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Welterbe Bad Kissingen: "Ein Quantensprung für die Stadt"

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Rund drei Stunden mussten die Verantwortlichen der Stadtverwaltung im Littmann-Saal den Livestream des Unesco-Komitees aus China mitverfolgen, bis auch die letzten Zweifel beseitig waren: Bad Kissingen darf sich mit zehn anderen europäischen Kurstädten zum Welterbe zählen.   

"Ein Traum geht in Erfüllung", schwärmte Projektleiter Peter Weidisch nach der Verkündung aus dem Fernen Osten. Um den Glücksmoment für die Region auszukosten, stieß das städtische Projektteam mit Prosecco aus Frankens Saalestück an. 

Wirkung nach innen und außen

Es habe umfassende Anstrengungen gekostet, um Bad Kissingen für die Unesco-Kommission als Musterbad zu Beginn des 20. Jahrhunderts darzustellen, resümierte Weidisch.  Die Erringung des Titels sieht er als Quantensprung des 21. Jahrhunderts für die Stadt nach innen und außen. Es sei anerkannt worden, dass sich das Projektteam mit dem Thema seriös, wissenschaftlich und intellektuell auseinandergesetzt habe, sagte er unter anderem mit Blick auf die Ausrichtung von zwei Symposien in den Jahren 2014 und 2019.         

Von einer Ehre für die Stadt sprach Oberbürgermeister Dirk Vogel. Wie sich die Ernennung auf die Stadtgestaltung im kommenden Jahrzehnt auswirken könnte, will Vogel bei einem Festakt am 30. Juni im Littmann-Saal beleuchten. Die Planung für das Kurparkressort habe gezeigt, dass schon der Weg zum Welterbe kreative Ansätze weckte. So habe der Fassadenwettbewerb für den Hotel- und Wohnkomplex am Kurpark bei der Unesco bestimmt Anerkennung gefunden, zeigte sich Vogel überzeugt. Im Blick hat er jetzt eine Nutzung der Unteren Saline, die mit dem Welterbe-Titel im Rücken vielleicht etwas einfacher zu erreichen sei.  

"Teamgeist in der Stadtverwaltung" 

"Das ist nicht die berühmte Käseglocke", ging Thomas Gunzelmann vom Landesamt für Denkmalpflege auf mögliche Ängste vor zu starken Beschränkungen bei der künftigen Stadtplanung ein. Alle Regulierungen blieben weiter im Rahmen der nationalen Baugesetzgebung. Natürlich schwinge bei dem Welterbetitel eine größere Verantwortung gegenüber Bausubstanz und Ressourcen mit.

Unterhalten müsse man sich daher über das Ausmaß der städtischen Schutzzonen, die bislang hinter den in der Bewerbung angeführten Arealen zurückbleiben. Gunzelmann dazu: "Wir sollten aber nicht über Verhinderung reden, sondern über Potenziale".  Gerne werde seine Behörde die Stadt weiter begleiten. Auf Nachfrage erwähnte er zudem, dass es im Bundeshaushalt einen Etat für Welterbestätten gebe. 

Die Ernennung zum Welterbe führte Bürgermeister Dirk Vogel vor allem auf den Teamgeist in der Stadtverwaltung zurück. Ausgehend von seinem Amtsvorgänger Kay Blankenburg, der den Prozess politisch mit auf den Weg gebracht und ausgehandelt hatte, nannte er an vorderster Stelle Projektleiter Peter Weidisch. Mit seinem "nie endenden Enthusiasmus", habe Weidisch das Vorhaben souverän ins Ziel geführt.

Ansatz von 260 000 Euro 

Beteiligt waren auch Archivarin Birgit Schmalz mit ihrer Rechercheleistung, Thomas Hack durch seine Öffentlichkeitsarbeit, Christine Schwind von der Stadtplanung, Stadtheimatpfleger Peter Kaidel und  Site-Managerin Anna-Maria Boll. Es sei sehr effizient gearbeitet worden, bewertete das Stadtoberhaupt den Kostenansatz von insgesamt 260 000 Euro, verteilt auf die vergangenen zehn Jahre. Andere Bewerberstädte hätten mit einem freien Kostenansatz großzügiger kalkuliert.          

Das liebe Geld wollte Peter Weidisch letztlich nicht im Mittelpunkt sehen. Die Erhaltenswürdigkeit der Kurstadt für die Menschheit sei jetzt weltweit anerkannt. Weidisch: "Was gibt es Schöneres?". Rund um die Ernennung soll es in den kommenden Monaten zahlreiche Sonderveranstaltungen, Konzerte und Führungen geben.

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