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Vorfall im Südchinesischen Meer: Neue US-Regierung stellt sich hinter Taiwan

Vorfall im Südchinesischen Meer Neue US-Regierung stellt sich hinter Taiwan

Mehrere Flugzeuge der chinesischen Luftwaffe sollen den Luftraum Taiwans verletzt haben. Washington verurteilt den Zwischenfall und bezeichnet das Verhalten Pekings als besorgniserregend. Gleichzeitig sichert das US-Außenministerium dem Inselstaat seine Unterstützung zu.

Die neue US-Regierung hat Taiwan ihre Unterstützung zugesichert, nachdem der Inselstaat eine ungewöhnlich deutliche Luftraum-Verletzung durch chinesische Militärflugzeuge meldete. China solle seinen "militärischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Druck auf Taiwan" einstellen, forderte das US-Außenministerium. Anstatt der Kampagne zur "Einschüchterung" des Nachbarn solle Peking das Gespräch mit der demokratisch gewählten Regierung Taiwans suchen. Chinas Verhalten gegenüber Taiwan und anderen Nachbarn sei besorgniserregend.

Die USA stünden felsenfest zu Taiwan und würden der Führung in Taipeh auch weiterhin helfen, eine ausreichende Fähigkeit zur Selbstverteidigung zu haben, hieß es weiter. Dies trage zu Frieden und Stabilität in der Region bei, erklärte das Außenministerium.

Taiwans Verteidigungsministerium teilte zuvor mit, acht chinesische H-6K-Bomber, vier J-16-Kampfjets und ein U-Boot-Abwehrflugzeug vom Typ Y-8 seien am Samstag in die Luftraum-Verteidigungszone eingedrungen. Die Flugzeuge hätten Gewässer in der Nähe der von Taiwan kontrollierten Pratas Inseln im Südchinesischen Meer überflogen. Dort waren zuletzt öfter chinesische Jets unterwegs, allerdings handelte es sich in der Regel nur um ein oder zwei Aufklärungsflugzeuge.

Die kommunistische Führung in Peking sieht das heute demokratische Taiwan infolge ihrer Ein-China-Doktrin als abtrünnige Provinz der Volksrepublik an. Der neue US-Präsident Joe Biden hat Antony Blinken als Außenminister nominiert. Dieser wurde aber noch nicht vom Senat bestätigt - ein Schritt, der Anfang kommender Woche folgen dürfte.

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