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"Verschiedene Länder?": Pelosi will mehr zu Trumps Gläubigern wissen

Ein Zeitungsbericht über die Finanzen von US-Präsident Trump schlägt hohe Wellen. Der politische Gegner lässt die Gelegenheit nicht ungenutzt: Die Top-Demokratin Pelosi spricht in dem Fall sogar von einer "Frage der nationalen Sicherheit". Aus ihrer Sicht müsse man mehr über Trumps Gläubiger erfahren.

Die demokratische Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat die finanzielle Lage von Präsident Donald Trump nach einem Enthüllungsbericht der "New York Times" als "Frage der nationalen Sicherheit" bezeichnet. Die Zeitung hatte unter Berufung auf Steuerunterlagen unter anderem geschrieben, Trump hafte persönlich für Schulden in Höhe von 421 Millionen Dollar, von denen mehr als 300 Millionen Dollar in den kommenden vier Jahren fällig würden.

Pelosi verwies darauf, dass Kandidaten für Regierungsjobs in den USA auf ihre Verschuldung hin geprüft würden. "Das ist ein wichtiger Faktor, weil das bedeutet, dass jemand auf diese Einfluss nehmen könnte", sagte sie im TV-Sender MSNBC. Es sei wichtig zu wissen, wer die Gläubiger seien, betonte Pelosi mit Blick auf die Informationen zu Trumps Schulden in dem Bericht. "Sind es verschiedene Länder? Wie weit gehen ihre Einflussmöglichkeiten? Für mich ist es eine Frage der nationalen Sicherheit."

Trump hatte den Bericht der "New York Times" am Sonntag umgehend als "totale Fake News" abgetan. Sein Sohn Donald Trump Jr. bestritt am Montag allerdings keine Angaben aus dem Artikel, sondern kritisierte lediglich, dass die "New York Times" sich selektiv Informationen herausgepickt habe.

Trumps Steuern Thema bei TV-Duell?

Der Schlagabtausch dürfte weitergehen, wenn Trump und Biden am Dienstagabend Ortszeit in dem mit Spannung erwarteten ersten TV-Duell aufeinandertreffen. Die "New York Times" bekam nach eigenen Angaben Zugang zu Steuerunterlagen Trumps und Hunderter Firmen seiner Unternehmensgruppe aus mehr als zwei Jahrzehnten. Daraus gehe unter anderem hervor, dass Trump vor 2016 in 10 von 15 Jahren angesichts hoher gemeldeter Verluste gar keine Einkommenssteuern bezahlt habe, schrieb die Zeitung.

Trump sagte: "Ich habe eine Menge bezahlt, ich habe auch eine Menge an Steuern an den Bundesstaat bezahlt, der Bundesstaat New York verlangt viel." Er werde seine Steuererklärungen veröffentlichen, wenn die seit Jahren laufende Buchprüfung der Steuerbehörde IRS abgeschlossen sei. "Die IRS behandelt mich nicht gut. Sie behandeln mich sehr schlecht", sagte der US-Präsident.

Die Herausgabe von Finanz- und Steuerunterlagen hoher Amtsträger hat in den USA eine lange Tradition. Präsidentschaftskandidaten veröffentlichen diese üblicherweise bereits im Wahlkampf. Trump hatte dies als Kandidat 2016 unter Verweis auf die IRS-Buchprüfung abgelehnt. Die IRS selbst betont, eine laufende Buchprüfung stehe Veröffentlichungen nicht im Wege.

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