Tor im Inneren einfach ausgebaut.“

Biller war bei einem Anwalt, um über ihn den früheren Mieter zur Beseitigung seiner Hinterlassenschaften zu bewegen. Doch dieser Weg brachte keinen Erfolg. Biller hat eine Vermutung: „Selbst wenn wir diesen Vormieter zwingen, besteht das Risiko, dass er eine Insolvenz vorschiebt. Und dann bleiben sowohl Anwalts- als auch Räumkosten an mir hängen.“ Besonders dreist aber findet der enttäuschte Vermieter, wie sein ungeliebter Gast den Begriff „besenrein“ umdefiniert hat: „Er hat mich wissen lassen, dass er doch einen Besen rein getan hat.“

Viele Versuche, den Verursacher ausfindig zu machen, blieben nicht nur für den Hallen-Besitzer erfolglos. Auch die Heimatzeitung, die mehrfach bei der Arbeitsstelle des säumigen Mieters und in seiner Privatwohnung in Grünbach angerufen und sogar zwei Besuche dort gestartet hat, konnte nicht fündig werden. Und so liegt der Verdacht Billers nahe, dass der Müll-Verursacher, der sich augenscheinlich wenig aus Staub macht, sich wohl aus selbigem gemacht hat.

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