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Was ist das?: Student aus der Uckermark bringt Rätsellawine ins Rollen

Dieses Fotorätsel hat es in sich: Seitdem Paul Stangenberg bei der Suche nach dem Verwendungszweck eines landwirtschaftlichen Gerätes öffentlich um Hilfe gebeten hat, steht das Redaktionstelefon nicht mehr still. Vor allem ältere Leser haben in ihren Erinnerungen gekramt und dem 22-Jährigen aus Grimme Lösungsvorschläge unterbreitet.

Die Prenzlauerin Ingrid Ratzlaff ist sich beispielsweise sicher, dass das abgebildete Teil um die Jahrhundertwende dazu benutzt wurde, Flachs auszukämmen: „Aus der auch Leinen genannten Naturfaser wurden damals viel öfter als heute Gewänder und Tücher gewebt.“

Hechel genannt

Dieser Meinung ist auch Anita Süß aus Gerswalde. Sie erzählt, dass die trockenen Halme durch dieses Gerät gezogen wurden, um die Kapseln vom Stroh zu trennen. „Meiner Meinung nach nannte man das Hechel“, teilt sie dem Naturschutz-Studenten mit.

Es meldeten sich auch Waltraut und Wolfgang Kroll aus Bietikow. Sie tippten ebenfalls auf einen Flachsrechen, auch Flachskamm genannt. Der Großvater von Waltraut Kroll hat einst selbst noch Flachs angebaut, deshalb war seine Enkelin mit der Materie vertraut.

Denselben Lösungsvorschlag brachte Klaus Ahlschläger aus Naugarten ein. Er hielt es auch für möglich, dass damit Schafwolle ausgekämmt wurde.

Derselben Auffassung war Margret Pieloth aus Lützlow. Sie habe so ein Teil sogar mal besessen, dann aber leider weggeworfen, ließ sie wissen.

Lothar Starke aus Templin hatte für Paul Stangenberg den Tipp, sich doch mal an das Landwirtschaftsmuseum in Wandlitz zu wenden. Dort könne man ihm sicher weiter helfen.

Ingrid Till vermutet wiederum, dass mit dem abgebildeten Gerät in Gewächshäusern der Boden in Hüfthöhe aufgelockert werden kann. Ähnlich erklärt sich auch Arthur Hermann aus Dauer die Funktion der eisernen Zinken an dem rätselhaften Gerät.

Zum Spinnen

Paul Stangenberg ist gespannt, ob des Rätsels Lösung noch gefunden werden kann. Die Templinerin Iris Matzick hat ihre Kindheit in Pfingstberg verbracht. Auch dort habe es ein solches Gerät gegeben. „Es wurde allerdings nicht landwirtschaftlich genutzt. Man brauchte es, um Wolle zum Spinnen vorzubereiten. Bei uns zu Hause hat man hacheln dazu gesagt.“

Vor allem bei den Themen Landwirtschaft, Heimatgeschichte und Natur kann Paul Stangenberg so schnell keiner das Wasser reichen. Das mag daran liegen, dass der Student seit jeher eine ganz enge Bindung zu seinem Opa hat. Kurt Stangenberg ist 83 Jahre alt und dafür verantwortlich, dass sein Enkel so ist, wie er ist.

Schon als kleiner Steppke half der Grimmer seinem Großvater lieber auf dem Runkelacker, als draußen auf der Straße mit Gleichaltrigen zu spielen. Für ihn gab es nichts Schöneres, als bei den Bauern zu sitzen, wenn die über Erträge fachsimpelten, die Ernte auswerteten oder über alte Kamellen lachten.

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