Germany

Virologin Brinkmann warnt eindringlich vor Lockerungen wegen der Delta-Variante

In Deutschland ist die Sieben-Tage-Inzidenz mit 10,3 gerade noch zweistellig. Anders die Lage in Großbritannien: Dort liegt die Zahl der Neuinfektionen binnen einer Woche aufgrund der Ausbreitung der indischen Coronavirus-Variante Delta inzwischen wieder bei 75 Fällen je 100.000 Einwohnern, die Regierung hat die vollständige Aufhebung des Lockdowns verschoben.

Die Helmholtz-Virologin Melanie Brinkmann fürchtet, dass es in Deutschland bald eine ähnliche Entwicklung geben könnte. „Wir können derzeit in England beobachten, worauf höchstwahrscheinlich auch Deutschland zusteuern wird“, sagte sie dem „Spiegel“. Aktuell beläuft sich der Anteil der Variante in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Institutes auf sechs Prozent. RKI-Chef Lothar Wieler erklärte, es sei nicht die Frage ob, sondern wann sich Delta auch in Deutschland durchsetzen werde. Insgesamt jedoch sinkt die Zahl der Neuinfektionen seit Wochen.

Brinkmann fürchtet, dass die bundesweiten Lockerungen eine Ausbreitung der Virusvariante begünstigen. Vor allem Debatten über die Abschaffung der Maskenpflicht hält sie für kontraproduktiv. Diese sei von den Maßnahmen noch „das geringste Übel“. Als sie gehört habe, dass einige Bundesländer die Maskenpflicht in Schulklassen abschaffen wollten, sei sie „erschüttert“ gewesen. Statt nun mit Bedacht vorzugehen, handle die Politik schon wieder ungeduldig und ohne einen Plan zu haben, was zu tun sei, sollten die Fallzahlen wieder in die Höhe gehen.

Auch der Physiker und Modellierer Dirk Brockmann hält die vielen parallelen Lockerungen für gewagt. „Wir machen die gleichen Fehler noch einmal“, sagte er. Es sei klüger, zunächst einzelne Maßnahmen zurückzunehmen und abzuwarten, welche Auswirkung das auf das Infektionsgeschehen habe. Nun sei eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um intelligente Öffnungsstrategien anzuwenden, um eine mögliche vierte Welle frühzeitig abzublocken und dennoch Freiheiten zu gewähren.

Der Virologe Marco Binder vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg hält die aktuellen Lockerungen für angebracht. Angesichts der sinkenden Inzidenzen dürften die Menschen endlich mal durchatmen und die neuen Freiheiten genießen. Allerdings müsse man wachsam bleiben und schnell reagieren: „Sobald die Gesamtzahlen in einer Region oder einem Landkreis wieder ansteigen, sollte entschlossen gehandelt werden.“

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