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Voll im Saft

Wegen Wassermangel ist die Erzeugung rückläufig.

Wegen Wassermangel ist die Erzeugung rückläufig. (Björn Hake)

Woher kommt der Strom? Aus der Steckdose. Für die Menschen heute ist es kaum vorstellbar, dass es in den Haushalten ihrer Vorfahren vor rund 80 Jahren noch keinen „Saft“ gab. Am Standort Dörverden wird bereits seit 1914 Energie aus Wasserkraft erzeugt.

Was viele nicht wissen, das Laufwasserkraftwerk an der Weser wurde bereits ein Jahr zuvor als Kohlekraftwerk errichtet. Die Halde mit dem Bagger darauf erinnert noch heute daran. Beim Rundgang über das Außengelände des inzwischen von der norwegischen Statkraft betriebenen Kraftwerks erzählt Maik Thalmann, Leiter der Energieerzeugung in Deutschland, dass der alte Generator von 1914 noch bis 2008 in Betrieb gewesen ist. Die Schwester verrichtet dagegen bereits seit 106 Jahren tadellos ihren Dienst im Inneren des Kraftwerks.

Schon im dritten Jahr in Folge ist die Stromerzeugung allerdings aufgrund von Wassermangel rückläufig. Rund 5800 Haushalte werden im Schnitt mit dem in Dörverden produzierten Strom versorgt.

Doch nicht nur aus Wasserkraft wird in Dörverden Strom produziert, auch die Sonne tut das ihrige dazu. Die neu installierte Fotovoltaikanlage hat im Jahr 2019 rund 730 000 Kilowattstunden (kWh) Energie erzeugt. Zum Vergleich: Ein gewöhnlicher Haushalt verbraucht etwa 3800 Kilowattstunden pro Jahr.

Insgesamt 36 Mitarbeiter zählt das durch seinen markanten Turm weit sichtbare Dörverdener Kraftwerk. „Wir bilden inzwischen Energieanlagenelektroniker für den Eigenbedarf aus“, erzählt Thalmann stolz. Besonderes Augenmerk legt er bei seiner Arbeit am Energiestandort Dörverden auf den Fischschutz. In Planung ist dort immer noch die Errichtung einer Fischaufstiegsanlage in Zusammenarbeit mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.

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