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Vier Klubs im CL-Achtelfinale: Werner jubelt in Rennes ganz, ganz spät

Timo Werner verpasst ein frühes Tor, sein Sturmpartner lässt den FC Chelsea Sekunden vor dem Abpfiff jubeln. Die Blues ziehen damit in der Champions League eine Runde weiter, das gelingt auch dem Messi-losen FC Barcelona. Man United revanchiert sich derweil.

Der FC Chelsea mit Timo Werner, der FC Barcelona mit Marc-Andre ter Stegen sowie Juventus Turin und der Europa-League-Sieger FC Sevilla haben vorzeitig das Achtelfinale der Champions League erreicht. Der Nationalstürmer Werner gewann mit Chelsea am vierten von sechs Spieltagen der Gruppe E bei Stade Rennes 2:1 (1:0) und ist damit ebenso nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen wie Sevilla, das bei FK Krasnodar 2:1 (1:0) siegte. Chelsea und Sevilla haben nach drei Siegen und einem Unentschieden zehn Punkte auf dem Konto und machen den Gruppensieg unter sich aus. Das direkte Duell steigt am 2. Dezember in Spanien.

Werner vergab in Rennes eine Riesenchance zur frühen Chelsea-Führung, er schoss aus fünf Metern freistehend weit über das Tor (5.). Callum Hudson-Udoi (22.) machte es besser. Auch Werner erzielte einen Treffer (47.), der wegen einer Abseitsstellung aber nicht zählte. Olivier Giroud (90.+1) köpfte Chelsea in die K.o.-Phase. Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz stand nach überstandener Corona-Erkrankung erstmals wieder im Kader der Blues, er wurde in der 76. Minute eingewechselt. Antonio Rüdiger saß dagegen auf der Bank.

In der Gruppe G ist Barça nach einem 4:0 (0:0) bei Dynamo Kiew genauso sicher weiter wie Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo, das durch einen späten Treffer von Alvaro Morata 2:1 (1:1) gegen Ferencvaros Budapest siegte. Zuvor hatte Cristiano Ronaldo den ersten Juve-Treffer erzielt. Barcelona genügte dagegen eine B-Elf ohne Lionel Messi, um auch nach vier Spielen makellos zu bleiben. Mann des Abends für die Katalanen war Martin Braithwaite, der das 1:0 von Sergino Dest (52.) vorbereitete, dann für das 2:0 (57.) sorgte und den Elfmeter herausholte, den er schließlich selbst zum 3:0 verwandelte (70.).

In der Dortmunder Gruppe F bleibt Lazio Rom im Kampf um die Spitze am BVB dran. Die Mannschaft des früheren Dortmunders Ciro Immobile bezwang Zenit St. Petersburg 3:1 (2:1), der Stürmer sorgte bereits nach drei Minuten für die Führung und dann in der 55. Minute aus elf Metern für den Endstand. Mit einem Sieg gegen Lazio in der kommenden Woche hätte die Borussia den Gruppensieg sicher.

Manchester United führt nach einem 4:1 (3:0) gegen Basaksehir Istanbul die Leipziger Gruppe H an. Im Hinspiel hatte United noch überraschend mit 1:2 beim türkischen Meister verloren, diesmal ließ die Elf um Kapitän Bruno Fernandes keine Zweifel aufkommen. Der portugiesische Nationalspieler stellte mit einem frühen Doppelpack (7./19.) auf 2:0, bevor Marcus Rashford mit einem Strafstoß für die Vorentscheidung sorgte (35.). United kommt damit als Tabellenführer auf neun Punkte, Paris und Leipzig dahinter auf jeweils sechs, allerdings liegt PSG aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs vorne.

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