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Von „Mensch“ zu „ens“ – Sprachforscher fordert ein Umdenken in der Gender-Debatte

Sprachforscher Lann Hornscheidt fordert ein Umdenken in der Gender-Debatte. (Screenshot Tagesthemen, ARD)

Gender-Debatte

Von „Mensch“ zu „ens“ – Sprachforscher fordert ein Umdenken in der Gender-Debatte

Sprachforscher Lann Hornscheidt möchte eine neue Form des Genderns etablieren. Anstelle des „Gender Gaps“ soll die Endung „ens“ auf die Gendersprache hinweisen.

Berlin – Die aktuelle Gender-Debatte hält den medialen Diskurs bundesweit auf Trab. Doch die Diskussion um die konkrete Anspreche aller Geschlechter bringt nicht nur Befürworter des sprachlichen Wandels hervor. Während Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Kathatrina Fegebank, die Gendersprache in Hamburgs Behöhrden fordert*, möchte Hamburgs CDU-Chef Christoph Ploß die gendergerechte Sprache lieber heute als morgen verbieten*. Nun meldet sich der Sprachwissenschaftler Lann Hornscheidt zu Wort und macht einen Vorschlag, der auf den ersten Blick absurd und skurril wirkt. So schlägt er in den Tagesthemen vor, die Gendersprache mit der Endung „-ens“ auszudrücken*.

In der gendergerechten Sprache hat sich bislang die Schreibweise mit einem Sternchen durchgesetzt. Aus Käufer werden etwa Käufer*innen. So wird verdeutlicht, dass nicht nur das männliche Geschlecht adressiert wird. Doch der ehemalige Gender-Studies-Professor der Berliner Humboldt-Universität geht nun ein Schritt weiter. Statt auf die bisherige Variante möchte er künftig also auf eine ganz andere Form zurückgreifen. In einem Tagesthemen-Beitrag fordert er nun, die Gender-Sprache mit der Wortendung „-ens“ zu verdeutlichen. Doch welchen Zweck verfolgt die absurd-anmutende sprachliche Neuschöpfung? *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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