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Weihnachten: Darf es auch etwas weniger sein?

Weihnachten ist die schönste Zeit des Jahres? Für viele ist dieses Gefühl genau dann vorbei, wenn sie selbst eine Familie haben – und damit oft eine ganze Menge Arbeit. Für viele sei Weihnachten ein großer Stressfaktor, weil so viel organisiert werden müsse, "das ganze Familiending eben", sagt Uwe Müller, Leiter der Kirchlichen Telefonseelsorge in Berlin. Weihnachten ist harte Arbeit, findet auch der Verein Pinkstinks, der sich unter anderem gegen Geschlechterstereotype einsetzt. Die Aktivistinnen und Aktivisten finden, dass vor allem Mütter durch Weihnachten belastet sind und fordern deshalb eine gerechtere Verteilung der Aufgaben. Geht es also vielleicht auch mit etwas weniger – weniger Stress, weniger Streit, weniger Arbeit? Wir haben 14 Tipps für Eltern, die dem Weihnachtshorror entgehen wollen.

Ausmisten

Schauen Sie sich als Eltern in einem ruhigen Moment (haha!) in die Augen und legen Sie fest: Das ist uns wirklich wichtig, alles andere lassen wir sein. Kekse selber backen? Adventskarten schreiben? Ein großes Essen organisieren? Nicht alles ist gleich wichtig. 

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Instagram löschen

Egal, was vermeintlich perfekte Eltern in sozialen Medien vormachen: Es muss nicht jeden Tag ein Geschenk im selbstgehäkelten Adventskalender stecken. Gekaufte Kalender mit Bildchen oder Schokolade tun es auch. Oder für ältere Kinder: 24 Puzzlestücke, die am Ende zusammengelegt einen Gutschein für eine kleine gemeinsame Unternehmung ergeben. Die wiederum kann auch erst im Frühling stattfinden. 

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Andere arbeiten lassen

Sie haben eine große Verwandtschaft, und alle kommen Heiligabend zu Ihnen? Sehr gut! Je mehr Leute, desto mehr Hände. Verteilen Sie schon vorher Aufgaben: Onkel Harald bringt die Vorspeise mit, die Kinder decken den Tisch, die Schwägerin karrt die Getränke ran. Übrigens: Die Person, die die Aufgaben verteilt, muss nicht die Mutter sein.

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Platz nutzen

Fragen Sie Freunde in der Nachbarschaft, die über die Feiertage verreisen, ob Ihre Schwiegereltern oder Großtanten dort unterkommen können. So haben alle ihren Rückzugsraum.

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Grenzen setzen

Wenn Sie Besuch bekommen, besprechen Sie vorher, wer wann wieder nach Hause fährt. Wenn Sie Verwandte besuchen: Bleiben Sie nicht länger als drei Tage.

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Einladen lassen

Wer sagt denn, dass Sie das Fest ausrichten müssen, nur weil Sie die kleinsten Kinder/die größte Wohnung/die leiseste Proteststimme haben? Wägen Sie ab, was Ihnen mehr Arbeit macht: ein Fest bei Ihnen, bei dem Sie die Regeln bestimmen, oder eins bei Ihren Schwiegereltern, bei dem Sie sich zwar fügen müssen, aber auch mal auf die Couch legen können. Was davon stressfreier ist, kann von Familie zu Familie sehr unterschiedlich sein.

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Langfristig planen

Die Omas und Opas wohnen in Bottrop und Flensburg und dann ist da noch der Großonkel in Erfurt? Fahren Sie nicht jedes Jahr kreuz und quer durchs Land. Einigen sie sich mit den anderen, bei wem diesmal gefeiert wird. Nächstes Jahr sind die anderen dran. 

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Mut zur Ehrlichkeit

Verursacht Ihnen das alljährliche Familientreffen am zweiten Weihnachtstag jedes Jahr aufs Neue Magengrummeln, weil Sie gezwungen sind, für ein paar Stunden Harmonie zu mimen, obwohl da keine ist? Trauen Sie sich, es anzusprechen und abzusagen. Manchmal kommt schon durch so eine Absage Heilsames in Gang.

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Abhauen

Vielleicht entgehen Sie dem Familienstress mit einer Reise über die Feiertage. Wenn Sie Freunde in anderen Städten haben, ist die Chance gut, dass sie dort in einer leeren Wohnung unterkommen können, während die ihre Familie anderswo besuchen.

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Energie und Nerven sparen

Falls Zeit noch knapper ist als Geld: Reservieren Sie für den ersten Weihnachtsfeiertag einen Tisch im Restaurant.

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Vorräte anlegen

Besorgen Sie Snacks und Getränke, die alle (also auch Sie!) während der Kocherei bei Laune halten.

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Geld und Stress sparen

Egal, ob Sie im kleinen Kreis oder mit der Großfamilie feiern, vereinbaren Sie, dass jede und jeder nur eine andere Person beschenkt. Wen, wird vorher ausgelost, so bleibt viel Zeit, um etwas auszusuchen, das die Beschenkte wirklich mag. Den Abend über wird dann reihum ausgepackt und gemeinsam gestaunt. Alternative, wenn viele kleine Kinder mitfeiern: Nur die Kinder werden beschenkt, für die Erwachsenen gibt es gemeinsam ein Brettspiel.

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Shoppen lassen

Wenn Sie größere Kinder haben, die schon spezielle Vorstellungen haben: Schenken Sie ihnen einen Gutschein, mit dem sie sich die Jacke/das Videospiel/die Turnschuhe selbst kaufen können – nach den Feiertagen sind nicht nur die Geschäfte leerer und die Preise niedriger, den Jugendlichen macht das Shoppen auch unendlich viel mehr Spaß als Ihnen. Versuchen Sie nicht, Ihre Begleitung anzubieten.

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Nicht ärgern

Wenn etwas nicht funktioniert, machen Sie es nächstes Jahr anders. Es ist ein ziemlich altes Fest, aber Sie dürfen Ihre eigene Tradition erfinden.

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