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Wegen Sekundenschlafs: Autofahrer gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit Lkw - B23 stundenlang gesperrt

Mehrere Stunden komplett gesperrt war am Mittwochnachmittag die Bundesstraße 23 bei Peiting, nachdem ein Lkw im Bereich Ramsau mit einem Auto zusammengestoßen war.

Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Lkw hat sich am Mittwochnachmittag auf der B23 bei Peiting ereignet. Ein 63-Jähriger kam mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus.

Peiting - Der 63-jährige Autofahrer aus Witten war gegen 14 UHr auf der B23 in einer Kolonne von Rottenbuch in Richtung Peiting unterwegs. Auf Höhe Ramsau kam der Mann laut Polizei vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes nach links auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Sattelzug, der von einem 37-jährigen LKW-Fahrer aus Bulgarien gelenkt wurde, konnte noch nach rechts ausweichen, um einen Frontalzusammenstoß mit dem Auto zu verhindern.

Schwerer Unfall auf B23: Auto schleudert über Fahrbahn - Rettungshubschrauber im Einsatz

Der Wagen prallte daraufhin gegen die vordere linke Seite der Zugmaschine und schleuderte durch die Wucht des Aufpralls über die Fahrbahn, ehe er im gegenüberliegenden Straßengraben zum Stehen kam. Auch der Sattelzug kam nach dem Zusammenstoß von der Straße ab und blieb in bedrohlicher Schräglage stehen.

Der mittelschwer verletzte 63-jährige Autofahrer konnte zunächst selbstständig aus seinem Wagen aussteigen. Doch sein gesundheitlicher Zustand verschlechterte sich zusehends, weshalb er mit dem Rettungshubschrauber in das Unfallklinikum Murnau geflogen wurde. Der Fahrer des Sattelzuges hatte Glück im Unglück, er blieb unverletzt.

Nach Unfall: Diesel läuft aus - Mehrere Kubikmeter Erde abgetragen

An den beiden Fahrzeugen entstand ein erheblicher Sachschaden von insgesamt 40.000 Euro. Sowohl das Auto, als auch der Sattelzug mussten geborgen und abgeschleppt werden. Da außerdem an der Sattelzugmaschine noch eine beträchtliche Menge Diesel auslief und in das Erdreich gelangte, wurden auf Weisung des hinzugezogenen Wasserwirtschaftsamts mehrerer Kubikmeter Erde abgetragen.

Die alarmierten Feuerwehren aus Peiting und Rottenbuch leisteten an der Unfallstelle technische Hilfe, sicherten den Lkw mit Seilwinden vor dem Umstürzen und übernahmen die Verkehrsregelung. Wegen der aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die B23 von 14 bis 19 Uhr komplett gesperrt werden. 

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